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Installationen News

Installationen News Schlagzeilen

12/08/2010

Electro-Voice-Installation im Byscenen in Trondheim

10/08/2010

Screen Visions errichtet LED-Anzeigenturms am Hockenheim-Ring

03/08/2010

Moderne Konsole für modernes Konzept

02/08/2010

Weniger Energie, mehr Lichtqualität

26/07/2010

Städtische Bühnen Münster mit neuer Audiotechnik

16/07/2010

Screen Visions installiert Video-Screens in 21,5 Metern Höhe

12/07/2010

Zwei DiGiCo SD8-24 Konsolen für „My Fair Lady"

07/07/2010

Jahrhunderthalle setzt auf grandMA

01/07/2010

Guter Sound weckt historische „Assembly Hall" aus Dornröschenschlaf

25/06/2010

Amptown System im Hamburger „Michel"

17/06/2010

Neue Nordlichter: NDR installiert Clay Paky Alpha Serie

15/06/2010

Deutscher Basketball und Handball stellen auf LED-Banden um

14/06/2010

Event, Stream, Object – Florian Heckers neuestes Kunstwerk

11/06/2010

Neues Beschallungssystem für Stadthalle Singen

10/06/2010

Warmes Kirschholz trifft auf kühles Aluminium

10/06/2010

Technischer Teppich für Super-Airbus

07/06/2010

Welt der Wissenschaft im Hühnerstall

07/06/2010

Dubais Club-Szene setzt auf Dynacord

28/05/2010

Panoramaprojektion für virtuelle Busfahrt

27/05/2010

Neue oratis Kommentatorensysteme im Dauereinsatz

26/05/2010

Gut geschützt: Freilichtbühne Zwickau erhält Eurotruss Bühnendach

25/05/2010

Weltausstellung in Shanghai mit C.A.S. 300

21/05/2010

RTL II "Fun Club - Comedystars live" geht mit nobeo auf Sendung

11/05/2010

Neuer Ü-Wagen des BR besteht Feuertaufe

06/05/2010

SWR stattet seine neuen Reportermobile mit Technik von Lawo aus

Electro-Voice-Installation im Byscenen in Trondheim

Electro-Voice-Installation im Byscenen in Trondheim

Das 1878 eröffnete Byscenen gehört zum norwegischen Kulturbetrieb wie die Fjorde zur Landschaft des nordeuropäischen Königreiches. Um mit anderen Spielstätten konkurrieren zu können, waren umfangreiche Um- und Ausbauarbeiten notwendig, die kürzlich abgeschlossen werden konnten. Dabei wurde auch die Kapazität der Location von 1500 Personen auf jetzt 600 (unbestuhlt) reduziert.

 

Klein aber fein – das gilt auch für das von avon a|s neu installierte Beschallungssystem: ein kompaktes XLD-Line-Array-System von Electro-Voice. Zur Ausstattung des Byscenen gehören jetzt 6 x EV XLD281, 10 x EV XLD291, 4 x EV XCS312 (Subs) sowie 4 x Xsubs, angetrieben von zehn EV TG7-Amps und kontrolliert über IRISNet-Software.

 

„Ich mag die Vielseitigkeit der XLD", sagt Thomas Denstad, Technik-Chef im Byscenen, „wir haben beispielsweise mal zwei Subs pro Seite geflogen. Das heißt: Ich kann bei einer Shows, bei der es nicht so sehr auf immensen Low-End-Druck ankommt, problemlos auf die Xsubs verzichten." Flexibel im Set-Up – variabel in der Performance: „Wir bieten hier fast alles an, was es an Musik-Genres gibt: von Klassik über Punk bis zu Mainstream-Rock. Die XLD meistert alles."

 

www.electrovoice.com

Screen Visions errichtet LED-Anzeigenturms am Hockenheim-Ring

Screen Visions errichtet LED-Anzeigenturms am Hockenheim-Ring

Screen Visions, Spezialist für Videosysteme aus Stuttgart, hat einen 22 Meter hohen Anzeigenturm mit vier LED-Wänden auf dem Hockenheim-Ring installiert. Beim Großen Preis von Deutschland vom 23. bis 25. Juli 2010 feierte der Turm mit insgesamt 100 Quadratmeter Bildfläche Prämiere. Damit bieten die Stuttgarter eine neuartige multimediale Werbe- und Informationsplattform für Besucher und Werbetreibende. Aber nicht nur der Anzeigeturm kam das erste Mal zum Einsatz, sondern auch das neue Hockenheim FAN TV. Hier erfahren die Zuschauer in Berichten, Interviews und Porträts der Formel-1-Piloten mehr Informationen und Hintergründe zu den Rennen. Auf den Screens erscheinen aktuelle Rundenzahlen und die Zeitmessungen der einzelnen Rennfahrer. Damit können die Besucher das Rennen hautnah mitverfolgen und sitzen somit in der ersten Reihe.

 

Screen Visions errichtete mit seinem Anzeigenturm eine Neuheit auf der Rennstrecke im Südwesten und unterstreicht damit seine Kompetenz als Experte für die Ausstattung von Rennstrecken mit LED- und Videobildsystemen. Als langjähriger Generaldienstleister für verschiedene Rennstrecken, unter anderem für den Bahrain International Circuit, haben die Stuttgarter viel Erfahrungen gesammelt und können auf eine langjährige Expertise zurückgreifen. Die erste Videowand am Nürburgring wurde 1988 von Roger Rinke damals für das DTM Rennen installiert. Der Aufbau dauerte einen kompletten Tag und die Videowand wog damals mit einer Bildfläche von 60 Quadratmetern mehr als 50 Tonnen.

 

Das Projekt zur Errichtung der neuen Werbe- und Informationsplattform kam aufgrund der langjährigen guten Zusammenarbeit zwischen den Stuttgartern und der Hockenheim-Ring GmbH zustande. Bis 2018 wird der Anzeigenturm alle zwei Jahre für das Formel-1-Rennen und weitere Veranstaltungen auf dem Hockenheim-Ring ausschließlich von Screen Visions mit LED-Wänden ausgestattet.

 

Das Formel-1-Rennen vom 23. bis 25. Juli 2010, das aufgrund einer fragwürdigen Teamorder bei Ferrari im Nachhinein für Diskussionen sorgte, sahen 165.000 Formel-1-Begeisterte an der Rennstrecke. Felipe Massa überließ seinem spanischen Teamkollegen Fernando Alonso (beide Ferrari) den Sieg. Der deutsche Formel-1-Pilot Sebastian Vettel wurde Dritter.

 

www.screenvisions.com

Moderne Konsole für modernes Konzept

Moderne Konsole für modernes Konzept

Während der Münchener Opernfestspiele vom 24. Juni bis 25. Juli 2010 verwandelte die Bayerische Staatsoper mit Hauptsponsor Mini den Marstallplatz zu einem neuen Anziehungspunkt des urbanen Lebens der Stadt. Der Pavillon 21 Mini Opera Space, eine temporäre Spielstätte, die vom Wiener Architekturbüro Coop Himmelb(l)au gestaltet wurde, ist Austragungsort eines vielseitigen Programms, das von Opern- und Konzertaufführungen über Kunstausstellungen bis hin zu kostenfreien Yogastunden am frühen Morgen und Clubbing in den späten Nachtstunden reichte. Die Architekten setzten zur Formfindung des Pavillonvolumens unter anderem eine akustische Simulationsberechnung ein, die sich in den Spitzen des Gebäudes manifestiert. Sie wurden aus den Frequenzausschnitten von Jimi Hendrix‘ Song „Purple Haze" hergeleitet, die eher glatte Form des Hauptteils aus einem Mozart Stück.

 

Man wollte bewusst ein umfassendes Kulturangebot für die Münchener schaffen und zugleich ein Statement in einer Zeit setzen, in der öffentliche Budgets für die Kultur immer knapper werden. Deshalb entschied sich die Bayerische Staatsoper mit Sponsoren zusammen zu arbeiten und eine temporäre Spielstätte zu schaffen, die nach der Festspielzeit an andere Städte vermietet werden kann und so stets ein Botschafter Münchens sein wird. Um dies zu ermöglichen, ist der gesamte Pavillon mit seiner eigenwilligen Form aus containertauglichen Stahlplatten aufgebaut. Anfragen kamen bereits aus Berlin, London und Paris.

 

Auch bei der technischen Innenausstattung haben sich die Verantwortlichen für ein modernes, flexibles Konzept entschieden und eine gemischte Lichtbestückung aus konventionellen Scheinwerfern, Moving Lights und LEDs eingebaut.

 

Gesteuert wird das Rig mit einer Eos Konsole von ETC. Speziell bei den Sponsoren-Events war wenig Zeit für Beleuchtungsproben vorgesehen. Dank der leicht zu bedienenden Effekt-Engine konnten jedoch schnell überzeugende dynamische Effekte erstellt werden. Zudem erleichterte die Funkfernbedienung RFR den Arbeitsablauf beim Einleuchten erheblich, wobei sich die Stellwerker bereits auf die iRFR freuten, eine Applikation für iPhones und neuerdings auch iPads, mit der die Moving Light Steuerung stark vereinfacht wird. Neue Features sind zum Beispiel die Pan/Tilt-Anzeige oder die Encoder-Anzeige, die es den Anwendern erlaubt, eigene Encoder-Seiten zu erstellen und den Colorpicker für Moving Lights und Farbwechsler zu benutzen.

 

Wenn der Pavillon 21 nach der Opernfestspielzeit auf Reisen geht, wird die lichttechnische Ausstattung auf den Bühnen der Staatsoper eingesetzt werden.

 

Foto: Markus Pillhofer

ETC

Weniger Energie, mehr Lichtqualität

Weniger Energie, mehr Lichtqualität

Das sibirische Kemerovo stellt großflächig auf Straßenbeleuchtung mit LED von Osram Opto Semiconductors um. Die 520.000 Einwohner-Stadt an der Strecke der Transibirischen Eisenbahn installierte 200 Straßenleuchten der Firma LLC TD Focus, die mit Golden Dragon Oval Plus LED ausgestattet sind. Die Stadt kann damit bedeutende Einsparungen bei Energiekosten und CO2-Ausstoß erzielen.

 

200 Straßenleuchten des Typs USS-90 Magistral von LLC TD Focus mit LED-Technologie von Osram Opto Semiconductors wurden bereits an verschiedenen Orten in Kemerovo errichtet. Zusätzlich zum Einsatz kommen weitere 200 Leuchten im nahegelegenen Neftebazy Village sowie in Leninsk-Kusnetsky.

 

90 Golden Dragon Oval Plus LED werden pro Leuchte verwendet. Diese LED wurden speziell für die Straßenbeleuchtung entwickelt und erfüllen die besonderen Anforderungen für eine effiziente Lichtlösung ohne Lichtverschmutzung. Golden Dragon Oval Plus verfügen über eine spezielle Abstrahlcharakteristik basierend auf einer integrierten, langlebigen Silikonlinse. Das Licht der LED wird nur auf die Bereiche auf Straßen oder Plätzen gerichtet, die beleuchtet werden müssen.

 

 

Den unterschiedlichen Anforderungen an Beleuchtung an einzelnen Standorten wird die Palette an Farbtemperaturen und Weißtönen gerecht, die die Leuchtdioden bieten. Von Kaltweiß (5.000 bis 6.500 K) bis hin zu neutral-/warmweiß (2.700 bis 5.000 K) ist für jeden Einsatzbereich die richtige Lösung verfügbar. Die Lichtausbeute liegt dabei durchschnittlich zwischen effizienten 65 bis 95 lm/W.

 

Auch für widrige Wetterbedingungen mit Minusgraden, Regen, Eis und Schnee ist die Straßenbeleuchtung mit LED gerüstet: Die Lebensdauer und die Strahlungsleistung steigen sogar noch mit abnehmender Temperatur. Im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen mit 150 W-Natrium-Hochdruckentladungslampen benötigt die USS-90 Magistral-Straßenleuchte mit einer Leistungsaufnahme von insgesamt nur 105 W deutlich weniger Energie. Für die Kommune ergeben sich dadurch Einsparungen von mehr als 20.000 Euro pro Jahr. Zudem werden jährlich mehr als 200 kg weniger CO2 ausgestoßen. Durch die Langlebigkeit der LED können zudem die Wartungskosten beträchtlich gesenkt werden.

 

Doch nicht nur die Energiebilanz kann sich im Vergleich zu konventionellen Lichtlösungen sehen lassen: Sowohl die gleichmäßige Ausleuchtung als auch die gute Lichtqualität verbessern die Wahrnehmung von Gegenständen und erhöhen damit die Sicherheit. Die geringe Größe der LED ermöglicht darüber hinaus eine besondere Designfreiheit für Leuchtenhersteller.

 

Martin Wittmann, Marketing Manager Solid State Lighting bei Osram Opto Semiconductors erklärt: "Durch ihre hohe Effizienz, lange Lebensdauer und den geringen Wartungsaufwand machen sich Beleuchtunglösungen mit LED schnell bezahlt. Dies schont nicht nur die Kassen von Städten und Gemeinden, sondern auch die Umwelt."

Städtische Bühnen Münster mit neuer Audiotechnik

Städtische Bühnen Münster mit neuer Audiotechnik

Die Städtischen Bühnen Münster erneuern in der Sommerpause ihre Audio-, Licht- und Bühnentechnik und vertrauen dabei auf die Salzbrenner Stagetec Mediagroup als Generalunternehmer für die Audiogewerke. Der Auftrag umfasst den Ersatz eines rund dreizehn Jahre alten Cantus-Pultes durch ein leistungsstarkes Aurus-Pult mit 48 Fadern und 128 Eingangskanälen, neue Prozessor-, Interface- und Mikrofonkarten für das vorhandene Nexus-Netz sowie ein Upgrade der Nexus-Software. Hinzu kommen ein Abhörsystem mit Klein + Hummel Lautsprechern und ein Aviom Monitor-Ausspielsystem im Bühnenbereich und Orchestergraben des Mehrsparten-Hauses, das den Musikern die individuelle Aussteuerung ihres Monitorsignals erlaubt. Die Lieferung der Hardware und die Installation des Gesamtsystems erfolgen von Ende Juli bis Mitte August. Am 30. August beginnt die Spielzeit 2010/2011 des 1956 erbauten Stadttheaters.

 

www.stagetec.com

Screen Visions installiert Video-Screens in 21,5 Metern Höhe

Screen Visions installiert Video-Screens in 21,5 Metern Höhe

Die Besucher des Formel 1 Rennens Großer Preis von Deutschland am Hockenheim-Ring können beim spektakulären Rennen vom 23. bis 25. Juli die Rundenzeiten und Rennpositionen ihrer Formel 1 Helden erstmals ganz genau verfolgen. Screen Visions, Spezialist für Videosysteme aus Stuttgart, errichtet auf dem Gelände der Hockenheim-Ring GmbH einen 22 Meter hohen Anzeigenturm mit vier LED-Wänden. Die Zuschauer auf den Sitzplätzen an Start, Ziel und im Motodrom bekommen die Rennplatzierungen der Fahrer topaktuell auf den drei Meter breiten und acht Meter hohen Bildflächen geliefert. Die Stuttgarter sorgen damit für noch mehr Spannung und exklusive Informationen für die Formel 1 Fans.

 

Screen Visions bietet mit dem Bau des neuen Anzeigenturms eine Komplett-Lösung aus einer Hand: Die Planung des Stahlturms, die Überwachung des Baus, die Installation und der Rund-um-Service der LED-Wände inklusive Software-Entwicklung liegen in der Verantwortung der Stuttgarter.

 

Das Fundament ist bereits gegossen und der Stahlturm befindet sich im Aufbau, sodass die LED-Screens Mitte Juli installiert werden können. Bis zum großen Auftakt am 23. Juli läuft die Testphase. Der Turm wird mit vier Videowänden vom Typ Lighthouse ausgestattet, die jeweils eine Bildfläche von 24 Quadratmetern haben. Die Darstellung der Ergebnisse auf den vier Videoflächen wird nach jeder Rennrunde automatisch aktualisiert. Das Layout kann für andere Rennveranstaltungen jederzeit angepasst werden.

 

Bis 2018 wird der Anzeigenturm, der Screen Visions gehört, alle zwei Jahre für den Großen Preis von Deutschland und weitere Veranstaltungen auf dem Hockenheim-Ring ausschließlich von Screen Visions mit LED-Wänden ausgestattet.

 

www.screenvisions.com

Zwei DiGiCo SD8-24 Konsolen für „My Fair Lady"

Zwei DiGiCo SD8-24 Konsolen für „My Fair Lady"

Nach erfolgreichem OpenAir Debüt vom 26. Juni bis zum 4. Juli im Freilufttheater des Parktheaters Plauen laufen jetzt schon die Vorbereitungen für die nächste Premiere unter freiem Himmel. Vom 27. August bis 4. September präsentiert das erweiterte Ensemble das Musical „My Fair Lady" auf der Freilichtbühne am Schwanenteich in Zwickau. Beide Vorstellungen werden von den Toningenieuren Armin Hoier und Georg Häschel an zwei DiGiCo SD8-24 Konsolen gemischt.

 

Das Theater Plauen Zwickau möchte mit seinen kooperierenden Ensembles die Zuschauer und Liebhaber der schönen Künste in beiden Städten und im weitläufigen Einzugsgebiet in die Welt des Theaters mitnehmen. Angeboten werden Musiktheater, Schauspiel und Ballett sowie Orchester und Puppentheater. Seit 2000 besteht die Fusion der beiden Theaterhäuser. In dieser Kombination wird in Plauen und Zwickau aus vereinter Kraft ein anspruchsvoller und abwechslungsreicher Spielplan präsentiert, der in der diesjährigen OpenAir Saison das Erfolgsmusical „My Fair Lady", die musikalische Adaption der literarischen Vorlage „Pygmalion" von George Bernard Shaw, interpretiert.

 

Für die Vorstellung in Plauen war ein Mischpultsystem bestehend aus zwei DiGiCo SD8-24 inklusive MADI-Strecken und Stagebox seitens des Düsseldorfer Vertriebs atlantic audio im Einsatz. Gemischt wurde „My Fair Lady" von Armin Hoier (rechts), Ingenieur für Film- und Fernsehtechnik, und Audio Engineer Georg Häschel.

 

www.atlanticaudio.de

Jahrhunderthalle setzt auf grandMA

Jahrhunderthalle setzt auf grandMA

Im Zuge der sukzessiven Erneuerung der Lichtregie hat die Jahrhunderthalle in Frankfurt-Höchst jetzt ganz auf grandMA gesetzt.

 

Andreas Abel, Leitung Veranstaltungstechnik, erklärte, warum sich die Jahrhunderthalle für eine grandMA light entschieden hat: „Die Jahrhunderthalle ist ein Haus, das nahezu alle Events der Veranstaltungsbranche Branche abdeckt. Von Rock’n’Roll Konzerten über Ballettaufführungen bis hin zu Firmenveranstaltungen finden hier die unterschiedlichsten Events statt. Darunter sind sehr viele Fremdproduktionen, die zum großen Teil auf MA setzen. Aber auch viele Freelancer arbeiten bevorzugt mit dem Pult. Die grandMA ist einfach am meisten bekannt und hat einen durchdachten Netzwerkverbund, der spätere Erweiterungen des Systems einfach möglich macht. Das erfahren wir gerade im ersten Schritt mit der Anschaffung eines MA NSP."

 

Die Jahrhunderthalle Frankfurt ist eines der traditionsreichsten Kulturzentren im Rhein-Main Gebiet. Entworfen von dem bekannten Architekten Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Kraemer wurde der Bau anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Höchst AG im Jahre 1963 eröffnet. Seit der Übernahme durch die Deutsche Entertainment AG (DEAG) 1998 wird die Jahrhunderthalle Frankfurt privatwirtschaftlich geführt und beherbergt neben diversen Kulturveranstaltungen auch Firmenevents jeglicher Art.

 

Seit 2008 führt die Jahrhunderthalle Frankfurt die Hauptversammlungsstatistik in der Kategorie „Hallen und Arenen" an. Gleich vier DAX-Konzerne und drei Unternehmen aus dem M-Dax haben sich für die Location entschieden.

 

www.lightpower.de

Guter Sound weckt historische „Assembly Hall" aus Dornröschenschlaf

Guter Sound weckt historische „Assembly Hall" aus Dornröschenschlaf

Seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts diente die „Assembly Hall", der größte Raum im Rathaus von Islington, als Möbel-Lager und dämmerte im Dornröschenschlaf. Jetzt wurde der historische Saal anlässlich des achtzigjährigen Jubiläums des Gebäudes aufwändig renoviert – einschließlich der Installation eines Electro-Voice XLE Line-Array PA-Systems. Trotz aller neuen Technik blieb der Charme des Theatersaals erhalten.

 

Seit der festlichen Eröffnung im Frühjahr verfügt Islington an der Upper Street, mitten im Herzen des Vorortes, über einen ebenso zeitgemäßen wie repräsentativen Veranstaltungsraum. Das 400 Personen fassende Theater bietet mit seiner wunderschönen Bühne und einem großen Balkon vielfältige Nutzungsmöglichkeiten von Gemeinderatssitzungen über Gala-Dinners bis hin zu Theateraufführungen, Konferenzen und Konzerte.

 

Das großzügig dimensionierte Audio- und Video-System enthält unter anderem ein drahtloses Konferenz-System von Bosch. Als Beschallungslösung entschied man sich für ein Electro-Voice XLE Line-Array mit NetMax Processing und Verstärkern aus der CPS Serie.

 

Die Installation wurde von der Firma Tyco geplant und umgesetzt, beinhaltet erstaunlicherweise kein Audio-Mischpult und benötigt keinen Techniker zur Bedienung. „Das AV-Setup hier ist zwar das größte in der ganzen Town Hall, gleichzeitig aber auch das einfachste", sagt Facility Manager Gareth Jenkins. „Durch die Presets der Crestron Medien-Steuerung konnte das System vereinfacht werden: Man braucht buchstäblich nur noch auf einen Knopf zu drücken, beispielsweise „Hochzeit" oder „Konferenz", und schon bekommt man vordefinierte Ton- und Licht-Setups. Und falls wir doch einmal ein Mischpult benötigen sollten, können wir es einfach an die Stagebox in der Halle anschließen".

 

Das Line Array-System musste dabei sowohl der äußerst nachhallenden Raum-Akustik, wie auch dem denkmalgeschützten Interieur gerecht werden. Die Tyco-Ingenieure haben deshalb alle Stageboxen und Kabel hinter Holz-Paneelen verbaut. „Wir wollten nicht, dass Mieter ein eigenes Public Address-System mitbringen müssen, deshalb mussten wir ein System finden, das die Anforderungen sämtlicher Nutzer jetzt und in der Zukunft erfüllt", erläutert Jenkins.

 

Mit LAPS Software von EV berechnete John Ellis, Installation-Consultant von EV-Vertriebspartner Shuttlesound, die Anzahl und Platzierung der Lautsprecher: Auf jeder Seite der Bühne kommt ein Array aus jeweils sechs XLE181 zum Einsatz. „Damit können wir die komplette Fläche sowohl auf wie auch unter dem Balkon gleichmäßig beschallen und benötigen keine zusätzlichen Infill- oder Delay-Lautsprecher mehr. Das Resultat ist ein hervorragender, transparenter Klang selbst bei sehr niedrigen Lautstärken. Jetzt können wir den Saal auch für Konzerte an Bands und Orchester vermieten".

 

 

Islingtongs Gemeinderäte sind laut Gareth Jenkins sehr angetan von dem System und betrachten das Geld als gut angelegt. Es gibt bereits Pläne, die Halle an auch kommerzielle Veranstalter zu vermieten, so dass sich durch die Neuanschaffung ein lohnender „Return on Investment" ergeben dürfte.

 

www.electrovoice.com

Amptown System im Hamburger „Michel"

Amptown System im Hamburger „Michel"

Ende November 2009 wurde die St. Michaeliskirche zu Hamburg, der „Michel", in neuem Glanz mit einem Festakt wieder eröffnet. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen konnten dank des bedeutenden Engagements zahlreicher Sponsoren verwirklicht werden. Der Kirchenraum von Hamburgs Wahrzeichen und zweifellos schönster Barockkirche im Norden Deutschlands wurde rekonstruiert und mit zeitgemäßer Technik ausgestattet. Amptown System Company realisierte ein technisch anspruchsvolles Zeilenlautsprecherkonzept auf Basis von Renkus-Heinz Iconyx.

 

Die evangelische Barockkirche ist Hamburgs bekannteste Kirche und mit ihrer auf einem Stahlgerüst sitzenden Kupferhaube weithin sichtbar. Der Michel ist dem Erzengel Michael geweiht, dessen mit dem Teufel kämpfende Bronzestatue sich über dem Hauptportal befindet. Die Kirche gilt als wichtigste Kirche für die in der Hansestadt veranstalteten Weihnachts- und Sylvester-Feierlichkeiten. Die Gottesdienste und großmedialen Ereignisse finden traditionell nicht nur im Kirchenraum statt, sondern auch um den Michel herum, wie z.B. der seit 26 Jahren im Juni gefeierte, etablierte, Motorrad-Gottesdienst, kurz „Mogo" genannt, der bis zu 40.000 Biker anzieht.

 

Die lange Renovierungsphase war geprägt durch das komplexe Zusammenspiel der einzelnen Gewerke. Im April 2009 hatte der Kirchenvorstand als Elektroplaner die IWP, die Ingenieure Wiechers + Partner aus Elmshorn, für die Elektro- und Beschallungstechnik beauftragt und parallel dazu den renommierten Fachplaner, Diplom Ingenieur Frank Chilinski, als unabhängigen Berater speziell für alle Fragen rund um die Bau-, Raum und Elektroakustik eingesetzt. Im nachfolgenden Ausschreibungsverfahren konnte sich Amptown System Company (ASC) unter Projektleitung von Andreas Klöhn und Rüdiger Aue durchsetzen.

 

Die durch die Barockarchitektur vorgegebenen Einsatzmöglichkeiten für die Technik sind durch Denkmalschutzvorgaben begrenzt, dennoch erzielen die schlanken Iconyx Schallzeilen eine hochwertige Wiedergabe in der Sprach- und Musikbeschallung.

 

Der Kirchenraum des Michels ist 51 m breit, 71 m lang und 27 m hoch. Sein kreuzförmiger Grundriss beinhaltet im Zentrum des Raumes eine marmorne Kanzel, von der aus die Gläubigen angesprochen werden. Mit 2.500 Sitzplätzen und einer Gesamtkapazität von circa 3.000 Personen ist der Michel innerhalb der fünf Hamburger Hauptkirchen die jüngste Kirche mit dem größten Raumvolumen.

 

Dirk Schaller, verantwortlicher Projektleiter des Elektroplaners IWP, erläutert Zeitablauf und Umfang der Aufgabenstellung: „Die Planung für diese anspruchsvolle Aufgabe begann von uns bereits 2002 mit der ersten Bestandaufnahme der alten elektrotechnischen Anlagen. Ab April 2007 wurde mit den ersten Demontagen der – über die Jahrzehnte – gewachsenen Elektroinstallationen in der Krypta begonnen. Eine komplett neue Versorgungsstruktur mit neuer Trassenführung musste aufgebaut werden. Sämtliche Installationsleitungen und Installationen wurden während der Bauzeit erneuert. Hierzu zählen Steckdosen- und Beleuchtungsstromkreise, das Leitungsnetz für die Beschallungs- und EDV-Anlage, Brandmeldenetz sowie das Leitungsnetz für die 4 Orgeln. Die neue Beschallungsanlage wurde in Kooperation mit dem Fachplaner für Beschallungstechnik Frank Chilinski geplant und umgesetzt. In Zusammenarbeit mit zwei Lichtplanungsbüros haben wir sehr individuelle Lichtkonzepte in der Krypta und im Kirchenschiff realisiert. Für die Steuerung der unterschiedlichen Lichtszenen wurde die KNX-BUS-Technik und eine Visualisierungssoftware eingesetzt."

 

Vorgabe der Auftraggeber war die Beschallung des gesamten Kirchenschiffs und der Nebenräume sowie der Einsatz eines neuen Audioprocessings. Die Anzahl und Positionierung der Lautsprecher wurden seitens Frank Chilinski mit Hilfe von Computersimulationen sowie Erfahrungswerten festgelegt.

 

Rüdiger Aue, Projektmanager Amptown System Company, erläutert die technische Umsetzung: „Das Kirchenschiff beinhaltet Aktivlautsprecher, jeweils mit und ohne DSP-Steuerung. Hier haben wir zahlreiche Schallzeilen aus dem Renkus-Heinz Iconyx Portfolio eingebaut und diese zum Teil auch als Stack verbunden. Jedes Chassis verfügt über eine eigene Endstufe und wird per DSP so gesteuert, dass das gewünschte Abstrahlverhalten entsteht. So gelingt es, trotz genau senkrechter Aufhängung der Schallzeilen eine entsprechende Richtcharakteristik zu erzeugen, die vor allem im akustisch anspruchsvollen Bereich der Emporen zum Tragen kommt, ohne dass der Raum unnötig angeregt wird.

 

In Nebenräumen und Logen kommen zahlreiche weitere Lautsprecher Laufzeit angepasst zum Einsatz, wie z.B. Meyer Sound MM-4 für den Nahbereich. Die Mikrophonie umfasst drahtgebundene und drahtlose Mikrofone von höchster Qualität. Für die Versorgung der Rednerpulte auf der Kanzel, am Altar, an den Lesepulten sowie für die Aufnahme der 3 Orgeln entschied man sich für die Neumann KM 100 Mikrofon-Serie. Die weitere Infrastruktur für das Audioprocessing besteht aus Audiomatrizen, Automatikmischern für die Signalzuteilung und Vorverstärkung, einem 48-Kanal Audiosplittsystem von BetaTec aus ASC-eigener Fertigung, Verkabelung und Ghielmetti-Steckfeldern. Sie ermöglicht die Einbindung von Übertragungswagen (NDR) sowie externen Mischpulten."

 

Andreas Klöhn, Vertrieb/Consultant, Amptown System Company, beschreibt das Ergebnis der neuen Beschallungssituation: „Trotz der hohen Komplexität der elektroakustischen Anlage zeichnet sie sich durch eine sehr einfache Bedienbarkeit bei kirchenüblicher Nutzung aus. Möglich wird dies durch eine Kombination rauschärmster Mikrofontechnik, Automatikmischern und digitalen Audiokreuzschienen mit abgesetzter Bedieneinheit (Touchpanel). Da diese Komponenten gleichzeitig Broadcast-Standard genügen, gelang es, eine Natürlichkeit der Schallreproduktion zu erlangen, die bisher in Kirchen kaum erreicht worden ist. Daher ist nun eine Wort- und Tonübertragung möglich, die qualitativ die hohen Anforderungen von Veranstaltungen erfüllt. Die gemessene Nachhallzeit von 5 Sekunden war eine Herausforderung in unserer Konzeption.

 

Diplom-Ingenieur Frank Chilinski ergänzt: „Für den Kirchenvorstand war ausschlaggebend, dass sich die Lautsprecher möglichst unauffällig in die historische Architektur der Kirche einfügen und der Raum aus optischer Sicht nicht zuviel Technik beinhaltet. Daher hat ASC die Schallzeilen der Farbe der Säulen und des Hintergrundes angepasst. Gleichzeitig musste eine kompromisslos gute Beschallungsqualität erreicht werden, die der herausragenden Stellung des Michel als Hamburger Repräsentationskirche sowohl für Sprache als auch Musik, d.h. konkret für Konzerte, Lesungen und Großveranstaltungen, gerecht wird. Dies bedingt gleichzeitig eine gute Anbindung der audiovisuellen Infrastruktur, der mit professioneller Technik und Mikrofonie seitens ASC im Rundfunkstandard Rechnung getragen wurde. Alle Signale können nun rückwirkungsfrei von externen Nutzern in einem Ü-Wagen in symmetrischer Technik auf Steckfeldern und Ü-Wagen-Anschlussfeldern abgegriffen werden.

 

www.amptown-system.com

Neue Nordlichter: NDR installiert Clay Paky Alpha Serie

Auf das Fernsehgelände des Norddeutschen Rundfunks in Hamburg-Lokstedt haben jüngst Clay Paky Moving Lights Einzug gehalten - genauer gesagt in das Studio des NDR3. In dem Studio werden unter anderem Sendungen wie der NDR Sportclub, Markt im Dritten, Visite, Menschen und Schlagzeilen, NDR Talkshow, Extra 3, Panorama, ARD Ratgeber Technik, ARD Weltspiegel oder Plus Minus produziert. Neben den bestehenden De Sisti Stufenlinsen und Vari*Lite VL1000 sorgen jetzt 26x Clay Paky Alpha Spot HPE 700 und 10 x Clay Paky Alpha Spot HPE 300 für optimale Lichtverhältnisse bei diesen Shows.

 

Jörg Droschinski, Leiter der NDR Lichttechnik, erklärte: „Bei der Entscheidung für die Clay Pakys spielte das Preis-Leistungs-Verhältnis unter Beachtung der technischen, optischen und gestalterischen Eigenschaften die vordergründige Rolle. Besonders wichtig für uns waren die geringen Lüftergeräusche der Moving Lights. Außerdem haben wir bereits im Vorfeld mit der Alpha Serie viele positive Erfahrungen bei einigen Produktionen gesammelt, zum Beispiel beim NDR Quiz, den Hamburg Sounds oder dem Comedy Contest."

 

www.lightpower.de

Deutscher Basketball und Handball stellen auf LED-Banden um

Deutscher Basketball und Handball stellen auf LED-Banden um

Die LED-Sportbande – im Fußball gehört sie schon seit rund 2 Jahren mit aufs Spielfeld. Bei Hallensportarten jedoch war sie bisher nicht einmal eine Randerscheinung. Beim deutschen Basketball und Handball wird sich das bald ändern, nicht zuletzt auf Initiative von Christian Wymetal, Geschäftsführer von Medien Werkzeuge: „Wir hatten bei den Verbänden einen Praxis-Check der LED-Banden angeregt, weil gerade im Handball und Basketball eine starke Professionalisierung im Gange ist. Das wollen wir technisch unterstützen und sind gerne Trendsetter. Das eingesetzte SMD-LED System „digiTILE T12" ist „state of the art"." Bei den beiden LED-banden-bespielten Sportveranstaltungen (s.u.) hat deren Einsatz überzeugt. Das bestätigt auch Mark Schober, Marketing Leiter der deutschen Toyota Handball-Bundesliga (HBL), und kündigt an: „Wir ändern gerade unsere Richtlinien dahingehend, dass die animierten LED-Banden ab kommender Saison 2010/11 für die Vereine erlaubt sind." Auch im Basketball hat die Video-Bande neue Standards gesetzt.

 

Im Handball war es Auftraggeber Toyota HBL, den Medien Werkzeuge mit ihren LED-Banden herausforderte. Bei der Begegnung der Rhein-Neckar Löwen gegen Frisch Auf Göppingen am 12. Mai 2010 in der Europahalle in Karlsruhe. Gewonnen haben die Rhein-Neckar Löwen – und die SMD-LED Bande. Letztere punktete mit Farbtreue und Darstellungsqualität. Selbst hinter den Toren, in denen 61 scharfe Bälle landeten (34:27), blieb sie standhaft.

 

Anderer Ball, ebenso großer Erfolg für das Testspiel der LED-Bande: Beim basketballerischen Final Four der EuroChallenge (30.4. – 2.5.2010) siegte Veranstalter BG Göttingen in der heimischen Lokhalle und ließ damit Russland, Frankreich und Italien hinter sich. An der Bande traf man auch Vertreter des internationalen Basketballverbandes FIBA. Die zeigten sich von der Wiedergabe-Qualität des FIBA Logos auf der SMD Bande, nicht zuletzt bei der TV-Übertragung, sehr angetan und erwägen neue Standards im Europacup.

 

Im Gegensatz zu herkömmlichen statischen oder auch Dreh-Banden erlauben LED-Banden, neben Sponsorenlogos, auch animierte Werbebotschaften. – Und somit kreativen Gestaltungsspielraum für ihre Vermarktung und für die Werbebranche. Damit das beim Betrachter vor Ort oder vor dem Fernseher auch gut ankommt, sind einerseits Richtlinien zu beachten (Das Auge soll am Ball bleiben können!) und muss andererseits die Technik mitspielen. Den Highend-Bereich besetzt hier die SMD-Technologie, zu der auch das von Medien Werkzeuge eingesetzte digiTILE T12 System gehört. Es beschert hochauflösende, homogene und farbtreue Bilder aus jedem Blickwinkel und selbst bei Nahaufnahmen. Schließlich ist die TV-Vermarktung ein wesentliches Kriterium für Veranstalter. Die digiTILE T12 Bande „score-t" auch bei Leichtigkeit und geringem Stromverbrauch. Die einzelnen Module sind mit 28kg rund halb so schwer wie andere LED-Screens, wodurch sie unkompliziert auf- und umgebaut werden können. Dabei beweisen sie dennoch Robustheit – wie beim oben genannten Basketballmatch, wo sie dem Belastungs-Sitz-Test nähesuchender Fans in der randvollen Halle standhielten. Der Stromverbrauch ist mit 270 Watt um 50% geringer als bei anderen LED-Screens.

 

www.medienwerkzeuge.com

Event, Stream, Object – Florian Heckers neuestes Kunstwerk

Event, Stream, Object – Florian Heckers neuestes Kunstwerk

Die neueste Sound-Installation von Florian Hecker – Event, Stream, Object – eröffnet eine neue Dimension der Klangkunst. Raum, Klang und moderne Technologie verbindend, verwendet das Werk ein Meyer Sound System, um den Besucher in der „Beschreibung was, wann, wo, von wem gehört wird" herauszufordern. Die vorübergehend gezeigte Installation ist bis zum 22. August 2010 im MMK, Frankfurts Museum für Moderne Kunst, das diese Installation auch erworben hat, zu sehen.

 

Heckers Projekt Event, Stream, Object, das in der aktuellen Ausstellung „Radical Conceptual" (19.2. – 22.8.2010) des MMK präsentiert wird, kreiert eine ungewöhnliche Klangatmosphäre, um die Raum - und Soundwahrnehmung der Besucher zu manipulieren. Heckers vielschichtige Komposition wird von einem System aus acht MM-4XP Lautsprechern unterstützt, die jeweils eine Sequenz der synthetisch erzeugten Klangfolge übertragen. Die Miniaturlautsprecher sind von der Decke abgehängt; ihnen gegenüber befinden sich gekrümmte Reflektoren, die die räumliche Ausbreitung der Klänge umleiten und an denen Töne abprallen, was die Komplexität des Erlebnisses nur noch steigert.

 

„In meinen Arbeiten muss ich Klangquellen an bestimmten Positionen so platzieren, dass das aktive Sehen der Tonquelle zu einem wichtigen Aspekt der sinnesübergreifenden Erfahrung dieses Werks wird," sagt Hecker. „Event, Stream, Object dramatisiert die Abkopplung der Klangquellen von den Orten im Raum, an denen wir eigentlich ihren Ursprung vermuten."

 

Event, Stream, Object bietet ein unvorhersehbares Besuchererlebnis und dient zudem noch als ein aufklärerisches Experiment des Künstlers. „In manchen Momenten ist man sich nicht mehr so sicher, woher das Geräusch kommt," sagt Hecker. „Mich interessiert genau dieser Moment, in dem sich verschiedene Modelle der akustischen Wahrnehmung, das Ereignis, der hörbare Strom und das akustische Objekt miteinander vermischen."

 

Da er die Meyer Sound MM-4XP Lautsprecher bereits im architektonisch außergewöhnlichen Pavillon The Morning Line, sowie in seinen letzten Solo Shows in der Chisenhale Galerie in London und der IKON Galerie in Birmingham verwendet hat, kennt sich Hecker bereits mit der Leistungsfähigkeit und der exakten Richtcharakteristik dieser 10x10cm großen Lautsprecher aus. „Mit den MM-4XP und MM-4XPD Directional Lautsprechern fand ich die perfekten Modelle, die sowohl sehr genau ausgerichtetes Abstrahlverhalten als auch eine kugelförmige Richtcharakteristik und dazu noch ein kompaktes Design aufweisen," sagt Hecker. „Es ist extrem spannend mit diesen Lautsprechern in Räumen zu arbeiten."

 

Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin am MMK Museum für Moderne Kunst, sagt: „Florian Hecker ist einer der innovativsten Künstler der Gegenwart, denn er verbindet in seiner Arbeit konsequent die Bereiche der Bildenden Kunst, Musik und Performance, um deren Grenzen aufzuheben und neue Ausdrucksformen und Wahrnehmungsmöglichkeiten in Raum und Zeit zu eröffnen."

 

www.meyersound.de

Neues Beschallungssystem für Stadthalle Singen

Neues Beschallungssystem für Stadthalle Singen
Neues Beschallungssystem für Stadthalle Singen

Die Stadthalle in Singen am Hohentwiel – ganz in der Nähe zur Schweizer Grenze – ist zusammen mit ihrem Vorläufer Kunsthalle schon seit langen Jahren ein Schwerpunkt des kulturellen Lebens im äußersten Südwesten Deutschlands. Die Stadthalle ist bekannt für die Bandbreite ihres Programms, von klassischem Theater über Musicals, Jazz bis zu Comedy und Rockkonzerten. Da die Produktionen in der Stadthalle mit der Zeit immer anspruchsvoller wurden, wurde ein neues Beschallungssystem installiert. Die Haupt-PA besteht aus jeweils 16 HK Audio Cohedra Compact CDR 108 C Line Array Elemten pro Seite. Ein zentraler Subwooferblock aus 6 x CDR 210 C ist über dem Bühnenportal installiert. Falls die Musikproduktionen mehr Bass erfordern, können bis zu 16 CDR 210 vor der Bühne gestellt werden. Sechs ConTour Series CT 108 Lautsprecher sind als Nearfills für die ersten Sitzreihen im Einsatz und vier weitere CT 108 bilden eine Delayline für den Balkon am hinteren Ende des Raumes.

 

Für Einsätze als unauffälliger Bühnenmonitor, Beschallung im Hallenfoyer oder weitere Spezialeinsätze wurden weitere zehn CT 108 Lautsprecher angeschafft. Das Beschallungssystem wird von insgesamt 5 HK Audio Firnet Controllern mit FIR Filterung überwacht und von Lab.gruppen FP10000Q Verstärkern angetrieben. Signalrouting und das Abrufen verschiedener Beschallungs-Szenarien erfolgen über eine Yamaha DME64 Audiomatrix, die Anbindung der DME an die Firnet Controller ist hier komplett mittels digitaler AES/EBU- Signale ausgeführt.

 

Thomas Obeth, der Technische Leiter der Stadthalle Singen, meint zur Kaufentscheidung: "Wir haben im Haus mehrere Vergleichstests von hochwertigen Markensystemen durchgeführt. Dabei hat sich herausgestellt, dass das Cohedra Compact System die beste Beschallungslösung für uns ist. Es gab nur noch einen Mitbewerber, der ein vergleichbares Klangergebnis erzielte, das außergewöhnliche Preis-/Leistungsverhältnis von HK Audio machte die Entscheidung am Ende sehr einfach für uns."

Warmes Kirschholz trifft auf kühles Aluminium

Warmes Kirschholz trifft auf kühles Aluminium

Das Fünfsternehotel Park Hyatt Hamburg verfügt über die größte Hotelsuite Hamburgs. Mit seiner exklusiven Lage im historischen Levantehaus an der Mönckebergstraße, einer der Haupteinkaufstraßen der Stadt, strahlt das Park Hyatt Hamburg maritimen Charme gepaart mit klassischer Eleganz aus.

 

Die 231 m² große Präsidentensuite im achten Stock des Park Hyatt Hamburg, die Mendelssohn Suite, fügt sich harmonisch in das großzügige, von natürlichen Materialien geprägte Ambiente des Hotels ein. Die Innenausstattung der Suite trägt die Handschrift des Innenarchitekturbüros Hirsch Bedner Associates aus Atlanta (USA). Warme Erdtöne und Möbel aus edlem Kirschholz in Kombination mit Kunstwerken von Folkert Rasch und Gero Flurschütz verleihen der exklusiven Residenz ein besonderes Flair. Als besonderes Highlight wartet die Mendelssohn Suite mit Audio- und Videoprodukten der dänischen Marke Bang & Olufsen auf. Die Auswahl an TV-Geräten, Audiosystemen sowie Lautsprechern begeistert die Gäste mit exklusivem Design und herausragender Klang- und Bildqualität.

 

Im Wohnbereich kommt der Gast in den Genuss eines 50 Zoll großen BeoVision 9 Fernsehers und eines BeoCenter 2 Audiosystems mit DVD-Player. Des weiteren gehören ein BeoSound 5 Audiosystem mit intuitivem Drehrad, digitalem Display und integriertem Internet-Radio mit über 10 000 Internet-Radiosendern aus der ganzen Welt sowie das markante BeoCom 2 Telefon zur Ausstattung der Suite. Alle Geräte wurden passend zur exklusiven Ausstattung und zu den Kunstwerken ausgewählt. Ergänzt werden die TV- und Audioprodukte durch ein Surround-Setup, bestehend aus zwei BeoLab 9 Lautsprechern, zwei BeoLab 4000 Lautsprechern sowie einem – bereits in den BeoVision 9 integrierten – Centerlautsprecher.

 

Auch im Schlafzimmer erwartet den Gast ein BeoVision 9 Fernseher. In das 30 m² große Badezimmer, das die Handschrift des Designers Philippe Starck trägt, wird der Klang über einen BeoVox 1 Lautsprecher übertragen, der vom Wohn- oder Schlafzimmer aus gesteuert wird.

 

Neben der Präsidentensuite bietet das Park Hyatt Hamburg seinen Gästen weitere 283 Zimmer, darunter 31 Apartments und 21 Suiten. Alle sind mit Bang & Olufsen Fernsehern – dem BeoVision 8, BeoVision 7 oder BeoVision 6 – ausgestattet.

 

www.bang-olufsen.com

Technischer Teppich für Super-Airbus

Technischer Teppich für Super-Airbus

Am 19. Mai landete der erste Lufthansa Airbus 380 am Frankfurter Flughafen und wurde offiziell auf den Namen "Frankfurt am Main" getauft. Der Veranstaltungsdienstleister satis&fy AG Deutschland (satis&fy) war dabei und sorgte für den technischen Teppich des Roll-ins des Riesenjets.

 

Im Auftrag der Frankfurter Agentur Eisele Communications machten 40 satis&fy-Techniker die für das neue Flaggschiff der Lufthansa eigens gebaute Wartungshalle veranstaltungstechnisch fit und brachten die Show zum Laufen. Dafür lieferte das Unternehmen mehrere Trailer Licht-, Ton- und Videoequipment zum Airport Frankfurt. Insgesamt 70 Tonnen Veranstaltungsequipment wurden verbaut. Die Übertragung der Landung des aus Hamburg kommenden Megaliners erfolgte live.

 

Im Hangar-Inneren wurde dafür eine 75 Quadratmeter große LED-Wand aufgebaut und mehrere Kameras in Position gebracht. Aber nicht nur technisch legte satis&fy Hand an. Auch für ausreichend Sitz- und Stehplätze sorgte die Wetterauer Firma und stattete die neue A380-Wartungshalle mit 900 Barhockern, 80 Brücken- und 120 Stehtischen aus. Circa 2000 Gäste, darunter Roland Koch und Petra Roth, waren vor Ort, um die Ankunft des größten Passagierflugzeuges der Welt zu feiern.

 

www.satis-fy.com

Welt der Wissenschaft im Hühnerstall

Das Max-Planck-Institut für Ornithologie mit Sitz in Radolfzell-Möggingen möchte künftig mehr Bürgernähe zeigen. Der Platz für Austausch und Wissensvermittlung ist das neue Informations- und Besucherzentrum am Mögginger Wasserschloss, das jetzt mit einem Tag der offenen Tür eröffnet wurde.

 

Dort informieren die Wissenschaftler der international renommierten Forschungseinrichtung Besucher über die Arbeit des Instituts. Zugleich hoffen die Vogelkundler aber auch, von den Gästen zu profitieren. „Wir wollen hören, wo die zentralen Fragen der Biologie liegen", sagt Institutsleiter Martin Wikelski.

 

Wer künftig das Gelände der Ornithologen betritt, kann sich zunächst einmal selbst ein Bild von der Arbeit der Forscher machen. Im Zentrum steht das sogenannte „Max-Cine". Dabei handelt es sich um den ehemaligen Hühnerstall der Schloßmühle, intern auch „Hennhouse" genannt. Wer den Raum betritt, kommt in eine andere Welt. Multimedial erfahren die Besucher hier, was die Vogelkundler beschäftigt und was sie in ihrer Arbeit untersuchen. Das Informationszentrum hat dabei nicht den Anspruch, alles zu erklären. Man möchte vielmehr „Lust darauf machen, mehr zu erfahren", erklärt Martin Wikelski. Mit dem Schritt in die Öffentlichkeit ist gleichzeitig eine der Anstellungsbedingungen des Professors umgesetzt. Dem zuvor an der Princeton University tätigen Konstanzer Lehrstuhlinhaber ist es wichtig, die Erkenntnisse der Wissenschaftler der Allgemeinheit besser zugänglich zu machen. Mit dem „Hennhouse" hat man innerhalb des gesamten Max-Planck-Instituts jetzt einen ersten Schritt in diese Richtung getan. Darüber hinaus wird es in Möggingen künftig auch die Möglichkeit von Workshops geben. In Zusammenarbeit mit dem Plenum westlicher Bodensee ist zum Beispiel das Projekt „Bee Marie" entstanden.

 

Hier können Gruppen und Schulklassen mit Wissenschaftlern noch mehr über Bienen, Insekten und Vögel in ihrer natürlichen Umgebung erfahren. Interaktiv erleben sie hautnah die Arbeit der Forscher und werden so selbst zu welchen. Mit der Eröffnung des Besucherzentrums gehen jedoch noch weitere Neuerungen einher. Am Tag der offenen Tür durften sich die Besucher unter anderem ein Bild von den neuen Entenvolieren machen. Außerdem wurde der Grundstein für ein neues Institutsgebäude am Obstberg gelegt. Mit dem Bezug rechnen die Wissenschaftler im Jahr 2012.

Dubais Club-Szene setzt auf Dynacord

Dubais Club-Szene setzt auf Dynacord

Das gegen Ende 2009 in Dubai eröffnete „Ratsky" bewertet das Szene-Portal „Clubvibes" überschwänglich: Als „wilden Nightclub mit irren Vibes", als Club mit „geschmackvoller Inneneinrichtung, faszinierender Lightshow und einem überwältigenden Sound." Für Letzteres sind in der im Hotel Excelsior Creek Dubai beheimateten Location Soundsysteme von Dynacord verantwortlich.

 

Liberty Acoustics war mit der Installation betraut. Mit Unterstützung des regionalen Dynacord-Partners AVL realisierte das Liberty Acoustics-Team erstmals in einem Club in Dubai – eine komplett digitale Kontrollplattform. Im Mittelpunkt: ein P 64 Digital Audio Matrix Manager von Dynacord. Der netzwerkfähige und frei konfigurierbare Audio-System-Controller bietet sowohl Live-Bands, als auch den im Club gastierenden DJs vielfältige Möglichkeiten: via IrisNet Software kann das komplette Audio-System konfiguriert, angesteuert und überwacht werden. Mark Legaspi, Chef von Liberty Acoustics: „Der P 64 und IrisNet leisten in dem Club ganze Arbeit. So hilft das DSP-System den Verantwortlichen, eine Menge Zeit und – durch Definition der Zugriffsmöglichkeiten – auch Nerven zu sparen."

 

Für den Sound ist ein Dynacord VariLine-System verantwortlich. Sechs VL 152 in Kombination mit acht Sub 18 bieten hervorragende Voraussetzungen für die Beschallungsanforderungen, die von DJ-Techno-Klängen bis hin zu Live-Rock-Performances reichen. Für den Antrieb sorgen verschiedene Dynacord-Amps.

 

Das „Mood" ist ebenfalls in der Nobelherberge Excelsior Creek Dubai beheimatet und gehört zu den Top-Adressen in Dubais Nachtleben: Architektur, Interieur, Service, Programm und Technik sind einem kompromisslosen Qualitätsanspruch geschuldet. Wie im benachbarten „Ratsky", bewährt sich auch im „Mood" die Kombination aus Installationsfirma Liberty Acoustics, AVL als Vertriebspartner und Systemen von Dynacord. Das Resultat ist ein auf einem Dynacord VariLine basierendes Beschallungssystem in Verbindung mit digitalen Signal-Prozessoren.

 

Mit zwei VL 212, vier VL 262 und drei Sub 18 installierte Liberty Acoustics die auf Architektur und Anforderungen des Clubs perfekt abgestimmten Lautsprecher. „Der Sub 18 sorgt für mehr Druck im Tieftonbereich als jeder andere Single-18er", sagt Mark Legaspi und ergänzt: „Zusammen mit den VariLine-Tops haben wir für das `Mood´ eindeutig die beste Wahl getroffen. Auch weil die VL 262 für den enormen Druck unglaublich klein dimensioniert sind." Für Power sorgen verschiedene Dynacord-Amps.

 

Installierte Systeme Im Club „Ratsky" (Auszug):

6 x Dynacord VL 152

8 x Dynacord Sub 18

1 x Dynacord P64

2 x Dynacord LX3000

3 x Dynacord CL2000

6 x Dynacord AM 12

 

Im Club „Mood" (Auszug):

2 x Dynacord VL 212

3 x Dynacord Sub 18

4 x Dynacord VL 262

1 x Dynacord DSP 260

1 x Dynacord DSP 244

1 x Dynacord LX 3000

3 x Dynacord CL 2000

2 x AM 12

 

www.bosch.com

Panoramaprojektion für virtuelle Busfahrt

Innovative Technik, hoher Fahrkomfort und zukunftsweisendes Design – dafür steht die Premiummarke Neoplan mit ihren Bussen, die seit nunmehr 75 Jahren auf Straßen weltweit fahren. Eine Nachzeichnung der Geschichte der Busmarke wird seit März 2010 im neu eröffneten MAN Bus Forum (München) präsentiert: Auf 1.800 m² sind hier Oldtimer-Modelle und aktuelle Modelle in einer fächerförmigen Fahrzeugpräsentation ausgestellt, die durch dezente, interaktive Exponate ergänzt werden. Die Ausstellungsgestaltung und Szenografie, die von Atelier Brückner (Stuttgart) stammt, findet ihr emotionales Highlight in einer virtuellen Busfahrt, die die Besucher im „Markenraum" erleben können. Für das perfekte Reise- und Marken-Feeling sorgt eine großflächige Panormaprojektion, die die Besucher stilecht in komfortablen Reisebussitzen genießen können. Die audiovisuelle Technik hierfür installierte die Münchener Niederlassung der ict Innovative Communication Technologies AG (Kohlberg).

 

Die insgesamt 27 m² große Panormaprojektion setzt sich aus drei synchronisierten, hochauflösenden Projektionen zusammen, die die Sitzreihen an drei Seiten umschließen und dem Besucher so den Eindruck vermitteln, er würde aus den Busfenstern sehen. Auf seiner virtuellen Busfahrt, während der der Besucher unterschiedliche Landschaften passiert, erfährt er mehr über die Markenwerte von Neoplan. Die spezifischen Filminhalte animierte die Schokolade Filmproduktion GmbH (Stuttgart). Die Zuspielung und Synchronisation der Videoinhalte erfolgt über eine Wings Platinum-Anwendung. Eine ict ControlMachine CM 3 übernimmt dabei die Steuerung der drei Zuspielrechner.

 

Um das visuelle Erlebnis durch ein auditives Erlebnis abzurunden, kommt im Markenraum ein hochwertiges Dolby-Surroundsystem mit vier Linienstrahlern und zwei Subwoofern zum Einsatz. Gesteuert wird die Gesamtanlage über ein Steuerpanel. Neben der Einmessung des Audio-Systems hat das ICT-Team auch die Showabläufe mit der Synchronisation der Video- und Audioquellen entsprechend der Drehbuchvorgaben programmiert. Über ein Anschlussfeld im Markenraum kann der Raum auch für Notebook-Präsentationen genutzt werden. In die Gesamtsteuerung hat ICT zudem bauseitig gestellte Exponate eingebunden.

Neue oratis Kommentatorensysteme im Dauereinsatz

Neue oratis Kommentatorensysteme im Dauereinsatz

Passend zur AES-Convention in London gibt der Intercom- und Kommunikationstechnologie-Spezialist Delec eine attraktive Neuinstallation bekannt: Das Schweizer tv productioncenter zürich ag, kurz tpc, setzt auf seinen Übertragungswagen das neuartige oratis Kommentatorensystem für die mehrsprachige Produktion von Sport-Events ein.

Das oratis Kommentatorensystem basiert auf einem im Ü-Wagen installierten Matrix-Frame, das als zentraler Audiorouter arbeitet. Der Kommentator selbst erhält ein auf diese spezielle Anwendung hin entwickeltes oratis Kommentator-Terminal, das über GBit-Ethernet mit einem oratis Matrix-Frame verbunden wird. Mit dieser Strategie verlängert man das Audionetzwerk des Ü-Wagens über Glasfasernetz bis in die Tonkabine des Kommentators und ermöglicht so, jedes beliebige Audiosignal als Abhörsignal oder zur direkten Sendetonmischung am Kommentatorenplatz verwenden zu können.

 

An ein Matrix-Frame lassen sich bis zu zwölf Kommentator-Terminals anschließen. Darüber hinaus kann man über MADI eine enge Verzahnung mit den Nexus Audioroutern im Ü-Wagen herstellen, so dass das oratis Matrix-Frame zu einer echten Audiozentrale für alle Kommentatoren wird. Ein zusätzlicher Kommentator erfordert kaum noch Mehraufwand im technischen Set-Up, wovon große Produktionen mit mehreren Kommentatoren, wie sie in der Schweiz mit ihrer Mehrsprachigkeit Normalität sind, besonders profitieren. Zunächst wurden fünf der tpc-Ü-Wagen mit je einem oratis Matrix-Frame samt jeweils sechs oratis Kommentator-Terminals ausgestattet. Bis zu drei Kommentatoren können an einem Kommentator-Terminal zusammenarbeiten, womit eine Doppelmoderation, unterstützt durch einen mobilen Reporter, für die Schweizer nun zum Routinefall wird.

 

Die Audioqualität des oratis-Systems entspricht mit 24-bit-Interfaces, 32 bit interner Signalbearbeitung und 48 kHz dem Studiostandard. Diese Qualität bleibt dank Glasfaserübertragung selbst bei langen Kabeldistanzen zwischen Ü-Wagen und Kommentatorenplatz störungsfrei erhalten. Eine Verzahnung mit dem in der Schweiz üblichen Intercom-System fand ebenfalls Berücksichtigung, so dass es sowohl Mikrofon und Kopfhörer als auch die Leitungsinfrastruktur des Kommentatorensystems mitnutzen kann.

 

www.delec.de

www.stagetec.com

Gut geschützt: Freilichtbühne Zwickau erhält Eurotruss Bühnendach

Gut geschützt: Freilichtbühne Zwickau erhält Eurotruss Bühnendach

Die Freiluftsaison kann kommen. Zumindest für die Freilichtbühne in Zwickau, denn die beliebte Spielstätte hat jüngst ein neues ST PRO 18m x 10m Bühnendach von Eurotruss erhalten. Zurzeit wird die Freilichtbühne in großem Stil modernisiert. Neben dem neuen Bühnendach und einem neuen Bühnenboden werden außerdem eine Lärmschutzwand sowie ein Nightliner-Stellplatz neu gebaut.

 

Die ST-Bühnenüberdachungen basieren auf einem Ground-Support der ST-Serie mit sechs TD35 Towern. Die ST-Bühnenüberdachungen wurden aus möglichst vielen Standardelementen konstruiert, um eine maximale wirtschaftliche Effizienz der Traversen für den Anwender sicherzustellen. Als Planenunterzug kommen platz- und gewichtssparende 3-Gurt-Traversen der FD43-Serie zum Einsatz. Schon in der Entwicklungsphase wurden sämtliche Anforderungen der Anwender berücksichtigt und umgesetzt. Beispielsweise wurden die zulässigen Anhängelasten für verschiedene Lastfälle errechnet und Punktlasten für angehängte 2-Feld-Träger ausgelegt.

 

Die Bühnenprojekt GmbH aus Chemnitz hat das Bühnendach geliefert und aufgebaut. Eröffnet wird die Freilichtbühne am 28. Mai mit der Premiere von „In 80 Tagen um die Welt" des Theaters Plauen-Zwickau.

 

www.lightpower.de

Weltausstellung in Shanghai mit C.A.S. 300

Die Weltausstellung 2010 öffnete Anfang Mai mit einer Beschallungs- und Durchsageanlage basierend auf Nexus und C.A.S. 300 der Salzbrenner Stagetec Mediagroup. Dieses kompakte System im Zhejiang Pavillion, bestehend aus festinstallierten Sprechstellen und über Funk eingebundenen Modulen sowie einem integrierten Audiospeicher mit vorbereiteten Durchsagen, stellt die erste Installation des C.A.S. 300 in China dar. Es wird nicht nur für Beschallungsaufgaben, sondern auch als Durchsagesystem und als Steuerzentrale verwendet.

 

„Mit Hilfe unserer telefonischen Unterstützung für die Grundkonfiguration und Anpassung war das System innerhalb nur drei Stunden lauffähig", lobt Reinhold Friedrich als zuständiger Produktingenieur seine chinesischen Kollegen. China und der angrenzende asiatische Raum stellen für die Mediagroup seit einigen Jahren einen wichtigen Wachstumsmarkt dar. Sie unterhält dort zwei Niederlassungen, eine in Chinas Hauptstadt Beijing sowie eine in Kuala Lumpur (Malaysia), und arbeitet mit zahlreichen Vertriebspartnern zusammen.

 

Mit dieser soliden Basis vor Ort kann die Mediagroup auch sehr individuelle, auf die Anforderung optimierte Lösungen erfolgreich umsetzen, wie zum Beispiel eine C.A.S.-Installation, die stets in hohem Maße auf Kundenwünsche hin zugeschnitten ist.

 

www.stagetec.com

RTL II "Fun Club - Comedystars live" geht mit nobeo auf Sendung

RTL II "Fun Club - Comedystars live" geht mit nobeo auf Sendung

Am Montag, den 18. Januar 2010 ging um 23:15 Uhr erstmals die neue Comedy-Show "Fun Club - Comedystars live" bei RTL II auf Sendung.

 

Die wöchentliche Show bietet den ultimativen Mix aus Live-Comedy und Talentshow: Bekannte Comedians strapazieren mit ihren Live-Auftritten die Lachmuskeln des Publikums ebenso wie absolute Newcomer.

 

Präsentiert wird die Sendung von Kult-Comedian Ingo Appelt. Der vorlaute Komiker lädt ein und alle, die in der deutschen Comedy Rang und Namen haben, treten beim Fun Club auf. Mit dabei sind Hennes Bender, Knacki Deuser, Rüdiger Hoffmann, Carolin Kebekus. Matze Knop, Michael Mittermeier, Paul Panzer, Oliver Pocher, Maddin Schneider, Atze Schröder, Florian Schröder, Kaya Yanar u.v.a.

 

Doch damit noch nicht genug – im "Fun Club" bekommt jeder seine Chance auf 30 Sekunden Ruhm: Wer meint, dass er etwas Außergewöhnliches kann, hat eine halbe Minute Zeit, um Skurriles auf der Bühne zu präsentieren und so die Herzen der Zuschauer zu gewinnen.

 

Bei "Fun Club Spezial" präsentiert RTL II darüber hinaus einzelne Solo-Shows mit Top-Comedians und ihren aktuellen Bühnenprogrammen, darunter "Hennes Bender live: Egal gibt's nicht", "Mundstuhl live: Sonderschüler", "Ausbilder Schmidt live: Zum Brüllen komisch" und "Carmela de Feo: La Signora – Sei mein!"

 

Schon vor dem offiziellen Start des Fun Club zeigte RTL II am 04. Januar 2010 das aktuelle Bühnenprogramm von Comedian Matze Knop, dessen geniale Parodien von Dieter Bohlen, Luca Toni, Niki Lauda, Jürgen Klopp oder Franz Beckenbauer mittlerweile Kult sind. Das ließ sich auch Oliver Pocher nicht entgehen und schaute auf eine komödiantische Stippvisite vorbei. Knop liefert sich als legendärer Kaiser Franz einen unnachahmlichen Schlagabtausch mit Oliver Pocher alias Mark van Bommel. Die Aufzeichnung der Show "Matze Knop live: Operation Testosteron" ist inzwischen auch als DVD bei "Spassgesellschaft!" erschienen.

 

Der RTL II "Fun Club" und "Fun Club Spezial" werden von nobeo im Auftrag von Endemol Deutschland im Limelight Theater in Köln vor 700 Gästen aufgezeichnet.

Neuer Ü-Wagen des BR besteht Feuertaufe

Neuer Ü-Wagen des BR besteht Feuertaufe

Lächeln, den Maßkrug heben, gute Miene zum bösen Scherz. Bruder Barnabas hat wieder einmal den Finger in die Wunde gelegt und einer der anwesenden Spitzenpolitiker hat beim Derbleck’n sein Fett abbekommen. Auch im nachfolgenden Singspiel werden alle Register des Kabaretts gezogen und wie jedes Jahr verfolgen viele Fernsehzuschauer vergnügt die Liveübertragung des BR vom Münchener Nockherberg – eine der quotenstärksten Sendungen des BR überhaupt.

 

Dieses Jahr ist bei dieser Traditionsveranstaltung jedoch nicht alles wie immer, denn ein brandneuer Ü-Wagen überträgt den Starkbieranstich auf dem Nockherberg: der FÜ1 HD. Zwar wurde bei der Premiere des neuen Ü-Wagens noch in SD gesendet, aufgezeichnet wurde aber schon in HD. Beim Ski-Weltcup-Finale der Damen in Garmisch-Partenkirchen Mitte März war es dann endgültig soweit: Als Dienstleister für das ZDF übertrug der BR vom neuen Ü-Wagen aus die packenden Duelle auf der Piste. Ohne den perfekten Ton wirken auch die beeindruckendsten HD-Bilder nicht „schärfer als die Realität", folgerichtig kommt Technik von Lawo im FÜ1 HD zum Einsatz.

 

Als zentrales Produktionspult für die Tonregie ist ein mc²66 im neuen Ü-Wagen des BR installiert worden. Es ist für den Zwei-Mann-Betrieb ausgelegt und verfügt über 56 Fader in einem 32-8-16-Frame sowie 336 DSP-Kanäle. Der HD-Core mit integrierter Audiokreuzschiene ist mit drei AES-Karten für BNC und Sub-D bestückt und bietet eine Routingkapazität von 8.000 mal 8.000 Koppelpunkten. Insgesamt besitzt der FÜ1 HD zwölf DALLIS-I/O-Systeme von Lawo, die alle redundant an den HD-Core angebunden sind. Drei dieser DALLIS-Träger werden als Stageboxen eingesetzt, an sie können bis zu 80 Mikrofone angeschlossen werden.

 

„Große Sportereignisse, die in DD 5.1 übertragen werden, erfordern eine große Anzahl an Eingangskanälen, da mehrere Events zeitgleich bearbeitet werden müssen. Zum Beispiel wird neben der Sendung ein Interview aufgezeichnet, auf der Überholspur eine Aufzeichnung abgesetzt und gleichzeitig noch internationaler Ton gemischt. Unter anderem deswegen ist das mc²66 im FÜ1 HD für den Betrieb mit zwei Toningenieuren vorkonfiguriert", erläutert Jürgen Becker, Produktionsingenieur Audio beim BR.

 

Ein externer Bayserver wird genutzt, um die GUI des Mischpults an einem absetzbaren Bildschirm anzuzeigen. Dieser Bildschirm kann auch andere Applikationen visualisieren. Zusätzlich zum mc²66 ist noch ein Lawo-crystal-Pult mit vier Fadern als Redaktionsschnittplatz vorgesehen. Für den Signalabgriff ist dieses Pult mit dem Hauptmischpult vernetzt, als übergeordnetes Steuersystem für beide Pulte kommt die Steuersoftware Virtual Studio Manager (VSM) zum Einsatz.

SWR stattet seine neuen Reportermobile mit Technik von Lawo aus

SWR stattet seine neuen Reportermobile mit Technik von Lawo aus

Ein Großbrand im Industriegebiet, eine Massenkarambolage auf der Autobahn – in vielen Fällen muss ein Radioreporter schnell vor Ort sein. Mit seinen neuen Reportermobilen hat der SWR die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass ein Reporter in Bereitschaft schnell zum Ort des Geschehens aufbrechen kann. In den meisten Fällen alleine, ohne vorher einen Tontechniker hinzuziehen zu müssen, was die entscheidenden Minuten an Zeit bringen kann und Kosten spart. Ein wichtiger Faktor hierbei: das einfach und schnell zu bedienende z4-Pult, das in diese Fahrzeuge eingebaut wurde.

 

„Das z4 von Lawo ist ein leicht zu bedienendes Pult, ideal für einen technisch nicht so geschulten Reporter. Das Pult besitzt vier Regler, die 14 Eingängen zugeordnet sind, wodurch verschiedene Quellen genutzt werden können. Die vier Regler sind praktisch und passen genau, weil im Einsatz recht oft ein Mikro, ein Headset, ein Codec und eine Funkhaus-Rückleitung bedient werden müssen", erläutert Dieter Scholz, Projektleiter beim SWR, warum die Wahl wieder auf ein Pult von Lawo fiel.

 

Das eine Reportermobil wird hauptsächlich von SWR4 (Radio Stuttgart) und in geringerem Maße von SWR 1 für Magazinsendungen und aktuelle Programme genutzt. Als Vorbild diente der „SWR3-Elchbus", ein VW Sharan, der mit Bildern von zwei großen Elchen auf der Seite verziert ist. Die neuen Reportermobile besitzen dieselbe technische Ausstattung, nur dass einmal ein VW Sharan, bzw. ein VW-Bus eingesetzt wurde. Lawo fungierte als Generalunternehmer und übernahm auch die komplette Verkabelung; als Subunternehmer kam wieder die Firma Krämer in Groß-Gerau zum Einsatz.

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