Installationen News
Installationen News Schlagzeilen
20/01/2012
MCI baut EV1.TV in Lingen
19/01/2012
ORF-Zentrum stellt auf GrandMA2 um
29/12/2011
Im neuen Sky Sport News HD-Studio wird auf Mo2 Design und den Coolux Widget Designer gesetzt
02/12/2011
Moonlight konzipierte und installierte Ton- und Medientechnik in der Augsburger Kälberhalle
22/11/2011
„Mein Schiff 2“ sticht mit Sennheiser in See
Equipment von Kling & Freitag in neu eröffneter Kirche in Istanbul

Die am 14. Oktober 1828 für den Gottesdienst eröffnete Kirche Vortvots Vorodman (Kinder des Donners) in Istanbul wurde seit dem ersten Weltkrieg nicht mehr genutzt. Jetzt, nachdem sie etwa 100 Jahre geschlossen war, wurde die armenische Kirche renoviert und wieder geöffnet. Unter Beibehaltung der Funktion als Gebetsort wird die Kirche mit einem Platzangebot für etwa 500 Personen auch als Kulturzentrum genutzt. Im Rahmen des Projekts „Europäische Kulturhauptstadt Istanbul 2010“ wurde im Komplex der Sankt-Marien-Kirche die Renovierung der Vortvots-Vorodman-Kirche gefördert.
Die neue Beschallungsanlage und das Lichtsystem hat die Firma Dinakord Electronics geplant. „Das gesamte in der Kirche verwendete Audio-Equipment kommt von der deutschen Firma Kling & Freitag", berichtet Annie Çavusyan, Geschäftsführerin bei Dinakord Electronics in Istanbul. „Auf Basis der breitgefächerten Nutzungsvorgabe planten wir ein Konzept, das aus den Lautsprechern CA 106, Sona 5 und E 90 MK II von Kling & Freitag besteht.“
Am 28. Dezember 2011 wurde die Vortvots-Vorodman-Kirche vom türkischen Minister Hayati Yazici offiziell zur Ehrung des armenischen Volkes eingeweiht. Das Projekt soll auch dazu beitragen, die Freundschaft zwischen Armenien und der Türkei neu zu beleben.
Lobo realisiert rekordverdächtige Installation

Kurz vor dem Jahreswechsel erschien auf der Fassade des 175 m hohen Anayasa-Turms eine riesige Laserprojektion. Langsam blendete die Zahl „2011“ aus, dann zählte der Laser die letzten Sekunden des Jahres herunter. Die versammelte Menge auf dem Platz jubelte, als schließlich die Jahreszahl „2012" erschien.
Gleichzeitig ging 2011 erstmals eine große Laserinstallation an den Start, die im Januar 2012 in den vollautomatischen Dauerbetrieb überging. Sie verbindet die höchsten Türme der Hauptstadt von Turkmenistan mit Laserstrahlen in der Nationalfarbe Grün. Auch Displaylaser sind Teil des Projekts: Sie sorgen für Gebäudeprojektionen, wie sie erstmals an Silvester zu sehen waren.
Für die Ingenieure der Lobo Electronic GmbH aus Aalen war dieses Projekt eine Herausforderung, da zwischen den Türmen Entfernungen von insgesamt fast 30 km zu überwinden waren. Zwar hatte man in der 30-jährigen Firmengeschichte schon temporäre Projekte vergleichbarer Größenordnung auf Mietbasis realisiert. Aber ein voll automatisierter, täglicher Dauerbetrieb eines solch gewaltigen Systems stellt noch einmal ganz andere Anforderungen.
Zugunsten der Sichtbarkeit wurden alle Strahlen bidirektional konzipiert. Zum Einsatz kamen ausschließlich Laser der höchsten Helligkeitsklasse. Laser aus Lobos Sparks-Serie bildeten die technische Basis; aber auch Coherent-Laser des Typs Verdi kamen zum Einsatz. Die Automation der Installation erfolgt auf Basis der ebenfalls von Lobo entwickelten Lacon-5-Plattform, die mit dem eingebauten GPS-Modul auch für die Synchronisation aller Lasersysteme sorgt.
In Anbetracht der räumlichen Ausdehnung der Installation gehen Vertreter der International Laser Display Association (ILDA) davon aus, dass es sich weltweit um die größte Festinstallation im Display-Laserbereich handelt.
MCI baut EV1.TV in Lingen


Im Juni 2011 erhielt die Studio Hamburg Media Consult International (MCI) GmbH den Auftrag, den Regionalsender für das Emsland und die Grafschaft Bentheim, EV1.TV aus Lingen, zu planen und zu realisieren. EV1.TV überträgt tägliche Nachrichten aus der Region sowie informative Beiträge und Studiogespräche.
Hierfür wurden vier Final Cut-Schnittplätze (NLE-Arbeitsplätze) und mehrere Redaktionsarbeitsplätze, basierend auf einer Final Cut-Serverumgebung, geschaffen. Eine zentrale Komponente bei EV1.TV ist ein Broadcast Pix-Videomischer, der gleichzeitig Grafikeinblendungen und das Einspielen von Beiträgen übernimmt. Über eine Sendeabwicklung, bestehend aus HMS Playoutservern, speist EV1.TV das Programm ins Kabelnetz ein.
Der Sender besitzt neben den Schnittplätzen einen zentralen Geräteraum, einen separaten Sprecherraum und ein multifunktionales Studio. In diesem befinden sich ein News- und ein Talk-Set, sowie eine Green-Screen, welche mit drei Kameras für tägliche Produktionen genutzt werden.
Die Beratung, Planung und Projektumsetzung hat der Bereich Products von MCI unter der Projektleitung von Matthias Weinert übernommen, wobei Juan Zambrano die IT-Infrastruktur verantwortet hat. Die MCI-Werkstätten haben das komplette Studiodesign entwickelt und realisiert. Das Lichtkonzept wurde von den Studio Hamburg-Atelierbetrieben entworfen und umgesetzt. MCI Products unterstützte EV1.TV zusätzlich bei der Umrüstung eines Übertragungswagens auf digitale Technik. Seit Oktober 2011 ist EV1.TV mit der neuen Technik auf Sendung.
ORF-Zentrum stellt auf GrandMA2 um

Im Zuge eines Upgrades hat das ORF-Zentrum in Wien sämtliche seiner GrandMA „Serie 1“-Pulte gegen GrandMA2-Pulte ausgewechselt. Dabei wurden auch die MA NSP (Network Signal Processor) des ORF durch MA NPU (Network Processing Unit) ersetzt sowie GrandMA2 Fader Wings angeschafft.
In Summe nennt der ORF jetzt 4 x GrandMA2 full-size, 17 x GrandMA2 light, 15 x MA NPU (Network Processing Unit), 9 x GrandMA2 Fader Wing sowie 6 x GrandMA onPC-Software-Lösungen sein eigen. Ihren ersten Einsatz hatte die GrandMA2 bei der Show „Die große Chance“.
Das MA-Equipment wurde von der Lightpower GmbH geliefert, die mechanische Umsetzung lag in den Händen der Firma Gelantec, Gesellschaft für Elektronik und Anlagentechnik mbH.
Ausstellung mit ETC- und Major-Produkten beleuchtet
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Werke des niederländischen Malers Ton Schulten standen in der Schalterhalle der Stadtsparkasse Rheine vor kurzem im Mittelpunkt. Im Rahmen der Kunstausstellung „Die Kraft von Licht und Farbe“ wurden die Bilder dort über einen Zeitraum von fünf Wochen ausgestellt. Mit der Ausleuchtung der Ausstellung war die Perfectsound GmbH beauftrag worden und setzte dabei auf 50 x ETC Source Four-Scheinwerfer, die mit dem Upgrade-Kit CDM-T 150W von Major ausgestattet waren.
„Für die Beleuchtung der Kunstwerke war eine gleichbleibende Leuchtqualität der Scheinwerfer wichtig“, so Projektleiter Thomas Schönweitz. „Wir haben zusätzlich neben dem standardmäßigen UV-Block der Leuchtmittel einen ND-Filter eingesetzt, um ein ‚Überstrahlen‘ der Werke zu vermeiden. Außerdem konnten durch Einsatz der Profiler die Werke gezielt ‚geleuchtet‘ werden, ohne unnötiges Streulicht zu haben oder die anwesenden Personen zu blenden. Die Werke sollten auch ‚farbneutral‘ wiedergegeben werden. Daher haben wir auf das CDM-T-Leuchtmittel mit 3000°K zurückgegriffen.“
Für die Installation spielte darüber hinaus das geringe Eigengewicht der Scheinwerfer eine Rolle, um das Rigg möglichst unauffällig zu halten. Die mit PowerCon in/out ausgestatteten Vorschaltgeräte sorgten dafür, dass im Rigg keine Steckverbindungen benötigt wurden. Die technische Umsetzung lag in den Händen von Marco Ahmann (Geschäftsführer Perfectsound) und Simon Hengstermann (Auszubildender). Die ETC Source Four-Scheinwerfer mit dem Upgrade-Kit CDM-T 150W von Major wurden von Lightpower geliefert.
Neues Soundsystem von Yamaha und Nexo im Stade de France

Das Stade de France in Saint-Denis, einem nördlichen Vorort von Paris, wurde 1998 zur Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich eröffnet. Seitdem beherbergte die staatliche Arena zahlreiche hochkarätige Sportevents und Livekonzerte. Nach nunmehr einer Dekade kam die Audioanlage langsam in die Jahre, weshalb man sie jetzt für 1,5 Millionen Euro modernisierte, u.a. mit Equipment von Yamaha und Nexo.
Bei ihrer Errichtung wurde die Arena mit einer Audio-Anlage vom Typ Nexo Alpha ausgestattet, aber nach mehr als zehn Jahren entschied man sich für die Installation eines neuen Systems. Nach einer Vorführung eines Systems mit Yamaha- und Nexo-Technik entschied man sich mit dem Ausrüster Melpomen aus Nantes für jene Firma, die bereits das erste System installiert hatte.
Die französischen Audiospezialisten machten sich an die Arbeit und installierten nach und nach ein M7CL48-ES-Digitalmischpult, elf SB168-ES-Stageboxen, zwei Mixing-Engines vom Typ DME64N, eine vom Typ DME24N, neun Ethersound-Netzwerk-Matrizen vom Typ AuviTran AVM500-ES, fast 300 Nexo-GEO-S12-Lautsprecher, 20 RS18-Subwoofer und 42 NXAMP-4x4-Verstärker.
Das System ist in vier Zonen für die ovalen Tribünen-Bereiche Nord, Süd, West und Ost eingeteilt. Insgesamt 44 Lautsprecher-Cluster beschallen das Publikum. Jede Zone erhält ihr Signal vom M7CL-Mischpult über einen eigenen Mono-Ethersound-Kanal. Dann wird es vierfach gesplittet, um die unterschiedlichen Zuschauerebenen zu beschallen. Es gibt die Level "Oben", "Unten", "Mitte" und den "Leichtathletik".-Modus. Auf der untersten Ebene befinden sich bewegliche Sitzreihen, die bei Leichathletik-Events fortgeschoben werden können, um der Laufbahn Platz zu machen. Im "Leichtathletik-Modus" werden jene Lautsprecher, die sonst die untersten beweglichen Sitzreihen beschallen, ausgeschaltet.
Zwei weitere Speisungen, die Kanäle fünf und sechs, versorgen die Beschallungen für das Spielfeld und für den Vorplatz außerhalb des Stadions. Die Ausgänge sieben und acht speisen über eine MY8-AE- Interface-Karte einen Tascam-CD-Rekorder, sodass die Durchsagen und der Ton der jeweiligen Veranstaltung mitgeschnitten werden können (das Gesetzt schreibt vor, dass während der Konzerte Inhalte aller Art, die von der Bühne stammen, überprüft werden können). Die Kanäle neun und zehn werden für Fernsehübertragungen benutzt. Eingangsseitig wurden elf SB168-ES-Stageboxen im gesamten Stadion verteilt und über ein EtherSound-Netzwerk mit Ring-Struktur eingebunden, sodass an allen möglichen wichtigen Standorten kabellose Mikrofone oder andere Signalquellen eingesteckt werden können.
Das EQing, die System-Optimierung sowie Alarmsignale und Notrufe mit Vorrang werden von einer DME64N umgesetzt. Eine zweite DME64N dient als Backup. Beide sind über zwei Ausgangsanschlüsse mit einer AVRed-ES100 von Auvitran verbunden. Es wird automatisch auf die Havarie-DME umgeschaltet, wenn das Signal ausfällt. Die DME64Ns sind mit dem Beschallungs- und Evakuierungssystem des Stadions, einem Ateis IDA8C, verbunden. Dessen Ausgänge werden von einem AVA4-ES100-Interface von Auvitran in das EtherSound-Format konvertiert. Derweil verwaltet eine DME24N eine separate PA, die den Zuschauer-Zirkulationsbereich außerhalb des Stadions beschallt. Die Anlage besteht aus 18 Clustern mit GEO-S8-Boxen und NXAMP-4x4-Endstufen. Sie bezieht das Signal von Kanal 6 der M7CL-Konsole.
Yamaha-Konsolen und DME-Engines am Londoner Theatre Royal Haymarket

Das Theatre Royal Haymarket bekam zum Jahresbeginn 2011 mit Sir Trevor Nunn einen neuen Intendanten. Nunn, einst künstlerischer Leiter bei der Royal Shakespeare Company, debütierte mit vier sehr unterschiedlichen Bühnenproduktionen und vertraute das Sounddesign aller Inszenierungen Engineer Paul Groothuis an, der sich wiederum auf Digitalkonsolen und Mixing-Engines von Yamaha verließ. Die Anzahl der benötigten Funkstreckenmikrofone variierte je nach Inszenierung von 0 bis 24.
Die Anlage wurde von der Firma Autograph Sound geliefert und bestand zunächst einmal aus einer Yamaha DME64N für das Lautsprecher-Management, von der aus die Audiosignale zur Haus-PA mit Meyer-, JBL- und D&B-Lautsprechern geschickt wurden. Da bei der Inszenierung von „Flare Path“ keine Funkmikrofone benötigt wurden, bestand der Rest des Systems aus einem DM1000VCM auf der Bühne für Soundeffekte. Dieses war mit einer MY16-AT-ADAT-Interface-Karte ausgestattet, um 16 Musikkanäle der Theater-Playbacksoftware QLab unterzubringen, die auf zwei Macintosh-Computern lief.
Bei der Inszenierung von „Rosencrantz And Guildenstern Are Dead“ mit 24 Funkstrecken brachte Paul Groothuis eine Yamaha-Digitalkonsole vom Typ PM5D mit ein, für die ganz konventionell ein FOH-Platz eingerichtet wurde. Dieser Aufbau blieb bei der Inszenierung von „The Tempest“ unverändert, wo viel Musik gespielt wurde und zusätzliche Hintergrundspuren hinzukamen. Bei der Inszenierung von „The Lion In Winter“ benutzte Paul Groothuis dann wieder den ersten Aufbau von „Flare Path“ mit dem DM1000VCM.
Electro-Voice-Arrays in Duluths neuer Amsoil Arena


Die Amsoil Arena ist die Heimat der verschiedenen Eishockey-Teams der University of Minnesota Duluth (UMD) Bulldogs und Teil des Entertainment Convention Centers. Obwohl es deutlich größere Sportarenen in Amerika gibt, gehört sie zu den modernsten und richtungsweisendsten. Denn die Sportstätte gehört zu den weltweit ersten „Leadership in Energy and Environmental Design (LEED)“-zertifizierten Arenen. Die Amsoil Arena bietet Platz für 6600 Besucher bei Eishockeyspielen und Ice-Shows. Bei Konzerten und anderen Events lässt sich die Kapazität auf über 8500 Besucher steigern. Für das Soundsystem zeichnete das in St. Charles, Missouri, ansässige Unternehmen TSI Technology Solutions LLC, Teil der TSI Global LLC, verantwortlich.
„Wir wollten eine möglichst geringe Anzahl an Lautsprechern an einer begrenzten Anzahl von Hängepunkten anbringen und trotzdem eine gleichmäßige Coverage erzielen“, sagt Scott Durham von TSI. Ursprünglich sah das Soundkonzept 24 Hangs für die gesamte Beschallungsfläche vor. „Das ist der übliche Standard in solchen Sportstadien. Als jedoch die erste Kalkulation der erforderlichen Line Arrays und der zahlreichen Hängepunkte vorlag, war klar, dass es wirtschaftlicher wäre, auf eine Lösung mit zwölf Hangs zu setzen.“ Eine besondere Bedeutung kam der Anbringung der Arrays zu. „Wir haben sie in steilem Winkel genau über den Sitzen geflogen,“ erklärt Durham. „Die Lautsprecher sind mit rund 16 bis 20 Metern Abstand relativ nah an den Zuschauern - so aber erzielen wir eine gleichmäßige Abdeckung.“
Zusätzlich zu den zwölf Hangs, die aus je vier und sechs Lautsprecherelementen bestehen, umfasst das Gesamtsystem weitere Electro-Voice-Lautsprecher: acht horngeladene EVH-1152s-Lautsprecher als Downfills (für die Eisfläche) sowie zwei Fri-2082-Lautsprecher, die als Fill unter den Überhängen angebracht wurden. „Subwoofers waren nicht Teil der Ausschreibung”, merkt Durham an, „als wir jedoch das System gemessen haben, haben wir trotzdem bis zu 116 dB Schalldruck erreicht. Bei Bedarf könnte man z.B. bei Konzerten zusätzliche Subs an das bestehende System anschließen.” Systemsteuerung und -processing übernehmen in Duluth vier Electro-Voice NetMax N8000 Digital Matrix-Controller, gesteuert via drei Electro-Voice IRIS-Net-Touchpanels. Angetrieben wird das System von 24 mit RCM-810 DSP-Modulen ausgestatteten CPS-Verstärkern.
Zweitälteste Universität Europas mit Technik von Dynacord

Die in Krakau angesiedelte Jagiellonen-Universität ist die größte Universität Polens und eine der ältesten und renommiertesten akademischen Einrichtungen der Welt. Seit August werden verschiedene Räumlichkeiten der Universität mit neuen Audio-Systemen ausgestattet. Verantwortlich für die Umsetzung des Beschallungskonzepts waren die in Krakau und Breslau ansässigen Zweigstellen des Unternehmens Tommex Zebrowscy Sp. J. Nachdem das bisherige Audio-System komplett erneuert wurde, kommen jetzt bei der Beschallung des 220 Plätze bietenden Konferenzsaals Systeme von Dynacord zum Einsatz.
Für die gleichmäßige Beschallung im oberen Stockwerk des Konferenzraums setzte man vor allem auf den VariLine VL 262W 2-Weg Fullrange-Lautsprecher. Für den Remote Control und den Antrieb des Systems sorgt ein mit einem RCM-810 IRIS-Net-Modul ausgerüsteter Dynacord DSA 8410-Verstärker; als Sound System-Prozessor setzte das Team von Tommex auf einen Dynacord DSP 600. Zum Einsatz kommt ebenfalls ein Dynacord CMS 1000-3-Mischpult, das ein Summensignal für den Hauptraum und die Galerie, aber auch Signale in einzelne Zonen einspeisen kann.
Im neuen Sky Sport News HD-Studio wird auf Mo2 Design und den Coolux Widget Designer gesetzt


Das neue Studio des TV-Senders Sky in Unterföhring ist eines der modernsten Fernsehstudios in Europa und in einen kreisförmig aufgebauten Newsroom integriert, in dem sich auch Schnittplätze befinden. Für Newsroom-Aufnahmen sind zusätzliche Kameras reserviert. Das voll automatisierte Kamera-Setup wird zentral aus der Regie gesteuert. Einen klassischen Kameramann sucht man daher im Studioset vergebens. Hinter den Rücken der Moderatoren kann man dank einer Glasfront bis in das Foyer hinein blicken, das über eine weitere fest installierte Kamera für Interviewaufnahmen verfügt.
Die deutsche Firma Mo2 Design GmbH realisierte die komplette Illuminierungs- und Lichtsteuerung im neuen Sky-Studio und in Teilen des angrenzenden Foyers. Alle relevanten Lichtinstallationen und auch die LED-Ticker werden zentral angesteuert, um ein kamerafreundliches und gleichzeitig flexibles Licht gewährleisten zu können. Während Mosart als allgemeines Agenda-Kontrollsystem für den gesamten Studiobetrieb eingesetzt wird, ist der Coolux Widget Designer vor allem für die Umsetzung des Licht- und Mediensteuerungs-Setups zuständig. Im normalen Alltagsbetrieb können sämtliche Studiosysteme von zwei Personen bedient werden.
Das allgemeine Prinzip hinter der Touchscreen-Steuerung für die Beleuchtung (größtenteils LED-Leuchten) und illuminierte Objekte (größtenteils SchnickSchnack-LEDs): Die Coolux Pandoras Box Player-Software ist mit einer in die Software eingepflegten Pixelmap verbunden. Der Widget Designer wiederum kontrolliert die komplette Steuerung der Player-Software und gibt an, welcher Layer gerade aktiv auf die Pixelmap geschaltet bzw. geblendet wird. Zudem steuert der Widget Designer auch DMX-Signale, die die komplette Ausleuchtung der Moderation garantieren sollen.
Für das Set-Design zeichnet die Firma Wieder Design verantwortlich, technischer Dienstleister ist Creative Technology Germany.
Designvorhang im Chazen Museum of Art in Madison, Wisconsin

Gerriets war erneut bei der Umsetzung der Visionen von Designerin Petra Blaisse und ihrer Firma Inside Outside beteiligt, diesmal in Sachen Designvorhang für das Chazen Museum of Art im amerikanischen Madison. Schon andere Projekte wurden im Zusammenspiel Inside Outside/Gerriets verwirklicht, darunter im Casa da Musica in Portugal und im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart.
Der Chazen-Vorhang unterscheidet sich von vielen anderen Schmuckvorhängen durch seine Art der Konfektionierung. Zuerst wurden für den 20 m breiten und ca. 7 m hohen Vorhang Bahnen aus Trevira CS Voile bedruckt und vorgegebene Muster aus Filz geschnitten. Neben den 14 Filzbahnen, die optisch ineinandergreifen, besteht der Schmuckvorhang aus zahlreichen Details, die zum Beispiel Schattenwürfe simulieren und dadurch eine stärkere Tiefe schaffen. Schmale Streifen aus Gerriets-Lasergewebe runden das Gesamtbild ab. Im November 2011 wurde der Vorhang im Chazen Museum of Art montiert.
ETC Eos-Konsolen im neu renovierten Bolschoi Theater in Moskau

Nach gut sechs Jahren Renovierungsarbeit wurde das Moskauer Bolschoi Theater Ende Oktober 2011 wiedereröffnet. Das Hauptaugenmerk während der Renovierung lag auf der Erhaltung bestehender Substanz bei gleichzeitiger Modernisierung der Infrastruktur, vor allem der technischen Anlagen. Dazu gehörte auch der Einbau eines Eos-Lichtsteuersystems von ETC.
Das System besteht aus insgesamt drei Eos-Konsolen (mit je 16.000 Kreisen), einer Hauptanlage und zwei Backups sowie umfangreichem Zubehör - von Fernbedienungen (RFRs) bis hin zu Universal Fader Wings. Das Eos-System steuert insgesamt 900 Scheinwerfer, 600 davon auf der Bühne. Der Verhang ist eine Mischung aus konventionellen Scheinwerfern, u.a. Source Four-Scheinwerfer mit 5° und 10° Brennweite, Moving Lights und Farbwechslern. Die insgesamt sechs Verfolger stehen auf dem obersten Balkon und werden manuell gesteuert. Sollte ein Verfolgerfahrer seinen Einsatz verpassen, kann die Eos übernehmen und den Scheinwerfer entsprechend steuern.
Das neue Eos-System ermöglicht es den Designern und Stellwerkern, Vorstellungen mit einer Visualisierungs-Software vorzuprogrammieren. Neben dem fast zwei Tonnen schweren Kronleuchter können auch das Saal-, Foyer- und Hauslicht mit der Eos gesteuert werden. Ein zwölfköpfiges Team (sechs Stellwerker, vier Designer, ein Chef-Designer und ein Assistent) ist für die Beleuchtung im Bolschoi verantwortlich. Für die Ausführung des Projektes zeichnete ETC-Händler Doka Center Ltd. mit Sitz in Zelenograd verantwortlich.
Foto: Zwei ETC Eos-Konsolen während der Progammierung für eine Vorstellung (Foto-Copyright: Igor Tabakov)
SWR Landesschau Rheinland-Pfalz Studio mit neuem TV-Studio Look

In neuem Look und mit neuer Bühnenbildtechnik präsentiert sich die „Landesschau Rheinland-Pfalz“ des SWR-Fernsehens seit September 2011: Wenn die Landesschau Rheinland-Pfalz montags bis freitags um 18.55 Uhr mit tagesaktuellen Geschehnissen über Land und Leute der Region informiert, kommt nun auch LED-Technik als Set Design Element im Mainzer TV-Studio zum Einsatz. Ein knapp 35 Quadratmeter großes LED-Band, das in die Studiorückwand eingebettet ist, sorgt für szenenbildnerische Akzente rund um die Moderationsfläche. Die integrierte 18 mm Inspire LED-Technik stammt von der ICT, die die grob auflösende LED sowie weitere Displaytechnik im Auftrag des Südwestrundfunk Mainz installierte.
Für die Neueinrichtung des TV-Studios eigneten sich die grob pixeligen Inspire LED-Module vom Typ m18b gut, da sie videofähig sowie kameratauglich sind und in ihrem Standardmaß in das Bühnenbild integriert werden konnten. Als Systemhaus konzipierte ICT auch ein Platz sparendes Mechaniksystem, das die LED-Module aufnimmt. Eine seitens des SWR vor den LED-Modulen angebrachte Diffusorfolie sorgt für ein weich gezeichnetes Bild, das die zugespielten Inhalte mit angenehmer Dezenz versieht. „Scharfe“ Bilder stellen ein 85“ Panasonic Plasma Screen, der auf einer Holzschiene vor dem LED-Band montiert ist, sowie mehrere in einer sich drehenden Box verkleidete 42“ Steglos Plasma Displays dar. Durch das contentseitige Zusammenspiel der Flatscreens mit dem LED-Band ergibt sich ein harmonisches Gesamtbild, das die Moderationen im TV-Studio visuell unterstützt.
www.ict.de
Barco Versa Tube an der Europäischen Medien- und Event-Akademie installiert

Mit der „F2 Lounge“ haben Schüler, Kursteilnehmer, Lehrkräfte und Besucher auf dem Campus der Europäischen Medien- und Event-Akademie einen neuen Treffpunkt, um den Schul- und Arbeitstag ausklingen zu lassen. Während der vordere Bereich der Lounge vorwiegend zum Lesen oder Lernen genutzt wird, lockt der hintere Bereich vor allem am Abend die Gäste, denn dort wurden 92 x Barco Versa Tube V2i an Betonstürze unter der Decke montiert.
Insgesamt wurden sieben Versa Tube-Reihen unter der Decke mit zwei Buffer-Boxen B2 und zwei Signalverstärkern installiert. Über einen Versa Drive C1-Controller wird zu Veranstaltungen programmierter Content von einer SD-Karte zugespielt. Zusätzlich sorgt eine kleine Beschallungsanlage für musikalische Untermalung. Durch das Zusammenspiel der Beleuchtung mit der 6m langen Glasfront entsteht von außen der Eindruck eines großen Aquariums. Das Material wurde von Lightpower geliefert.
Meyer Sound-Technik für Nürnberger St. Clemens-Kirche

Das katholische Gotteshaus St. Clemens wurde 1984 im Nürnberger Stadtteil Thon im dortigen Ökumenischen Gemeindezentrum erbaut. Mit seinem trapezförmigen Grundriss, der hohen Altarrückwand und der hölzernen Dachkonstruktion verfügt das Gotteshaus über eine Nachhallzeit von 3,8 Sekunden über den gesamten nutzbaren Sprachbereich.
„Diese für den Chorgesang und Kirchenmusik gewünschte, aber bei Predigten und Ansprachen untragbare akustische Situation sollte ohne aufwendige und teure Baumaßnahmen behoben werden“, erklärt Michael Barowski, Vorstand der Barowski AG aus Nürnberg. Diese wurde von der Gemeinde St. Clemens beauftragt, eine Beschallungslösung zu planen und zu installieren.
Hierzu wurde zuerst in MAPP Online Pro, der akustischen Simulationssoftware von Meyer Sound, ein System aus Meyer Sound MM-4XP- und MM-4XPD Directional Miniature Self-Powered-Lautsprechern für die zweihundert Sitzplätze umfassende Kirche simuliert und dann auch so umgesetzt.
Durch ihre Rückwärtsdämpfung von 10dB vermindern die drei jeweils vor der ersten Bankreihe installierten MM-4XPD die Entstehung von Reflexionen an der Altarrückwand. Weitere MM-4XP als Delaysysteme sorgen für eine Auffrischung der übertragenen Signale für die hinteren Sitzreihen. Die Installation des Systems erfolgte im Kirchenraum zusammen mit einer Ansteuerung, eine weitere MM-4XP ist bei der Peripherieelektronik in der Sakristei installiert worden.
Ohratorium realisiert XXL-Adventskalender am Flughafen Düsseldorf International

Der Flughafen Düsseldorf International überrascht derzeit seine Gäste mit einem gigantischen XXL-Adventskalender im Check-in-Terminal. Als Full-Service-Dienstleister zeichnete Ohratorium von der Planung bis zur technischen Umsetzung für den größten freistehenden Adventskalender Düsseldorfs verantwortlich.
Der überdimensionale Kalender ist eine Traversen-Sonderkonstruktion mit einer Höhe von 9m und einer Breite von über 23m. Die unterschiedlich großen Traversen-Fenster sind mit 24 speziell angefertigten Motiv-Bannern bestückt, die die Kalender-Türchen darstellen. Weiterhin ist eine Bühne in Mitten der Traversen-Konstruktion integriert, die eine zusätzliche Ausstellungs- und Aktionsfläche bietet. Beleuchtet wird die Konstruktion mit über 70 LED-PAR-Scheinwerfern, beschallt mit einem GAE-Lautsprechersystem. Eine 2m große Spiegelkugel rundet die Gesamtinszenierung ab.
Sechsmal am Tag - um 6:00, 8:00, 12:00, 16:00, 18:00 und 20:00 Uhr - wird der Adventskalender zur „Weihnachtsshow“. Dann dreht sich die integrierte Diskokugel, Lichtspiele blitzen auf, und Weihnachtsmelodien ertönen. Hinter den 24 Türchen verbirgt sich vom 1. bis zum 24. Dezember 2011 täglich eine andere Überraschung von den Shops und Restaurants des Flughafens Düsseldorf.
Neue Lichttechnik von ETC am Wiener Burgtheater


Unter den Repertoiretheatern der Welt gehört das Wiener Burgtheater zu den renommiertesten Häusern. Vorausschauend hat Friedrich Rom, seit 1999 Chef der Beleuchtung am Burgtheater, schon vor 2000 einen Zehnjahresplan erstellt, weil klar war, dass die Burg langfristig ein neues Steuersystem benötigen würde, um den Anforderungen des heutigen Theaterlichts, z.B. durch den Einsatz von Moving Lights, weiterhin gerecht werden zu können.
Rom entschloss sich, während der Sommer-Spielpause 2011 im Burg- sowie im Akademietheater zwei baugleiche Anlagen mit Eos-Lichtsteuerpulten und je einem Paradigm-System von ETC zu installieren. Zur Umsetzung des Vorhabens wurde die Firma Werning Theatertechnik in Recklinghausen beauftragt, die wiederum in enger Zusammenarbeit mit den Produkt- und Servicespezialisten von ETC das Projekt abgewickelt hat.
Für die szenische Lichtsteuerung ist die Eos RPU (Remote Processing Unit) das Herz der gesamten Anlage. Dieser Hauptrechner übernimmt als „Master“ die aktive Lichtwertausgabe. Von den beiden Bedienpulten des Typs Eos wird eine Konsole als Backup eingesetzt, die im Netzwerkverbund synchron mit der RPU arbeitet und als Hauptbedieneinheit die Aufführungen und Proben fährt. Die zweite Eos wird als Client genutzt und läuft in Proben oder Vorstellung wie "Eos 1" parallel.
Der Hauptrechner (RPU) bietet in Verbindung mit einer Konsole ein vollwertiges Backup-Konzep: Die Konsole dient als Backup (und Bedienteil) der RPU und übernimmt im Störungsfall automatisch den Master-Zustand und somit die aktive Lichtwertausgabe. Sollte die Backup-Konsole ausfallen, kann die Vorstellung mit der RPU über 20 frei belegbare Bedientasten und virtuelle, mit der Maus steuerbare Bedienelemente zu Ende gefahren werden.
Das System wird durch Fernbedienungen (RFR - Radio Focus Remote) ergänzt; so hat der Lichtdesigner mittels eines iPad die Möglichkeit, Moving Lights zu steuern, Farben zu modifizieren oder Stimmungen zu fahren. Die Möglichkeiten der iRFR (für Apple-Produkte) oder aRFR (Android-Plattform) werden von den Beleuchtern genutzt, um zum Beispiel von der Bühne aus Geräte zu testen oder einzurichten. Die direkt auf die Konsolen geführte Rückmeldung von den FDX-Dimmerschränken soll zudem die Arbeit im Burgtheater erleichtern.
Electro-Voice-Technik im Nationalstadion in Bukarest

Über 50 Jahre war das Nationalstadion in Bukarest Heimat der rumänischen Fußball-Nationalmannschaft, bevor 2005 Abriss und Neubau beschlossen wurden. Im Zeitraum von 2008 bis 2011 entstand am gleichen Ort das neue „Stadionul National“ - eine Multifunktionsstätte für große Fußballspiele und Musikaufführungen. Das Stadion bietet Platz für über 55.000 Zuschauer, inklusive 3600 VIP-Plätzen. Bei Bedarf ist die Gesamtkapazität auf 63.000 Besucher erweiterbar. Die Arena ist nach dem Reglement für Stadioninfrastruktur der UEFA das erste Elitestadion in Rumänien - und somit die einzige rumänische Spielstätte, die für die Austragung von Endspielen internationaler Wettbewerbe geeignet ist. Dieses Gütesiegel darf der neue Sporttempel schon im nächsten Jahr unter Beweis stellen: beim UEFA Europa League-Finale am 9. Mai 2012.
Für das Beschallungssystem des Stadions ist die Firma UTI Instal Construct SA aus Bukarest verantwortlich, die sich nach Simulationen und Vergleichen für ein Electro-Voice-System entschied. Zum Einsatz kommen unter anderem: 141 Lautsprecher der Serie EVH-1152S (in den Ausführungen 64-PIB, 94-PIB und 66-PIB) und 32 Lautsprecher vom Typ EVID 6.2 T. Angesteuert und kontrolliert wird das Lautsprechersystem von 40 CPS 4.10-Endstufen und zehn N8000 NetMax-Controllern mit MI-1-, AO-1-, DI-1- oder DO-1-Karten sowie CM-1 CobraNet-Netzwerkmodulen.
Durch die eingesetzte Iris-Net Software ergeben sich zudem für Konfiguration, Bedienung und Überwachung des Systems eine Vielzahl von Möglichkeiten. Die N8000 Task Engine wird für eine automatische Redundanzumschaltung der jeweils doppelt vorhandenen Haupt- und Unterzentralenmatrizen verwendet. Als Antrieb für die EVH-Lautsprecher kommen CPS-Mehrkanalverstärker zum Einsatz.
Moonlight konzipierte und installierte Ton- und Medientechnik in der Augsburger Kälberhalle

Die Augsburger Kälberhalle feierte nach wochenlangen Umbaumaßnahmen vor kurzem die Neueröffnung. Die Moonlight GmbH & Co. KG aus Bobingen übernahm im Auftrag von Tucher Bräu die Festinstallation der Ton- und Medientechnik des Gebäudes.
Innerhalb von zwei Wochen übernahm das Team um Geschäftsführer Markus Jäcklin den Einbau der Beschallung des 900 Quadratmeter großen Komplexes. Im Bereich Video wurde für Projektionen über der Bühne hinter dem Ausschank eine Motorleinwand montiert.
Bei der Neueröffnung übernahm Moonlight das Bühnen- und Ambientelicht sowie die Architektur-Illumination im Außenbereich. Dafür wurden Expolite TourLED-PAR CM 42 für die Konturen an der Außenfassade eingesetzt. Colordream Imagetubes dienten zur Beleuchtung des Eingangs in die Kälberhalle.
Im Innenbereich setzte Projektleiter Michael Staps Profil-Scheinwerfer zur Grundausleuchtung der Bühne ein. A7 LED-Washer von JB Lighting tauchten die Decke der Halle in eine goldene Farbe. Expolite TourLED-CM42-Scheinwerfer setzen auf den Braukesseln farbliche Akzente im Hintergrund der Bühnenfläche. Die Regie erfolgte an der GrandMA 2 Light. Zur Signalübertragung kam das Wireless TRX von JB und WDMX von Wireless Solution zum Einsatz.
Neues Hallescher FC-Stadion mit Tontechnik von Dynacord und Electro-Voice


Für die tontechnischen Belange des im September 2011 fertiggestellten neuen Stadions des Halleschen FC (Erdgas Sportpark) beauftragte die Stadt Halle das Bauunternehmen GP Papenburg AG, das wiederum die SSM Euromicron GmbH (Niederlassung Schkopau) mit der Installation betraute. Als Nachunternehmer wurde die Studio-Elektroakustik GmbH Leipzig für die Konzeption und Realisierung der Beschallungsanlage beauftragt.
Auf Grund des langen Winters 2010/2011 konnte mit der Montage des Tribünendachs erst im Mai 2011 begonnen werden. Im Anschluss an die Erstellung eines akustischen Konzepts mittels Computersimulation durch Richard Merget, Bosch Communications Systems, begann das Team im Juli mit der Fertigung der Zentralentechnik und mit der Montage der Stadionlautsprecher. Nach Probebeschallungen im Zeitraum Juli und August wurde die Anlage unter Mitwirkung von Richard Merget akustisch eingemessen und konnte am 15. September schließlich dem Bauherrn übergeben werden.
Zum Einsatz im Erdgas Sportpark kommen 28 EVF-1152S/99-PIB-Lautsprechersysteme von Electro-Voice für die Tribüne sowie fünf weitere für das Spielfeld. Auch in den VIP-Bereichen setzte SEA Leipzig auf Lautsprecher von Electro-Voice: Sechs EVID 4.2 und zwei EVID 6.2 sichern die Beschallung. Für den Antrieb sorgen fünf Dynacord DSA 8805-Endstufen - vier Systeme versorgen die Stadionbeschallung, ein Verstärker die VIP-Bereiche. Ein P64 Digital Audio Matrix Manager von Dynacord übernimmt die Ansteuerung. Insgesamt steht den Stadion-Technikern eine Verstärkerleistung von 12 kW zur Verfügung. Ein Dynacord CMS 1600-Mischpult sowie Audiozuspieler ergänzen die audiotechnische Ausstattung der Stadion-Tonregie.
Wie bei modernen Stadion-Installationen üblich, ist auch in Halle das Beschallungssystem mit der Evakuierungsanlage verknüpft. Im Gefahrenfall übernimmt ein Sprachalarmierungssystem die Steuerung der Anlage. Die gemessenen akustischen Werte im Stadion erfüllen nicht nur die Vorgaben für die Regionalliga. Die Audio-Leistung ist auch für mögliche Aufstiege in die 3. und sogar 2. Liga ausreichend. Davon konnten sich die Besucher beim Eröffnungsspiel am 20. September gegen den HSV überzeugen.
Tunesien: „Le Madison“-Lounge setzt auf Dynacord

Das im Maison Blanche Hotel in Tunis integrierte „Le Madison“ zählt zu den bekanntesten Bars und Lounges in Tunesien. Auch im Bereich der Tontechnik misst sich Tunis‘ Hot-Spot mit internationalen Top-Clubs. Aus diesem Grund investierten die „Le Madison“-Betreiber jetzt in ein neues Beschallungssystem. Zuständig für Planung und Installation war das in Tunis ansässige Unternehmen Acoustic Design and Broadcast (ADB), das sich für Systeme von Dynacord entschied.
Folgende Komponenten wurden im September 2011 installiert: D-Lite Series-Lautsprechersysteme, bestehend aus 16 x Dynacord D8W und vier Dynacord Sub 118. Zwei Dynacord DSA 8212 sorgen für den Antrieb, ein Dynacord DSP 260-Signal-Prozessor für das System-Management. Ein über zehn Kanäle verfügendes Dynacord CMS 1000-3-Mischpult rundet die Club-Installation ab.
Martin LED-Display im Foot Locker-Flagshipstore in Mailand

Eine der bekanntesten Einzelhandelsketten, das Sport- und Freizeitschuh-Unternehmen Foot Locker, hat im Hauptschaufenster seines Flagshipstores in Mailand ein LED-Display von Martin Professional installiert, das sich aus 39 EC-20-LED-Panels zusammensetzt.
Hauptdesigner für die Marke Foot Locker in Europa ist das Design- und Beratungsunternehmen RPA:Group. „Wir wollten uns die Performance-Technologie von Konzerten - Power und Licht - in einer Geschäftsumgebung zunutze machen, um den Appeal und die Anziehungskraft jugendlicher Energie zu unterstreichen“, erklärt James Breaks (Associate Director von RPA:Vision, der Designabteilung von RPA:Group) den Einsatz der LED-Panels, die typischerweise bei Konzerten und in Event-Umgebungen Verwendung finden und über eine Leuchtdichte von 4000 Nits verfügen.
„Mein Schiff 2“ sticht mit Sennheiser in See

Im Frühjahr 2011 wurde „Mein Schiff 2“ von TUI Cruises für rund 50 Millionen Euro umfassend renoviert und umgestaltet. Bei Musical-Aufführungen und Shows im Theater überzeugen seither Drahtlos-Systeme von Sennheiser. TUI Cruises ist die jüngste Marke auf dem deutschsprachigen Kreuzfahrtmarkt und positioniert sich im Premiumsegment zwischen maritimem Cluburlaub und traditioneller Kreuzfahrt. „Mein Schiff 2“ verfügt über 13 Decks und 956 Passagierkabinen, ist 262 Meter lang und 32 Meter breit.
Neben hervorragendem Essen und einem umfassenden Wellness-Angebot ist hoch-wertiges Entertainment fester Bestandteil auf jeder „Mein Schiff“ Kreuzfahrt. Die TUI Cruises GmbH mit Sitz in Hamburg hat in Berlin zusätzlich eine eigene Abteilung, zu deren Aufgaben die Konzeption von Unterhaltungsprogrammen gehört. Dr. Thomas Schmidt-Ott, Director Entertainment bei TUI Cruises, tritt oft auch als Dramaturg wie Regisseur in Erscheinung. Die Position des Technischen Leiters bekleidet seit 2009 Torsten Hirche. Er ist Spezialist für Ton, Licht, Video und Grafikdesign. Die Planung für die auf „Mein Schiff 2“ im Rahmen der Renovierung neu zu installierende Veranstaltungstechnik erfolgte größtenteils in Berlin. Mit der tontechnischen Ausstattung sowie der Installation des Entertainment-Bereichs wurde die Firma Protones Veranstaltungstechnik aus Lüneburg/Melbeck beauftragt.
Nationale und internationale Stars absolvierten auf „Mein Schiff 2“ bereits gefeierte Auftritte. 2012 wird Schlagerstar Helene Fischer nebst Band auf einer Kreuzfahrt zu erleben sein. Höchst unterschiedliche Aufgaben unter den erschwerten Bedingungen an Bord also, die von Technik und Team mit Bravour gemeistert werden.
www.sennheiser.de
Klotz liefert über 300 km Kabel für die Komplettsanierung des Bolschoi-Theaters

Am 28. Oktober 2011 fand nach über sechsjähriger Bauzeit die offizielle Wiedereröffnung des Moskauer Bolschoi-Theaters statt. Im Bereich der audiovisuellen Verkabelung des gesamten Theaters kamen zu großen Teilen Klotz-Kabel zum Einsatz.
Über 300 km professionelle Audio-,Video-, Kamera- und Glasfaserkabel hat der deutsche Kabelhersteller aus Vaterstetten bei München für dieses Projekt geliefert. Oberstes Ziel der Projektleitung des Bolschoi-Theaters war neben der grundlegenden Modernisierung der Opern- und Ballettbühne auch die Wiederherstellung der Akustik des alten Opernhauses.
Aus diesem Grund wurden allein rund 70 km an Klotz Fibre Optic Breakout-Kabeln installiert. Hierbei kam neueste Fasertechnologie zum Einsatz. Während für Singlemode-Anwendungen Fasern der Kategorien OS2-ZWP (Zero Water Peak) eingesetzt wurden, sind die Multimode-Kabel mit der Faserkategorie OM3 ausgestattet. Die Anforderungen an die Brandfortleitung, Prüfart A nach IEC 60332-3-22, wurden durch die Verwendung eines flammwidrigen FRNC-Mantelmaterials erfüllt.
Light Event unterstützt The New Yorker | Dock.One

The New Yorker | Dock.One heißt eine neue Eventlocation in Köln, die Platz für Veranstaltungen mit bis zu 1200 Gästen auf einer rund 1100 qm großen Fläche in der Nähe der Koelnmesse bietet. Für die technische Betreuung der Veranstaltungen hat sich Architekt und Inhaber Johannes J. Adams, der in der Nähe der Location auch das 4-Sterne-Designhotel The New Yorker | Hotel betreibt, der Unterstützung durch den Kölner Veranstaltungsdienstleister Light Event versichert.
Light Event ist ein Ausstatter von Bühnen-, Messe- und Studioproduktionen. Dafür arbeiten in einem Neubau auf dem 4000 Quadratmeter großen Firmengrundstück in Köln-Mülheim zwölf festangestellte und eine Reihe freier Mitarbeiter an Aufträgen wie dem Messeauftritt des österreichischen Unternehmens Grass auf der Messe Interzum und der technischen Realisierung der Modenschauen bei den Düsseldorfer CPD Signatures. Zusätzlich bestehen mehrere Rahmenverträge mit Locations, die von Light Event mit Medien- und Veranstaltungstechnik ausgestattet werden und deshalb auf Investitionen in eigene Technik und Mitarbeiter für die Bedienung verzichten können. Dazu zählen das E-Werk, das Palladium und das Expocentre Expo XXI in Köln.
Foto: Light Event-Gründer Klaus Schmitt

