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Business News Schlagzeilen
Die Ärzte kündigen Tour in 2027 an
15/04/2026
Thomas Riedel übernimmt Arri
14/04/2026
Nordlite investiert in Roxx
13/04/2026
Riedel Networks modernisiert Backbone
09/04/2026
Thomann sichert Zukunft von TAL Chemnitz
01/04/2026
Spotify setzt Forderung von Pro Musik um
26/03/2026
Seat Unique übernimmt P1 Travel
23/03/2026
Qvest schließt Partnerschaft mit Rise Women in Broadcast in der MENA-Region
Qvest, Anbieter medienfokussierter Services, unterstützt die Organisation Rise beim Aufbau ihres neuen MENA-Chapters. Im Fokus der Partnerschaft steht ein dediziertes Mentoring-Programm, das darauf abzielt, Frauen in der regionalen Broadcast- und Medienindustrie zu stärken.
Rise ist eine globale Interessenvertretung, die 2017 gegründet wurde und sich der Förderung von Frauen in der Broadcast- und Medientechnologie verschrieben hat. Nach der Teilnahme am Rise-Mentoring-Programm 2025 in Australien und Neuseeland engagiert sich Qvest nun als Headline-Partner der Rise Community in der MENA-Region. Ziel dieser Partnerschaft ist der Aufbau einer neuen Plattform, die Frauen in der Broadcast- und Medienbranche durch Fachwissen, Ressourcen und starkes lokales Engagement stärkt.
Seit der Gründung hat Rise bereits Hunderte von Frauen in Europa, Nordamerika, der ANZ-Region, APAC und Indien begleitet und gefördert. Das Rise-Mentoring-Programm in der MENA-Region startet offiziell im September 2026 und bietet strukturierte Mentoring-Formate, Networking-Möglichkeiten, Austauschplattformen und Speaker-Slots auf Branchenveranstaltungen sowie Initiativen zur gezielten Weiterbildung und Karriereentwicklung.
„Wir freuen uns sehr, Qvest als Partner willkommen zu heißen und gemeinsam die Mission von Rise Women in Broadcast in der MENA-Region weiter voranzutreiben“, kommentiert Deborah Cross, Operations Director bei Rise Women in Broadcast. „Das Engagement von Qvest stärkt unser peerbasiertes Mentoring-Netzwerk - eine Plattform, auf der Frauen in allen Karrierestufen die Kontakte und die Einblicke erhalten, die sie benötigen, um in der Broadcast- und Medienindustrie selbstbewusst und erfolgreich zu sein.“
„Bei Rise setzen wir uns dafür ein, Geschlechtergerechtigkeit zu schaffen, indem wir Räume schaffen, in denen Frauen Expertise teilen, aus Erfahrungen lernen und mit Klarheit und Zielstrebigkeit Führungsrollen übernehmen können“, so Cross weiter. „Das Engagement von Qvest spiegelt eine gemeinsame Überzeugung in inklusives Wachstum und nachhaltigen Fortschritt der Branche wider. Gemeinsam erweitern wir Chancen, verstärken Stimmen und erzielen nachhaltige Wirkung für Chancengleichheit von Frauen.“
Pilar Márquez, Head of Project Management bei Qvest, wird als Mentorin im MENA-Programm tätig sein. „Die Initiative unterstützt und befähigt Frauen in allen Phasen ihrer beruflichen Entwicklung - von der Ausbildung bis in höchste Führungspositionen“, so Márquez. „Mentoring ist ein starker Treiber für Selbstvertrauen, Sichtbarkeit und langfristige Karriereentwicklung. In einer sich schnell entwickelnden Medienlandschaft wie der MENA-Region ist es entscheidend, Talente aktiv zu fördern und strukturierte Wege zu schaffen, die es Frauen ermöglichen, sich zu entfalten und Führungsverantwortung zu übernehmen.“
Die Zusammenarbeit mit Rise ist auf eine langfristige Partnerschaft ausgelegt. Aufbauend auf den ersten Aktivitäten planen beide Organisationen gemeinsame Initiativen auf der Cabsat 2026 sowie bei weiteren regionalen Veranstaltungen, um Plattformen für Austausch, Sichtbarkeit und Chancen für Frauen in der Medientechnologiebranche zu schaffen.
Fotos (v.l.): Pilar Márquez, Deborah Cross. (Fotocredits: Qvest/Rise)
Bundeskanzler Merz besucht Harting-Stand auf Hannover Messe
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich auf der Hannover Messe über Highlights der Harting Technologiegruppe informiert. Mit einer Delegation aus Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies sowie dem EU-Kommissar für Wirtschaftlichkeit und Produktivität, Valdis Dombrovskis, besuchte Merz den Harting-Stand am frühen Morgen.
Im Fokus standen Lösungen für eine widerstandsfähige und nachhaltige Energieversorgung, für intelligente Digitalisierung sowie für flexible Automatisierung. Am Abend des ersten Messetages informierte die Technologiegruppe Journalisten über aktuelle Geschäftsentwicklungen und die Prognose für das laufende Geschäftsjahr.
Bundeskanzler Merz und die Delegation ließen sich unter anderem zuverlässige Anschlüsse für Energiespeicher zeigen. Harting setzt selbst auf die Technologie: In Kooperation mit dem Startup Reverion entsteht derzeit am Standort Espelkamp eine Brennstoffzellen-Pilotanlage, die die bestehenden Biogas- und Photovoltaikanlagen ergänzen wird. Zunächst wird die Anlage das lokal produzierte Biogas direkt in Strom umwandeln und so die Energieversorgung des Standorts Espelkamp effizienter und klimaneutraler machen. Künftig soll sie dann auch die erzeugte regenerative Energie in Form von grünem Wasserstoff zwischenspeichern und diesen bedarfsgerecht wieder in nutzbare Energie umwandeln. Die Anlage bietet einen elektrischen Wirkungsgrad von bis zu achtzig Prozent. Im Innern befinden sich außerdem Steckverbinder von Harting: Han-HPR-Gehäuse sowie Han-Modular-Einsätze.
„Die neue Brennstoffzellen-Anlage ist für uns ein weiterer Schritt in Richtung Klimaneutralität und Energieunabhängigkeit. So können wir künftig Versorgungsengpässen vorbeugen“, erklärt Philip Harting, CEO der Technologiegruppe. Dies bekräftigte er vor dem Hintergrund der geopolitischen Rahmenbedingungen, andauernder Handelskonflikte und einer zunehmenden Regionalisierung von Wertschöpfungsketten auch während der Pressekonferenz auf dem Messestand.
„Industrie und Wirtschaft durchleben tiefgreifende Veränderungen. Es gilt, sich frühzeitig anzupassen und die daraus resultierenden Chancen zu nutzen“, erläutert Harting. „Unsere Vision, ‘Wir wollen die Zukunft mit Technologien für Menschen gestalten’, gibt uns dabei Orientierung über kurzfristige Entwicklungen hinaus. Denn eins steht fest: Fortschritt braucht weiterhin zuverlässige Steckverbinder- und Kabellösungen für die Übertragung von Strom und Daten.“
Aktuell entwickele sich das Geschäft der Technologiegruppe positiv. Harting rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2025/2026 mit einem Umsatzwachstum von mehr als 10 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis (1,1 Milliarden Euro): „Einen Aufwärtstrend haben wir bereits prognostiziert. Dieser setzt sich aktuell fort. Das liegt nicht zuletzt daran, dass wir nachhaltig aufgestellt und global präsent sind.“
Auf der Hannover Messe 2026 zeigt die Technologiegruppe, wie moderne Verbindungstechnik Energiesysteme, Datenflüsse und automatisierte Prozesse intelligent koppelt. Durch das Zusammenspiel sollen robuste, skalierbare und effiziente industrielle Systemlösungen entstehen, die flexibel auf neue Anforderungen angepasst werden können.
Die Technologiegruppe präsentiert auf der Messe, wie sich belastbare Energiestrukturen aufbauen lassen. Dazu gehören Komponenten, die eine sichere Stromversorgung gewährleisten, Lasten flexibel steuern und dezentrale Versorgungskonzepte einbinden. So lassen sich Versorgungsschwankungen ausgleichen und Energie effizienter nutzen.
Modularität und Flexibilität sind entscheidend für moderne Produktionskonzepte. Harting zeigt in Hannover Verbindungstechnik, mit der sich Maschinen und Anlagen einfacher erweitern, vernetzen oder umrüsten lassen. Standardisierte Schnittstellen und robuste, flexible Verkabelungen sollen Fertigungsprozesse dynamisch anpassbar machen - von kleinen Produktionszellen bis zu vernetzten Anlagenverbünden.
Mit zunehmender Digitalisierung steigen die Anforderungen an industrielle Kommunikationssysteme. Die Technologiegruppe zeigt in der Messewoche Lösungen, die hohe Datenraten sicher übertragen und in bestehende industrielle Umgebungen integrierbar sind. Dadurch sollen sie den Aufbau langfristig planbarer Netzwerkinfrastrukturen, auch in anspruchsvollen industriellen Umgebungen, unterstützen.
Digitale Werkzeuge helfen dabei, industrielle Anwendungen schneller zu planen, flexibler zu konfigurieren und transparenter zu dokumentieren. Harting präsentiert neue Tools, die Engineering-Prozesse vereinfachen, Entscheidungsprozesse unterstützen und Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts bereitstellen. So sollen sich Entwicklungszeiten reduzieren und Abläufe effizienter gestalten lassen.
Der Harting-Stand auf der Hannover Messe ist vom 20. bis 24. April 2026 in Halle 27 (Stand J50) zu finden.
Sportway und Broadcast Solutions übernehmen Studio Automated
Die Sportway Media Group, ein Unternehmen für KI-automatisierte Sportproduktionen, und Broadcast Solutions, ein Systemintegrator und Anbieter innovativer Lösungen für die Broadcast- und Medienbranche, haben bekanntgegeben, Studio Automated, einen Anbieter von KI-Technologien für automatisierte und Remote-Live-Sportproduktionen, gemeinsam zu übernehmen.
Mit diesem Kauf wollen Sportway und Broadcast Solutions nach eigenen Angaben einen „entscheidenden Schritt“ in Richtung Aufbau einer der weltweit fortschrittlichsten und skalierbarsten Plattformen für die Produktion und Distribution von Live-Sport gehen. Durch die Kombination aus KI-gestützter Technologie, softwaredefinierten Workflows, hochwertiger Broadcast-Hardware und globaler operativer Expertise zielt die Partnerschaft darauf ab, das gesamte Spektrum der Sportproduktion abzudecken - von Wettbewerben im Breitensport bis hin zu internationalen Top-Events.
Studio Automated bringt seine KI-Software ein, die bereits tausende Kameras an Veranstaltungsorten in ganz Europa steuert. Die Technologie ermöglicht einen hohen Automatisierungsgrad in der Multikamera-Liveproduktion sowie in Remote-Workflows und unterstützt eine Vielzahl von Sportarten, darunter Fußball, Eishockey, Basketball und Handball. Die Plattform hat sich als Baustein für effiziente, skalierbare und nachhaltige Live-Sportproduktionen etabliert und unterstützt die globalen Ziele einer „Green Production“.
Sportway steuert eine der weltweit größten Produktionslandschaften für Live-Sport bei und realisiert jährlich hunderttausende Spiele über zahlreiche Sportarten, Ligen und Märkte hinweg. Durch diese operativen Strukturen stellt Sportway reale Produktionsumgebungen bereit, in denen KI-basierte Workflows kontinuierlich trainiert, weiterentwickelt und im großen Maßstab eingesetzt werden.
Broadcast Solutions ergänzt die Partnerschaft als Systemintegrator und Technologieanbieter mit der Lieferung von Ü-Wagen, Remote-Produktionsinfrastrukturen, VAR-Lösungen und Broadcast-Workflows für große internationale Sportereignisse. Durch die Übernahme von Egripment B.V., einem Spezialisten für Kamerabewegungssysteme in Sport, Live-Entertainment und Broadcast, im vergangenen Jahr erhält die Partnerschaft direkten Zugang zu spezieller Kameratechnik, Engineering-Kompetenz und einer erweiterten End-to-End-Wertschöpfungskette.
Alle drei Partner - Sportway, Broadcast Solutions und Studio Automated - arbeiten seit mehreren Jahren eng mit DMC Production im Bereich Live-Sportproduktion zusammen. DMC spielte dabei eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung der KI-basierten Multikamera-Produktionssoftware von Studio Automated im Rahmen realer Sportproduktionen. Diese langfristige Zusammenarbeit soll sicherstellen, dass die Technologie unter realen, dynamischen Produktionsbedingungen umfassend erprobt wird und zuverlässig funktioniert.
Gemeinsam ermöglicht die Übernahme ein integriertes „Glass-to-Glass“-Produktionsökosystem, das KI-gestützte Produktion, Software-Steuerungsebenen, Kamerasysteme, Infrastrukturplanung und skalierbare Content-Distribution miteinander vereint. Mit Blick auf die Zukunft soll die gemeinsame Technologie-Roadmap die Fähigkeiten der Plattform weiter ausbauen. Durch die Echtzeiterkennung von Events direkt aus Live-Videofeeds sollen künftig Highlights, Clips und Replays bereits während laufender Spiele automatisiert erstellt werden, um die Fan-Interaktion zu steigern, neue Content-Formate zu erschließen und zusätzliche Einnahmequellen für Broadcaster, Ligen und Rechteinhaber zu schaffen.
„Die Integration zentraler Softwarekompetenzen entlang der gesamten Produktionswertschöpfungskette ist ein bedeutender Schritt in der Weiterentwicklung der Sportway Media Group“, sagt Daniel Franck, CEO von Sportway. „Wir arbeiten seit mehr als sieben Jahren eng mit Studio Automated zusammen. Eine gemeinsame Technologie-Roadmap ermöglicht es uns, unser Angebot weiter zu stärken.“
„Live-Produktion ist Teil unserer DNA“, ergänzt Rainer Kampe, CTO von Broadcast Solutions. „Wir haben gezielt nach Möglichkeiten gesucht, Software- und KI-basierte Produktionswerkzeuge für volumenstarke Live-Sportumgebungen einzusetzen - mit Fokus auf alle Spielklassen unterhalb der Top-Ligen. Die Kombination aus den KI-Algorithmen von Studio Automated mit unserer Kameratechnik und Broadcast-Workflows schafft starke Synergien.“
„Unsere globalen Aktivitäten eröffnen Studio Automated einen deutlich größeren internationalen Markt für seine Lösungen“, fügt Stefan Breder, Co-CEO von Broadcast Solutions, hinzu. „Indem wir diese KI-Technologien direkt in unsere Projekt-, Rental- und System-Workflows integrieren, bringen wir sie schneller und breiter in die Live-Sportproduktion.“
Die Mitbegründer von Studio Automated, Paul Valk und Paul van den Haak, sehen die Übernahme als einen entscheidenden Schritt, um das Wachstum zu beschleunigen, die Marktpräsenz auszubauen und die Position des Unternehmens im Bereich der KI-gestützten Sportproduktion zu stärken. „Wir sind sehr stolz auf das, was wir in den letzten sechs Jahren aufgebaut haben, und unterstützen voll und ganz die Vision der Sportway Media Group und von Broadcast Solutions, Studio Automated auf die nächste Stufe zu heben“, so Paul Valk.
Showmatrix investiert in Drohnentechnologie und KI
Die Showmatrix GmbH mit Sitz in Elz (Hessen) hat in die neueste Drohnengeneration Damoda V4 investiert. Mit diesem strategischen Schritt will das Unternehmen seine technologischen Kapazitäten erweitern und seine Position als einer der führenden Anbieter für Drohnenshows in Europa stärken.
Die Damoda V4 steht für die nächste Evolutionsstufe professioneller Showdrohnen: Höhere Leuchtkraft, gesteigerte Effizienz und verbesserte Flugpräzision sollen spektakulärere Inszenierungen ermöglichen. Showmatrix plant, künftig noch komplexere Choreografien, größere Formationen und visuell eindrucksvollere Shows zu realisieren, insbesondere bei großflächigen Events und anspruchsvollen Produktionen.
Mittels der vergrößerten Drohnenflotte sieht sich das Unternehmen in der Lage, Shows mit noch höheren Drohnenzahlen gleichzeitig umzusetzen und Veranstaltungen jeder Größenordnung zu bedienen - von internationalen Großevents bis hin zu exklusiven Markeninszenierungen.
Parallel zur technologischen Aufrüstung hat Showmatrix auch seine Design-Abteilung ausgebaut. Ein erweitertes, interdisziplinäres Kreativteam arbeitet zunehmend mit KI-gestützten Design- und Simulationsprozessen, um kreative Konzepte schneller zu entwickeln, visuell zu optimieren und bereits in frühen Phasen realitätsnah zu testen. Projekte sollen dadurch vollständig in-house umgesetzt werden können.
„Mit der Investition in die Damoda V4 und dem Ausbau unserer Designkompetenz erhöhen wir gezielt unsere Innovationskraft und Geschwindigkeit“, kommentiert Nico Haas, Geschäftsführer der Showmatrix GmbH. „Unser Anspruch ist es, unseren Kunden europaweit die leistungsfähigsten und kreativsten Drohnenshows zu bieten.“
(Fotos: Showmatrix GmbH)
Swisson ehrt Focon Showtechnic als weltweit treuesten Distributor
Im Rahmen der diesjährigen ISE in Barcelona haben der Schweizer Hersteller Swisson und der deutsche Distributor Focon Showtechnic ein besonderes Jubiläum gefeiert: Für die über zwei Jahrzehnte währende Zusammenarbeit wurde Focon mit dem „Longest Standing Distributor Award“ ausgezeichnet.
Die Partnerschaft begann im Jahr 2002, als Swisson lediglich vier Produkte im Portfolio führte. Seitdem hat sich Focon Showtechnic als strategischer Schlüsselpartner etabliert und tausende Geräte in den deutschen Markt - von Theatern bis hin zu großen TV-Studios - geliefert. Heute zählt Focon zu den umsatzstärksten Swisson-Distributoren weltweit.
„Die Partnerschaft mit Swisson ist ein Paradebeispiel für Beständigkeit in einer sich schnell drehenden Branche“, sagt Frank Rethmann, Geschäftsführer von Focon Showtechnic. „Wir haben gemeinsam miterlebt, wie aus einer innovativen Idee ein globaler Standard für Zuverlässigkeit in Theatern, Fernsehstudios und bei Rental-Unternehmen wurde.“
Thomas Gottschlich, Senior Business Development Manager bei Swisson, überreichte den Award und bedankte sich für die loyale Zusammenarbeit, die maßgeblich zum Wachstum von Swisson beigetragen habe. Beide Unternehmen wollen die Kooperation fortsetzen.
Foto (v.l.): Oliver Daake (Focon Showtechnic), Thomas Gottschlich und Frank Rethmann bei der feierlichen Award-Übergabe auf der ISE 2026. (Fotocredit: Focon Showtechnic)
Die Ärzte kündigen Tour in 2027 an
Die Rockband Die Ärzte aus Berlin hat eine Tournee für das kommende Jahr angekündigt. Der Vorverkauf für die Konzertreise mit dem Titel „Die Ärzte: Eine Gänsehaut nach dem andern! - Tour 2027“ startet am 15. April 2026 um 10 Uhr ausschließlich online unter www.bademeister.opm-shop.com.
Tourdaten:
8. und 9. April 2027 - Berlin, Max-Schmeling-Halle
12. bis 14. April 2027 - Dortmund, Westfalenhalle
17. April 2027 - Chemnitz, Messe
20. und 21. April 2027 - Leipzig, Quarterback Immobilien Arena
24. April 2027 - Düsseldorf, PSD Bank Dome
26. und 27. April 2027 - München, Olympiahalle
29. und 30. April 2027 - Köln, Lanxess Arena
4. und 5. Mai 2027 - Hamburg, Barclays Arena
8. und 9. Mai 2027 - Bremen, ÖVB-Arena
12. und 13. Mai 2027 - Wien (Österreich), Stadthalle
15. und 16. Mai 2027 - Frankfurt, Festhalle
19. und 20. Mai 2027 - Zürich (Schweiz), Hallenstadion
24. und 25. Mai 2027 - Stuttgart, Schleyer-Halle
27. Mai 2027 - Freiburg, Sick-Arena
29. und 30. Mai 2027 - Erfurt, Messe
1. und 2. Juni 2027 - Hannover, ZAG Arena
5. und 6. Juni 2027 - Berlin, Parkbühne Wuhlheide
Thomas Riedel übernimmt Arri
Thomas Riedel, Gründer und Inhaber von Riedel Communications und der Riedel Group, übernimmt Arri, Hersteller von Kamera- und Lichttechnik für Film und Live-Entertainment mit Sitz in München. Der Wuppertaler Unternehmer überzeugte mit seinem Konzept für eine neue Heimat von Arri und setzte sich damit auch im internationalen Umfeld durch. Mit der Übernahme realisiert er zugleich die bislang größte Akquisition seiner unternehmerischen Laufbahn.
Durch die Übernahme von Arri schafft Thomas Riedel eine enge strategische Verbindung zwischen Arri und der Riedel Group und erweitert die gemeinsame Expertise entlang der gesamten Produktionskette - von der Kameraoptik bis zur Ausspielung. Das Arri-Ökosystem aus Kamera-, Beleuchtungs- und Systemtechnologie ergänze das bestehende Portfolio der Riedel Group ideal und eröffne neue technologische und marktstrategische Perspektiven für beide Unternehmen, so Riedel.
Seit seiner Gründung im Jahr 1917 befindet sich Arri in Familienbesitz und gilt als weltweit führender Hersteller professioneller Filmtechnik, ausgezeichnet mit zwanzig wissenschaftlichen und technischen Awards der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. „Arri steht seit über einem Jahrhundert für Ingenieurskunst, Innovationskraft und höchste Qualität. Diese Erfolgsgeschichte wird nun fortgeschrieben und verbleibt in deutscher Unternehmerhand“, so Dr. Walter Stahl, Geschäftsführer der Arri GmbH und Mitglied der Gründerfamilie.
In enger Zusammenarbeit wollen Arri und Riedel neue Wachstumsfelder erschließen, vor allem im Bereich Live-Entertainment und Sport. Durch die Zusammenführung von Arri- und Riedel-Technologien sollen integrierte Lösungen entstehen, die Kunden neue kreative und technische Möglichkeiten eröffnen. Ein erstes gemeinsames Projekt ist die Premiere von Arri-Kameratechnik beim Eurovision Song Contest, mit Riedel als Technologiepartner und NEP als Produktionsdienstleister.
Thomas Riedel übernimmt die Rolle des Inhabers. Das bestehende Management-Team von Arri soll den bereits begonnenen Transformationsprozess des Unternehmens fortführen und weiterentwickeln. Dabei bleibt Arri ein eigenständiges Unternehmen mit Hauptsitz in München.
„Thomas Riedel hat ein Familienunternehmen in erster Generation aufgebaut und steht für unternehmerische Kontinuität und langfristiges Denken“, sagt Chris Richter, Geschäftsführer von Arri. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit einem erfolgreichen Entrepreneur und die sich daraus ergebenden Marktchancen und -zugänge - sowohl in bestehenden als auch in neuen Märkten.“
David Bermbach, Geschäftsführer von Arri, ergänzt: „Die Riedel Group bringt spannende, sich ideal ergänzende Technologien und umfassende Expertise in Live-Produktion in die Partnerschaft ein. Das stärkt unsere strategische Neuausrichtung als ‘Trusted Technology Leader for the Next Generation of Media & Entertainment’.“
Thomas Riedel selbst konstatiert: „Meine unternehmerische Geschichte ist seit jeher eng mit der von Arri verbunden. Diese Übernahme ist für mich der bislang größte persönliche Meilenstein. Sie erfüllt mich mit großem Respekt vor der Marke, den Produkten und dem Team. Gleichzeitig sehe ich enormes Potenzial und freue mich darauf, Arri gemeinsam weiterzuentwickeln und neue Wachstumsimpulse zu setzen.“
Foto (v.l.): Christian Richter, Frank Eischet (CFO, Riedel), Thomas Riedel, David Bermbach und Christoph Stahl (Mitglied der Gründerfamilie, Arri). (Fotocredit: Arri/Riedel Group)
Krieg am Golf hat Konsequenzen für deutsche Unternehmen auf Auslandsmessen
Die jüngste militärische Eskalation in der Golf-Region wirkt sich auf die Auslandsmessaktivitäten der deutschen Wirtschaft aus. Dies berichtet der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA).
Seit Beginn der Kämpfe im Iran und den arabischen Nachbarstaaten werden Messen in der Golf-Region verschoben - mit direkten Folgen für die gemeinsamen Messeauftritte deutscher Unternehmen. Stand heute werden bereits acht deutsche Gemeinschaftsstände auf Messen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Saudi-Arabien, die ursprünglich für April und Mai 2026 geplant waren, auf die zweite Jahreshälfte verschoben.
Dies geht aus einer ersten Analyse des Verbandes der deutschen Messewirtschaft hervor, der die Auslandsmesseaktivitäten der deutschen Wirtschaft im Auslandsmesseprogramm (AMP) des Bundeswirtschaftsministeriums koordiniert. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien gehörten zu den derzeit wichtigsten Zielmärkten des Förderprogramms für kleine und mittelständische deutsche Unternehmen. In diesem und dem kommenden Jahr seien in der Krisen-Region jeweils 31 deutsche Gemeinschaftsstände auf Messen vorgesehen.
2027 sollen 191 geförderte Beteiligungen in 42 Ländern realisiert werden. Das sind 31 Beteiligungen weniger als in diesem Jahr, ein Minus von vierzehn Prozent. Grund für die Schrumpfung seien gekürzte Bundesmittel: Das Budget soll von 44 Millionen Euro auf 42,3 Millionen Euro sinken. Derweil seien die Kosten für Auslandsmesseteilnahmen in den vergangenen Jahren um bis zu vierzig Prozent gestiegen. Der AUMA warnt vor den Folgen dieses Negativtrends für die exportorientierte Wirtschaft.
„Die schleichende Schrumpfung des bewährten AMP ist ein völlig falsches Signal für die unter Druck stehende Exportnation Deutschland und den heimischen Mittelstand“, sagt AUMA-Geschäftsführer Jörn Holtmeier. „Die Kürzung steht im Widerspruch zu dem im Koalitionsvertrag erhobenen Anspruch, die Instrumente der Außenwirtschaftsförderung finanziell zu stärken. Mehr als dreißig Messebeteiligungen weniger bedeuten rund 20.000 Geschäftschancen weniger. Die deutsche Messewirtschaft fordert die Aufstockung des AMP auf 49 Millionen Euro, damit deutsche Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten neue Absatz- und Beschaffungsmärkte erschließen können.“
Wichtigste Weltregion der staatlichen Förderung bleibt 2027 Süd-Ost-Zentralasien mit rund siebzig Messebeteiligungen, gefolgt vom Nahen und Mittleren Osten und Nordamerika. Die wichtigsten Einzelländer sind die USA (27 Beteiligungen), die Vereinigten Arabischen Emirate (23), China und Indien (je fünfzehn) sowie Saudi-Arabien und die Türkei (je acht). Der Bund übernimmt rund fünfzig Prozent der direkten Messekosten, alle weiteren Ausgaben tragen die ausstellenden Unternehmen selbst.
Studien belegen laut AUMA die hohe Wirksamkeit des Programms: Jeder investierte Steuer-Euro generiere im Schnitt 216 Euro Wertschöpfung und trage zur Sicherung von Produktion, Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen in Deutschland bei. Pro Messebeteiligung erzielten die geförderten Unternehmen fünf Neukunden oder Geschäftsabschlüsse.
Jährlich nutzen bis zu 5.000 deutsche Unternehmen diese Unterstützung des Bundes. Seit dem Start des Programms 1949 haben mehr als 215.000 kleine und mittelständische Unternehmen auf diese Weise an Auslandsmessen teilgenommen.
Nordlite investiert in Roxx
Die Nordlite Event Solutions GmbH aus Hamburg erweitert ihren Bestand um Scheinwerfer von Roxx und baut damit die Verfügbarkeit der Marke im norddeutschen Markt aus.
Die Investition umfasst mit den Icon-F6- und Icon-F8-Fresnel-Scheinwerfern, den LED-Washlights Neo lite und Neo mini sowie den Blindern Cluster B2FC und Cluster B4FC mehrere Produktfamilien des Herstellers. „Unsere Kunden haben die Marke aktiv nachgefragt“, sagt Oliver Sperling, Geschäftsführer bei Nordlite. „Gleichzeitig haben wir gesehen, dass sich Roxx im Markt so etabliert hat, dass ein Investment für uns auch betriebswirtschaftlich sinnvoll ist.“
Während des Entscheidungsprozesses hatte es einen praxisnahen Vergleich von LED-Fresnelscheinwerfern bei Nordlite gegeben. Nach einem ersten Eindruck der neuen Icon-Serie auf der ISE in Barcelona führte das Unternehmen einen Shootout durch, bei dem Produkte mehrerer Hersteller gegenübergestellt wurden. Letztlich entschied sich Nordlite für Roxx.
Ein wesentlicher Treiber der Investition sei der Wunsch gewesen, das bestehende LED-Fluter-Setup durch langlebige Lösungen zu ergänzen. Von den kompakte LED-Washlights Neo lite und Neo mini verspricht sich das Unternehmen eine konstante Performance im täglichen Einsatz.
Mit Cluster B2FC und Cluster B4FC erweitert Nordlite den Bestand zudem um vollfarbige Blinder, denen das Unternehmen vor allem im Dry-Hire-Geschäft großes Potenzial zuschreibt. Gleichzeitig sehe Nordlite die Produkte nicht ausschließlich im Vermietgeschäft, auch innerhalb der eigenen Produktion würden bereits Einsatzmöglichkeiten diskutiert.
Neben den Produkten selbst hebt Nordlite auch die Zusammenarbeit mit Roxx hervor. „Es geht nicht darum, einfach Kartons zu kaufen, sondern gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Genau diesen partnerschaftlichen Ansatz haben wir in der Zusammenarbeit mit Roxx von Anfang an gespürt“, so Sperling.
Foto: die Nordlite-Geschäftsführer Joe Gruber (links) und Oliver Sperling. (Fotocredit: Nordlite Event Solutions GmbH)
Infiled strengthens North American team with promotion and key appointments
Infiled has announced a series of leadership changes within its North American operations. Henry Ambrose has been promoted to President and General Manager, while Chris Donaldson joins as Senior Vice President of Sales, North America, and Bryan Boehme takes on the role of Senior Business Development Manager for Location Based Entertainment in the Americas.
Henry Ambrose originally joined Infiled as Vice President of Business Development to launch its North American operations, and has since built the business from the ground up, developing strategic market initiatives, assembling a cross-functional team, and positioning the company as a trusted provider of LED display solutions across rental, fixed installation, and experiential environments. His promotion to President and General Manager recognizes more than three decades of experience in engineering, product development, and executive leadership, including nearly fourteen years at Video Equipment Rentals (VER), most recently as the Executive Director of LED Install, and earlier in roles at Barco and Sharp Electronics.
Chris Donaldson brings more than 27 years of professional AV industry experience to his new role as Senior Vice President of Sales, North America. He has built a strong reputation for developing sales teams, strengthening channel partnerships, and delivering sustained commercial growth in competitive markets. In his new position, he will lead US sales strategy and execution, with a focus on channel development, expanding market share, and aligning Infiled’s portfolio with the evolving needs of the North American AV community.
Bryan Boehme, who joins the team as Senior Business Development Manager for Location Based Entertainment in the Americas, brings more than two decades of global sales leadership to the role, having previously served as Vice President of Global Sales at Christie Digital, where he partnered with leaders in themed entertainment, live events, and enterprise environments. At Infiled, he will focus on deepening the company’s engagement with creative studios, integrators, designers, and operators across the LBE ecosystem.
(Photo: Infiled/Zhuoqing Lian)
VZBV, Verbraucherzentrale Bayern und BDKV fordern klare Regeln für den Ticketzweitmarkt
Tourneen von Top-Acts wie BTS, Harry Styles oder Apache 207 sind häufig innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. Die Fußball-WM steht vor der Tür, und die Festivalsaison beginnt in wenigen Monaten. Wo die Nachfrage das Angebot übersteigt, erscheinen Eintrittskarten schon nach kurzer Zeit zu deutlich höheren Preisen auf Drittplattformen wie Viagogo, StubHub oder Ticketbande.
Was ursprünglich als flexible Möglichkeit zur privaten Weitergabe gedacht war, hat sich gerade abseits der autorisierten Plattformen zu einem professionell organisierten, hochkommerzialisierten und intransparenten Zweitmarkt entwickelt. Der Verbraucherzentrale-Bundesverband (VZBV), die Verbraucherzentrale Bayern sowie der Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV) fordern daher gesetzliche Nachbesserungen - schnell und wirksam, um Fans, Veranstalter und Künstler zeitnah zu schützen.
Ein Zweitmarkt ist sinnvoll: Wer krank wird oder kurzfristig verhindert ist, soll sein Ticket unproblematisch weitergeben können. Für die meisten Käufer ist diese Möglichkeit sogar kaufentscheidend, deshalb sei laut BDKV ein ungehinderter und fairer Weiterverkauf für Privatpersonen „vollumfänglich zu unterstützen“.
Problematisch werde es, wenn Tickets systematisch gewerblich aufgekauft und mit erheblichen Preisaufschlägen weiterverkauft werden. Der weltweite Ticket-Wiederverkaufsmarkt wird auf rund 13 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Preisaufschläge von 250 Prozent und mehr sind dokumentiert. Rund ein Drittel der Fans berichtete gegenüber Feat Alliance und TicketSwap, bereits Kontakt mit Ticketbetrug gehabt zu haben.
Für Künstler und Veranstalter stehe bei der Kalkulation von Ticketpreisen im Vordergrund, für Fans erreichbar zu bleiben, sagt Johannes Everke, Geschäftsführer des BDKV. Wenn Tickets jedoch anschließend mit massiven Aufschlägen weiterverkauft würden, untergrabe genau das dieses Prinzip und beschädige nachhaltig das Vertrauen in den Markt und die Bindung zu den Künstlern.
Beim Kauf über nicht autorisierte Resale-Portale entstehen Risiken, etwa fehlende Transparenz über Originalpreis und Anbieteridentität, Probleme bei personalisierten Tickets oder ungültige bzw. mehrfach verkaufte Tickets. „Der gewerbsmäßige Weiterverkauf von Tickets darf kein Geschäftsmodell auf Kosten der Verbraucherinnen und Verbraucher sein“, sagt Tatjana Halm, Referatsleiterin Recht und Digitales der Verbraucherzentrale Bayern. „Wer ein Ticket auf dem Zweitmarkt erwirbt, muss nachvollziehen können, zu welchem Preis es ursprünglich angeboten wurde, von wem es stammt und ob es tatsächlich gültig ist.“
VZBV, Verbraucherzentrale Bayern und BDKV begrüßen, dass der Ticketzweitmarkt im Koalitionsvertrag politisch Beachtung findet. Eine gesetzliche Weiterentwicklung sollte aus Sicht der Organisationen insbesondere folgende Punkte berücksichtigen: weitergehende Transparenzpflichten für Online-Marktplätze, etwa verpflichtende Angaben zum Originalpreis und zu Preisaufschlägen; klare Informationspflichten zur Identität der Anbieter; ein effektives Melde- und Abhilfeverfahren bei rechtswidrigen Angeboten; und wirksame Leitplanken gegen wucherähnliche Preisaufschläge.
„Es braucht dringend gesetzliche Leitplanken, die Verbraucherinnen und Verbraucher beim Ticketkauf auf dem Zweitmarkt schützen und Transparenz herstellen“, so Jutta Gurkmann, Geschäftsbereichsleiterin Verbraucherpolitik im VZBV. „Die Bundesregierung sollte die im Koalitionsvertrag beschlossene verbraucherfreundlichere Regulierung zeitnah umsetzen. Sie muss für klare und verlässliche Rahmenbedingungen sorgen, damit der Fußball-WM und der Festivalsaison kein Ticketärger im Weg steht.“
Live-Erlebnisse lebten vom Vertrauen in faire Preise und transparente Bedingungen. VZBV, Verbraucherzentrale Bayern und BDKV seien sich daher einig, dass Verbraucher besser informiert werden müssten und politische Lösungen erforderlich seien, um den Zweitmarkt fair und transparent zu gestalten.
www.verbraucherzentrale.bayern
fwd: Servicegesellschaft fördert Zertifizierung nach Better-Stands-Standard
Nachhaltige Standkonzepte gewinnen im Messebau zunehmend an Bedeutung. Dabei wächst auch der Bedarf an verlässlichen Maßstäben, um den steigenden Anforderungen an Ressourceneffizienz und zirkuläre Lösungen gerecht zu werden. Gleichzeitig brauche es nach Ansicht der fwd: Servicegesellschaft mbH klare Kriterien, um die Wiederverwendbarkeit von Messeständen objektiv zu bewerten. Hier würden internationale Richtlinien wie der Better-Stands-Standard greifen.
Die fwd: Servicegesellschaft mbH unterstützt diese Entwicklung aktiv, um die Etablierung einheitlicher Bewertungsrichtlinien in der Branche zu fördern. Im Fokus stehe dabei nicht allein die Auswahl „ökologischer“ Materialien, sondern vor allem die langfristige Nutzung sämtlicher Materialien über mehrere Veranstaltungen hinweg. Als auditierte Assessorin im Better-Stands-Programm bewertet Silke Schulte, Geschäftsführerin der fwd: Servicegesellschaft, Messestandkonzepte nach klar definierten Kriterien. Grundlage dafür bilde ein 10-Punkte-Framework mit Fokus auf Mehrfachnutzung/Materialeinsatz.
„Seit Dezember 2025 engagiere ich mich als Assessorin für Better Stands und unterstütze damit einen Service, der Nachhaltigkeit in unserer Branche sichtbar und messbar macht“, so Schulte. „Mir ist wichtig, Konzepte und Lösungen von der Idee bis zur Umsetzung zu prüfen. Erfolgreiche Messestände sind das Ergebnis enger Zusammenarbeit zwischen Ausstellern als Auftraggebern und den kreativen sowie umsetzenden Partnern wie Messebauunternehmen, Agenturen oder Architekten.“
Mit dem erweiterten Leistungsangebot wolle die fwd: Servicegesellschaft eine unabhängige Prüfinstanz bieten, die eine belastbare Grundlage für nachhaltigkeitsbezogene Entscheidungen schafft und die Vergleichbarkeit von Standlösungen verbessert.
Riedel Networks modernisiert Backbone
Riedel Networks modernisiert sein globales Backbone und investiert in die neuen Router-Generationen Cisco Serie 8010 und Cisco 8400-G2.
Mit der umfassenden Modernisierung seiner Netzwerkinfrastruktur - von zentralen Verteilungspunkten bis hin zu Kunden- und Bürostandorten - reagiert Riedel Networks auf steigende Sicherheitsanforderungen in der Medien- und Broadcastbranche. Gleichzeitig richtet das Unternehmen seine Systeme auf die Post-Quanten-Ära aus.
Die neuen Router-Plattformen Cisco 8010 und Cisco 8400-G2 ermöglichen künftig die Integration NIST-konformer Verfahren der Post-Quanten-Kryptografie (PQC). Damit schafft Riedel Networks die Grundlage für die sichere Übertragung sensibler Datenströme - von globalen Live-Produktionen und Motorsport-Events bis hin zu Unternehmensnetzwerken mit strengen Compliance-Vorgaben.
„Quantencomputing ist keine ferne Zukunft mehr, sondern eine absehbare Herausforderung für die IT-Sicherheit“, sagt Michael Martens, CEO von Riedel Networks. „Wer Daten langfristig schützen will, muss seine Infrastruktur schon heute darauf vorbereiten.“
Die fortschreitende Digitalisierung von Produktions- und Distributionsprozessen vergrößert die Angriffsfläche in der Medienbranche erheblich. Aktuelle Analysen wie der „OOPS H2-2025 Report“ zeigen, dass Cyberangriffe weiter zunehmen, immer professioneller organisiert sind und erhebliche operative sowie wirtschaftliche Schäden verursachen können.
„Ransomware-Angriffe auf Postproduktionshäuser, Phishing-Kampagnen gegen Streaming-Dienste oder gezielte Netzwerkattacken während Live-Events zeigen, wie verwundbar digitale Produktionsumgebungen geworden sind“, sagt Julia Kirk, Teamleader Sales Media & Events bei Riedel Networks. „Ein Sicherheitsvorfall kann nicht nur Produktionen stören, sondern auch das Vertrauen nachhaltig beschädigen.“
Seit 1987 ist Riedel Networks in der Medien- und Broadcastbranche tätig und unterstützt internationale Sportproduktionen sowie große Live-Events mit Netzwerken. Der Fokus liegt auf stabiler, sicherer Signalübertragung in geschäftskritischen Umgebungen. Ergänzend bietet das Unternehmen Managed Security Services an, darunter ein Security Operations Center (SOC), kontinuierliches Monitoring und Incident Response.
Während viele Unternehmen noch auf klassische Verschlüsselung setzen, richtet Riedel Networks seine Infrastruktur bereits heute auf zukünftige kryptografische Standards aus. Ziel ist eine resiliente und langfristig sichere Medieninfrastruktur für globale Datenströme.
Fotos: Julia Kirk, Michael Martens. (Fotocredit: Nicole Effinger Fotografie)
GCB stellt „Premium Partner“ und „Partner im Fokus“ für 2026 vor
Die Anforderungen an den Tagungs- und Kongressstandort Deutschland verändern sich rasant: Globale Unsicherheiten, steigende Nachhaltigkeitsanforderungen und neue Erwartungen von Veranstalterseite erfordern innovative Antworten. Kollaboration und Resilienz entwickeln sich dabei zu entscheidenden Erfolgsfaktoren.
Gemeinsam mit Veranstaltungsorten und Destinationen will das German Convention Bureau (GCB) zeigen, wie dieser Wandel aktiv gestaltet und die Zukunftsfähigkeit gesichert werden kann. Als „Premium Partner“ ist erneut H World International an Bord. Ebenfalls wie im letzten Jahr kooperieren Darmstadtium, Frankfurt Airport Marriott Hotel und Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center, Convention Bureau Thüringen und Schleswig-Holstein Convention Bureau 2026 im Rahmen des „Partner im Fokus“-Programms mit dem GCB.
Erfolgreiche Zusammenarbeit sei längst mehr als ein „Nice-to-have“, betont das GCB. Sie bilde die Grundlage für Innovation und nachhaltige Entwicklung im Business-Events-Sektor. Das Darmstadtium habe den Austausch und das Lernen voneinander innerhalb der verschiedenen Fachbereiche und zwischen Teams in seiner Unternehmens-DNA verankert. Insbesondere die enge Verbindung zur Technischen Universität Darmstadt spiele dabei eine zentrale Rolle. In Kollaboration mit den verschiedenen unterschiedlichen Fachbereichen der Universität können laut GCB Wissen und Innovation gezielt in die Weiterentwicklung des Kongresszentrums eingebracht werden.
Auch das in der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein angesiedelte Schleswig-Holstein Convention Bureau verstehe Kollaboration als Kern seines Selbstverständnisses. In der Zusammenarbeit mit Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Tourismus setze die Organisation auf transparente Prozesse, klar definierte Rollen und langfristige Partnerschaften. Erfolgsentscheidend seien dabei gemeinsame Ziele und offene Kommunikation. Besonders bewährt hätten sich kooperative Formate wie thematische Arbeitsgruppen oder gemeinsame Pilotprojekte, beispielsweise zu nachhaltigen Events oder wissenschaftsnahen Kongressen. „Sie zeigen, dass Kollaboration ihre Wirkung vor allem dann entfaltet, wenn Vertrauen und Verlässlichkeit über formale Partnerschaften hinausgehen“, sagt Enrique García Ríos, Manager Schleswig-Holstein Convention Bureau.
Im Frankfurt Airport Marriott Hotel und Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center treibe Kollaboration als Innovationsmotor die Entwicklung voran, so das GCB. Die Einbindung von Partnern bereits ab der Brainstorming-Phase im Sinne einer „Co-Creation ab Tag 1“ sowie ein offener Umgang mit Wissen und Herausforderungen schüfen echte Synergien. Praxisbeispiele wie die Zusammenarbeit mit Eventpartnern oder die langjährige Kooperation mit dem GCB verdeutlichten, wie partnerschaftliches Handeln den Standort Deutschland stärke und komplexe Events erfolgreich mache.
Das Convention Bureau Thüringen lebe Kollaboration innerhalb seines starkes Netzwerks, das im Rahmen von Treffen, Webinaren und Schulungsangeboten gepflegt werde. Neben der Zusammenarbeit mit Kongress- und Tagungshäusern, Eventlocations, Tagungshotels und spezialisierten Dienstleistern stehe der Austausch mit MICE-Kollegen in anderen Bundesländern und dem GCB im Mittelpunkt. Transparenz, Ehrlichkeit und Begegnung auf Augenhöhe seien dabei entscheidend: „Der offene Austausch - ob in digitalen Formaten, bei jährlichen Präsenztreffen oder ‘auf dem kurzen Dienstweg’ - hat sich dabei als besonders wertvoll erwiesen“, sagt Kristin Beinarowitz vom Convention Bureau Thüringen.
Auch H World International verstehe Kollaboration als entscheidenden Erfolgsfaktor und weise darauf hin, wie wichtig dabei eine klare und strukturierte Kommunikation sei. „Die Zusammenfassung zentraler Punkte und die Definition konkreter nächster Schritte stellt die Abstimmung zwischen allen Beteiligten sicher, seien es Unternehmenskunden, Partner oder unsere Teams in Hotels wie dem Steigenberger Hotel München oder dem Jaz in the City Stuttgart“, sagt Rob Oudshoorn, Vice President Sales bei H World International. Für erfolgreiche Kollaborationen werde zudem besonders auf den persönlichen Austausch gesetzt, der vor allem bei komplexen MICE-Projekten innerhalb des deutschen Hotelportfolios der Gruppe entscheidend bleibe.
Bei Resilienz - sei es ökonomisch, klimatisch, sozial oder arbeitsplatzbezogen - gehe es nicht nur um Krisenfestigkeit, sondern um die Fähigkeit, sich kontinuierlich anzupassen und gestärkt aus Veränderungen hervorzugehen. H World International sehe Resilienz als Ergebnis starker Partnerschaften und hoher Anpassungsfähigkeit. Die enge Zusammenarbeit mit dem GCB sowie weiteren Akteuren des Reise- und Event-Ökosystems ermögliche es, Trends frühzeitig zu erkennen und flexibel auf sich verändernde Kundenbedürfnisse zu reagieren. Von diesen stabilen Partnerschaften profitierten zudem die Kunden, da schnelle Reaktionszeiten und Flexibilität in der Planungs- und Durchführungsphase das Risiko minimierten und damit resilientere Events ermöglichten.
Das Darmstadtium - ein EMASplus-zertifiziertes Kongresszentrum - lege den Fokus auf Nachhaltigkeit in allen drei Säulen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Alle Maßnahmen für ökologische, soziale und ökonomische Resilienz würden transparent kommuniziert und kontinuierlich weiterentwickelt. Veranstalter profitierten so von professioneller Unterstützung im nachhaltigen Eventmanagement, einschließlich der Zertifizierungen mit dem Blauen Engel für Veranstaltungen.
Das Schleswig-Holstein Convention Bureau betrachte Resilienz als strategische Querschnittsaufgabe. Durch eine breite Marktansprache und die Förderung wissensbasierter und ganzjähriger Veranstaltungen würden ökonomische Abhängigkeiten reduziert. Die Integration von Nachhaltigkeitskriterien und Zusammenarbeit mit zertifizierten Partnern sowie Investitionen in Fachkräfte, Barrierefreiheit, flexible Arbeitsmodelle und eine offene Fehler- und Lernkultur stärkten zudem die klimatische, soziale und organisatorische Widerstandsfähigkeit.
Auch das Convention Bureau Thüringen verfolge einen abteilungsübergreifenden Resilienzansatz. Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit sowie neue Arbeits- und Reisemodelle wie Bleisure oder Workation stünden dabei im Fokus. Schulungen und ein gezielter Wissensaustausch im Partnernetzwerk sorgten dafür, dass Veranstalter Events umsetzen könnten, die strukturell, organisatorisch und inhaltlich auf resilienten Beinen stehen.
„Resilienz bedeutet für uns vor allem Anpassungsfähigkeit“, sagt Rick Enders, General Manager des Frankfurt Marriott Airport Hotel und Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center. „An einem dynamischen Standort wie dem Frankfurter Flughafen erleben wir täglich, wie wichtig es ist, flexibel auf Unvorhersehbares zu reagieren.“ Intern werde auf vorausschauendes Energiemanagement und eine offene Teamkultur gesetzt, die Vielfalt, Barrierefreiheit und Talente fördere. Kunden würden mit kurzfristig anpassbaren Raumkonzepten und hybriden Optionen unterstützt.
Die GCB-Partner setzten dieses Jahr klare strategische Schwerpunkte mit dem Fokus auf Innovation, internationale Sichtbarkeit und nachhaltige Entwicklung. So arbeite das Darmstadtium gezielt daran, seine Position im internationalen Wettbewerb auszubauen, um verstärkt EMEA-Konferenzen für die Metropolregion Frankfurt RheinMain zu akquirieren. „Das Darmstadtium und damit auch die Wissenschaftsstadt Darmstadt sollen künftig selbstverständlich in einer Reihe mit London, Paris, Istanbul und Mailand genannt werden“, unterstreicht Geschäftsführer Lars Wöhler den Anspruch der Veranstaltungsstätte.
Auch H World International habe das internationale Standing Deutschlands als Standort für Business-Events im Blick. „Deshalb ist unsere Partnerschaft mit dem GCB so wertvoll, da sie wichtige Akteure vernetzt und die Meeting- und Eventbranche in Deutschland gemeinsam voranbringt“, sagt Rob Oudshoorn.
Schleswig-Holstein positioniere sich 2026 als Standort für wissensbasierte, nachhaltige und resiliente Veranstaltungen mit Themen wie erneuerbare Energien, maritime Wirtschaft, Life Sciences, Digitalisierung und Gesundheit, führt das GCB weiter aus. Die Region vermarkte sich zudem als Testfeld für innovative Veranstaltungsformate, von klimafreundlicher Mobilität über hybride Wissensformate bis hin zu regional verankerten Wertschöpfungsmodellen.
Für die Hotels der Marriott-Gruppe am Frankfurter Flughafen stehe 2026 im Zeichen von globaler Vernetzung und einer neuen Aufenthaltsqualität. Mit der SkyLine-Anbindung an Terminal 3 entstehe ein Wettbewerbsvorteil für internationale Veranstaltungen, da das Frankfurt Airport Marriott Hotel und Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center als einziges Hotel nahtlos mit allen Terminals sowie dem ICE-Fernbahnhof verbunden sei. Ergänzt durch neue kulinarische Konzepte, gewinne der Standort weiter an Attraktivität.
Das Convention Bureau Thüringen stelle 2026 Natur, Kultur und Innovation als besondere Stärken der Region in den Mittelpunkt. Der Fokus liege dabei auf „gesund Tagen“, indem nachhaltige Veranstaltungsformate mit Wohlbefinden und produktivem Arbeiten verbunden werden sollen.
Alto Professional Lighting becomes distribution partner for ADJ in Italy
ADJ has appointed Alto Professional Lighting as its new exclusive distribution partner for Italy. Effective April 6, 2026, all ADJ orders for shipment to Italy will be fulfilled through Alto.
“We have been extremely impressed by the development of ADJ’s professional product line in recent years”, comments Cristiano Perandini of Alto Professional Lighting. “The brand perfectly complements our existing portfolio, and we see significant potential to grow ADJ’s market share in Italy.”
“Italy is a key market that we are committed to growing”, says Sebastian Mobers, ADJ’s European Sales Director. “Fabio Deambrogio, our Italian Sales Manager, has done - and continues to do - an excellent job, but it’s not possible for one person to effectively cover such a large and diverse country. This partnership with Alto will provide our Italian customers with enhanced support, quicker access to products, and more convenient service.”
“Alto has an excellent reputation, and we have already developed a strong working relationship with the team, which makes the company an ideal distribution partner for the Italian market”, adds Fabio Deambrogio. “We have seen demand for ADJ products steadily increase in recent years, and this partnership will allow us to take our presence in Italy to the next level. I look forward to working closely with Christiano Perandini, (Perandini’s business partner) Giorgio Radice and their colleagues to support our existing customers and introduce ADJ solutions to new rental companies and professional integrators across the country.”
(Photos: D. Krichel/D Beard)
Thomann sichert Zukunft von TAL Chemnitz
Theater-Architekturlicht Chemnitz (TAL) hat sich über Jahrzehnte hinweg als feste Größe im Kulturbetrieb in Sachsen etabliert. Aus Altersgründen hat Firmengründer und Inhaber Mathias Meyer bereits vor einiger Zeit den Liquidierungsprozess eingeläutet, der nach Unternehmensangaben zum 1. Mai 2026 abgeschlossen sein wird.
Für die Kunden des Theater- und Architekturlicht-Experten gibt es aber - ebenso wie für den TAL-Mitarbeiterstamm - eine positive Entwicklung: Thomann Audio Professionell will ausgewählte Servicebereiche weiterführen und damit auch alle aktuellen Service- und Betreuungsleistungen ohne Unterbrechung fortsetzen.
„Ich kenne und schätze Mathias Meyer bereits seit vielen Jahren“, sagt Markus Stretz von Thomann Audio Professionell, der die Fortführung federführend begleitet. „Deshalb ist es mir auch eine Herzensangelegenheit, den TAL-Kunden auch über das Ende von Theater-Architekturlicht Chemnitz hinaus eine verlässliche Perspektive zu bieten. Es handelt sich hierbei nicht um eine Übernahme, sondern um eine eigenständige Fortführung einer gewachsenen Theater- und Architekturlicht-Institution.“
Für den TAL-Kundenstamm ändere sich ab dem 1. Mai 2026 nur wenig. Thomann Audio Professionell wolle den TAL-Standort in Chemnitz mit der Servicewerkstatt erhalten, auch das Mitarbeiter-Team bleibe bestehen. „Kunden werden auch in Zukunft mit den vertrauten Ansprechpartnern zusammenarbeiten“, so Stretz.
Mathias Meyer ebnet diese Entwicklung den Weg in den Ruhestand. „Ich habe mich mit unserem Team gefreut, einen Partner gefunden zu haben, der den Gedanken von TAL weiterträgt“, erklärt er. „Es ist uns wichtig, den technischen Support in der Region zu erhalten und perspektivisch auszubauen.“
Fotos (v.l.): Mathias Meyer, Markus Stretz. (Fotocredits: privat/Thomann Audio Professionell)
Corental erweitert Litecraft-Bestand auf über 1.700 Geräte
Corental hat seinen Litecraft-Bestand im hohen dreistelligen Bereich ausgebaut und WashXT sowie WashX.432 sw neu beschafft bzw. aufgestockt. Der Gesamtbestand an Litecraft-Geräten liegt damit bei mehr als 1.700 Einheiten.
Die Investition adressiere einen konkreten Bedarf, erklärt der Dry-Hire-Spezialist: Im Messe-, Industrie- und Corporate-Segment steige die Nachfrage nach flexiblen Weißlicht-LED-Lösungen, die sich in unterschiedlichen Hallengrößen und Deckenhöhen einsetzen lassen.
„Der Bedarf an flexiblen Washlights im Weißlichtsegment ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen“, sagt Niklas Wegner von Corental. „Gleichzeitig nutzen wir solche Investitionen, um ältere Produktgenerationen sukzessive zu ersetzen und den technischen Standard unseres Vermietparks weiterzuentwickeln.“
Erstmals hat Corental in das Hochleistungswashlight WashXT (Extended) von Litecraft investiert. Das Gerät schließe eine Lücke im Bestand: Weißlicht aus größeren Distanzen oder Montagehöhen, typisch für große Messehallen. Über verschiedene Light-Shaping-Filter lässt sich die Lichtverteilung an die jeweilige Situation anpassen, ohne dass umgerüstet werden muss.
Der WashX.432 sw ist bereits seit 2022 im Corental-Vermietpark. Die Nachfrage - insbesondere im Messebereich - habe Corental dazu veranlasst, den Bestand jetzt erheblich aufzustocken. Beide Scheinwerfer laufen über PowerIP, unterstützen DMX und optional CRMX und arbeiten laut Corental leise genug für sensible Veranstaltungsformate.
Neben den neueren Geräten hat Corental auch rund 900 OutLED WT20.swa im Vermietpark. Die aktuelle Investition in WashXT und WashX.432 sw sei Teil einer längerfristigen Beschaffungsstrategie, die auf „etablierte Produkte mit nachweislicher Paxistauglichkeit“ setze.
(Fotos: Corental)
Hell begeistert investiert in LED-Scheinwerfer von Elation
Seit über dreißig Jahren realisiert die Hell begeistert GmbH aus Ötigheim Projekte in den Bereichen Messe, Kongress, Gala, Architektur-Inszenierung und Bühnenproduktion, technisch und kreativ aus einer Hand. Neben Messe- und Industrieveranstaltungen entwickelt der Eventdienstleister aus dem Raum Karlsruhe Lichtkonzepte für Theaterproduktionen, Konzerte und künstlerische Installationen, von der Konzeption über das Lichtdesign bis zur technischen Umsetzung.
Zuletzt hat das Unternehmen stark in moderne LED-Beleuchtung investiert und seinen Bestand auf eine dreistellige Stückzahl des Elation KL PAR FC IP ausgebaut. Die ersten 24 Geräte wurden bereits im Frühsommer 2024 angeschafft, ein weiterer Schlüsselmoment folgte später im gleichen Jahr mit der Produktion „Gaia“ in der Stadtkirche Karlsruhe.
Eigentlich hätten für das Probe-Leuchten andere LED-PARs zum Einsatz kommen sollen, doch diese seien nicht verfügbar gewesen. „Also haben wir die KL PAR FC IP mitgenommen, um die Kirchenwände in blaues Licht zu tauchen“, sagt Geschäftsführer Martin Bruckmayer. Was als Improvisation begann, habe die Vielseitigkeit des Scheinwerfers bestätigt, insbesondere in Architekturanwendungen.
Als technischer Dienstleister der Messe Karlsruhe für Rigging und Beleuchtung betreut Hell begeistert unter anderem die Kunstmesse „Art Karlsruhe“. Hier gilt es, bis zu 10 x 10 Meter große Skulpturenstände auszuleuchten - eine Aufgabe, die bislang klassisch mit PAR64 CP62 umgesetzt worden ist. „Mit Blick auf die Nachhaltigkeitsziele der Messe entstand allerdings die Anforderung, auf LED-Beleuchtung umzustellen“, so Bruckmayer.
Im Rahmen der Evaluierung habe das Unternehmen zahlreiche Geräte getestet, unter anderem die vorhandenen KL PAR FC IP. „Auch diese Aufgabe haben die Geräte sehr gut gemeistert, sodass wir nochmals eine größere Stückzahl in unseren Bestand aufnahmen“, sagt Bruckmayer.
Ein zentrales Argument für die Investition sei die optionale, drehbare elliptische Linse im CP62-Stil gewesen. „Wir lieben diese Linse - so etwas gibt es unseres Wissens bei keinem anderen Hersteller“, erklärt Bruckmayer. Das Wechsellinsensystem ermöglicht eine schnelle Anpassung des Abstrahlwinkels und macht den KL PAR FC IP als Führungs-, Füll- oder Flächenlicht einsetzbar.
(Foto: Hell begeistert GmbH)
CTS Eventim übertrifft erstmals 3 Milliarden Euro Umsatz
CTS Eventim hat im Geschäftsjahr 2025 seinen Wachstumskurs fortgesetzt und erstmals einen Konzernumsatz von mehr als 3 Milliarden Euro erzielt. Erst zwei Geschäftsjahre zuvor war die Schwelle von 2 Milliarden Euro Konzernumsatz überschritten worden.
Treiber dieser Entwicklung waren laut Unternehmensangaben die fortschreitende Internationalisierung, die Skalierung der technologischen Plattform sowie eine anhaltend hohe Nachfrage nach Live-Erlebnissen weltweit. CTS Eventim profitiere dabei von seinem integrierten Ökosystem entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Ticketvermarktung über Daten- und Technologielösungen bis hin zur Durchführung von Live-Events und dem Betrieb von Veranstaltungsstätten. Parallel dazu investiere CTS Eventim gezielt in den Ausbau seiner Technologieorganisation sowie in datenbasierte Anwendungen und KI, um Wachstumspotenziale künftig noch schneller zu erschließen und international auszurollen.
Der Konzernumsatz für das Gesamtjahr 2025 legte um 9,6 Prozent auf 3,079 Milliarden Euro zu. Das Adjusted EBITDA stieg um 7,7 Prozent auf 584 Millionen Euro. Die Adjusted-EBITDA-Marge betrug 19,0 Prozent. Das EBT lag unter dem Vorjahresniveau, was im Wesentlichen auf Effekte im Finanzergebnis zurückzuführen sei. Diese hätten insbesondere aus der Bewertung von Put-Optionen, Währungseffekten sowie dem Wegfall von Dividendenerträgen aus der Autoticket GmbH resultiert. Die operative Entwicklung des Konzerns sei hiervon unberührt geblieben.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs der Umsatz des 4. Quartals 2025 um 19,2 Prozent auf 930,9 Millionen Euro. Das Adjusted EBITDA stieg um 12,2 Prozent auf 246,2 Millionen Euro. Die Adjusted-EBITDA-Marge lag bei 26,4 Prozent. Das erfolgreiche Schlussquartal unterstreiche eine hohe operative Dynamik und eine anhaltend starke Nachfrage in beiden Segmenten.
Im Segment Ticketing wuchs der Jahresumsatz 2025 um 11,0 Prozent auf 977,1 Millionen Euro. Das Adjusted EBITDA legte um 8,9 Prozent auf 453,7 Millionen Euro zu. Die Adjusted-EBITDA-Marge lag bei 46,4 Prozent. Das Segment habe insbesondere von der fortschreitenden Digitalisierung des Ticketvertriebs, der Integration internationaler Märkte sowie operativen Hebeleffekten im Plattformgeschäft profitiert.
Im 4. Quartal 2025 stieg der Umsatz im Segment Ticketing verglichen mit dem Vorjahresquartal um 11,1 Prozent auf 350,3 Millionen Euro. Das Adjusted EBITDA wuchs um 11,4 Prozent auf 195,9 Millionen Euro, wodurch die Adjusted-EBITDA-Marge auf 55,9 Prozent stieg. Die Marge belege die strukturelle Stärke und Skalierbarkeit des digitalen Geschäftsmodells.
Das Segment Live Entertainment erzielte 2025 einen Umsatz von 2,152 Milliarden Euro (+9,2 Prozent). Das Adjusted EBITDA wuchs um 3,7 Prozent auf 130,3 Millionen Euro, die Adjusted-EBITDA-Marge betrug 6,1 Prozent. Das Segment habe von einer weiterhin hohen Nachfrage nach Live-Erlebnissen sowie von einem starken eigenen Veranstaltungsportfolio profitiert. CTS Eventim wolle auch sein Venue-Geschäft weiterentwickeln, um seine Position entlang der Wertschöpfungskette zu stärken.
Der Umsatz im Segment Live Entertainment stieg im 4. Quartal 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24,6 Prozent auf 594,7 Millionen Euro. Das Adjusted EBITDA lag bei 50,3 Millionen Euro (+15,5 Prozent), die Adjusted-EBITDA-Marge bei 8,5 Prozent. Das Schlussquartal reflektiere insbesondere eine hohe Nachfrage nach Veranstaltungen sowie die erfolgreiche Durchführung zahlreicher Events aller Größenordnungen.
Vor dem Hintergrund des nachhaltigen Geschäftsverlaufs wollen CTS-Eventim-Vorstand und -Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 27. Mai 2026 vorschlagen, 138,2 Millionen Euro als Dividende an die Anteilseigner auszuschütten. Sie entspricht wie gewohnt 50 Prozent des Konzernergebnisses bzw. 1,44 Euro je Aktie. Für das Geschäftsjahr 2026 rechne CTS Eventim bei einer stabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit einem Anstieg von Gesamtumsatz und Adjusted EBITDA.
Dolby erneut eine der „World’s Most Innovative Companies“
Dolby Laboratories wird zum vierten Mal auf der Liste der „World’s Most Innovative Companies“ des Business-Magazins „Fast Company“ geführt. Die jährlich erscheinende Liste ehrt Unternehmen, die durch innovative Beiträge Industrie und Kultur mitgestalten. Dolby wird in der Kategorie „Consumer Electronics“ für Dolby Vision 2 hervorgehoben.
Die Redakteure und Autoren des Magazins berücksichtigen bei ihrer Auswahl aus tausenden Bewerbern, wie stark Unternehmen weltweit und branchenübergreifend den Fortschritt vorantreiben. Das Ergebnis ist als Guide zu den wichtigsten Innovationen von heute gedacht, von Startups im Frühstadium bis hin zu einigen der wertvollsten Unternehmen der Welt.
„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und betrachten sie als Bestätigung unserer Position als Technologie-Pioniere, die aktiv gestalten, wie das Publikum Entertainment wahrnimmt“, sagt Todd Pendleton, Senior Vice President and Chief Marketing Officer von Dolby Laboratories. „Dolby Vision 2 setzt einen neuen Standard für Bildqualität und ermöglicht ein lebendigeres, immersives Erlebnis.“ Seit der Einführung der neuen Technologie auf der IFA 2025 haben bereits drei der weltgrößten TV-Hersteller ihre Unterstützung des Formats angekündigt.
Die Liste der „World’s Most Innovative Companies“ soll in der „Fast Company“-Print-Ausgabe am 31. März 2026 erscheinen und parallel online veröffentlicht werden.
Spotify setzt Forderung von Pro Musik um
Spotify kommt einer langjährigen Forderung des Verbandes freier Musikschaffender, Pro Musik, nach, alle Mitwirkenden an einem Werk in der App zu nennen.
Mit dem kürzlich eingeführten neuen SongDNA-Tool (Beta) in der Spotify-App werden Nutzern nun alle Beteiligten an einem Song angezeigt - von Hauptkünstlern über Songwriter und Produzenten bis hin zu Sessionmusikern und dem an der Aufnahme beteiligten Studiopersonal.
Dies sei „nicht einfach nur eine Spielerei in der App, sondern elementar für die Sichtbarkeit aller Mitwirkenden“, so Pro Musik. Es sei zudem „eine Frage des Respekts gegenüber der Leistung der Beteiligten“, diese auch zu nennen, was Spotify zuvor nicht getan hat.
„Es ist nicht der Umbruch im Musikstreamingsystem, aber wir freuen uns dennoch, dass endlich Bewegung hineinkommt“, kommentiert Nina Graf, Vorsitzende von Pro Musik. „Die Umsetzung unserer Forderung zeigt, dass wir und unsere Mitglieder gehört werden. Die Abbildung aller Mitwirkenden war eine wichtige Forderung unseres Verbands.“
Christopher Annen, ebenfalls Pro-Musik-Vorsitzender, ergänzt: „Jetzt erwarten wir, dass wir auch bei Fragen der Verteilungsgerechtigkeit im Streamingsystem und der Fragen um KI im Sinne unserer Mitglieder weiterkommen. Wir sind für Gespräche bereit.“
TPV Technology strengthens commitment to supporting workers’ human rights and ethical sourcing of materials with new partnerships
As part of an ongoing commitment to meeting the requirements of the EU Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD), TPV Technology - and subsidiaries TP Vision, MMD-Monitors & Displays, and AOC, together with PPDS - has partnered with leading membership organisations focused on social sustainability and human rights, The Mekong Club, and the EPRM.
Stefan van Sabben (pictured), Global Director of CSR and Sustainability at TPV Technology, comments: “We are a production oriented organisation with a worldwide network of locations and suppliers. Our responsibility focuses not only on our own sphere of influence but also on processes further down the supply chain. We believe in working both as a community and as a part of communities to amplify our efforts. That is certainly the case with our social responsibility.”
Founded in 2011 in Hong Kong, The Mekong Club is a not-for-profit organisation that works together with member companies to combat modern slavery, forced labour, and human trafficking. Its members span multiple industries, including manufacturing, finance, and hospitality, reflecting a shared determination to drive meaningful change. Members include global brands including Mattel, Decathlon, Unilever, Amazon, and The Walt Disney Company. Membership provides access to expert guidance, practical tools, and a network of like-minded organisations committed to addressing these challenges.
“We strictly prohibit all forms of forced labour and modern slavery in both our own operations and in our supply chains. Membership of the Mekong Club will help us ensure forced labour is never used in the scope of our business”, notes van Sabben. “To address modern slavery challenges across sectors and industries, collaboration with other organisations is key. We look forward to collaborating with The Mekong Club and fellow members to deepen our knowledge and to exchange ideas and learnings with other businesses that are serious about making a difference.”
TP Vision, MMD-Monitors & Displays, AOC, and PPDS follow the human rights and labour standards set by the United Nations Global Compact (UNGC), the International Labour Organisation (ILO), and the Responsible Business Alliance (RBA). Meanwhile, the European Partnership for Responsible Minerals (EPRM) concentrates on human rights and environmental challenges linked to mineral extraction and processing, an area at the very start of TPV Technology’s supply chains. Set up in 2016, key areas of focus for the ERPM include artisanal and small scale mining in conflict affected and high risk areas.
By bringing together companies, governments, and civil society organisations, the EPRM works to improve working conditions and environmental practices. It also promotes responsible sourcing of key minerals such as tin, tantalum, tungsten, and gold. Through on the ground projects and collaborative support, the initiative helps supply chain participants strengthen their responsible sourcing practices.
Members include blue chip organisations such as Royal Philips, NXP, Samsung, Intel, and Fairphone, as well as other supply chain actors, such as Valcambi (a refiner), Gold by Gold Colombia (a gold purchaser and trader), and the Responsible Minerals Initiative (RMI - of which TPV is also a member). Civil society members include Solidaridad, Terre des hommes, and Pact.
TPV Technology publishes an annual Conflict Minerals report that outlines its commitment, policy and procedures regarding the responsible sourcing of minerals, with the company committed to not purchasing raw materials, subassemblies or supplies that are known to contain conflict minerals that directly or indirectly finance or benefit armed groups in the DRC or other CAHRAs (conflict affected and high risk areas).
Furthermore, the company has been a member of the Responsible Minerals Initiative (RMI) since 2015 and a member of the International Tin Supply Chain Initiative (ITSCI) since early 2023. Since December 2023 - and recently renewed for another three years - it has actively funded and supported ITSCI’s responsible and inclusive mining governance projects in the Democratic Republic of Congo.
“For us at TPV Technology, joining the EPRM reinforces our commitment to responsibly sourcing the minerals used in our products and continuously strengthening our mineral due diligence practices”, states Marcella Klinker, Sustainability Specialist - Human Rights and Supply Chains at TPV Technology. “We look forward to collaborating with the EPRM and other members on developing innovative partnerships and initiatives that enhance due diligence practices and support more responsible mineral supply chains.”
(Photo: TPV Technology)
Hofton Veranstaltungstechnik investiert in L-Acoustics Kara II
Hofton Veranstaltungstechnik aus Hamburg hat sein Audio-Portfolio um ein L-Acoustics-Kara-II-System erweitert. Die Investition umfasst neben den Kara-II-Fullrange-Lautsprechern auch KS21-Subwoofer sowie die neuen LA4X-Endstufen. Die Beschaffung und Beratung erfolgte über Groh Distribution, den autorisierten Distributor für L-Acoustics in Deutschland, aus Buchholz bei Hamburg.
Mit dem Kara-System setzt Hofton auf ein kompaktes 2-Wege-Line-Source-Element. In Kombination mit den 21-Zoll-Subwoofern und den Amplified Controllern entsteht ein vielseitig einsetzbares System, das Hoftons steigenden Anforderungen im Live-Entertainment gerecht werden soll.
Das Kara-II-System ergänzt die bereits vorhandene A-Serie von L-Acoustics im Bestand von Hofton und bietet dem Unternehmen neue Möglichkeiten bei der Beschallung von Veranstaltungen unterschiedlicher Größenordnung. Während die A-Serie für kleinere bis mittlere Produktionen konzipiert ist, will Hofton mit Kara II auch anspruchsvolle Konzerte und größere Events abdecken.
„Die Entscheidung für das Kara-II-System war für uns ein logischer Schritt“, sagt Marten Tönshoff, Inhaber von Hofton Veranstaltungstechnik. „Mit Kara II können wir unseren Kunden nun auch bei größeren Projekten ein System anbieten, das perfekt zu unserer vorhandenen A-Serie passt.“
Hofton bietet seinen Kunden Full-Service-Eventtechnik für Live-Events, von der Planung über die technische Umsetzung bis hin zum Dry-Hire professionellen Equipments. Tönshoff und sein Team betreuen Veranstaltungen verschiedenster Art im Hamburger Raum und darüber hinaus.
Foto (v.l.): Jan Grohmann-Falke (Groh Distribution), Marten Tönshoff (Hofton Veranstaltungstechnik), Jan-Philipp Ziefle (Groh Distribution). (Fotocredit: Groh Distribution)
Seat Unique übernimmt P1 Travel
Seat Unique hat P1 Travel übernommen, einen Anbieter von Premium-Tickets und Hospitality-Paketen für Sportveranstaltungen weltweit. Durch die Übernahme werden zwei Marktführer zusammengeführt, um eine der umfassendsten globalen Plattformen für Premium-Live-Erlebnisse zu schaffen.
Dies soll das internationale Wachstum beschleunigen, es Rechteinhabern ermöglichen, ein breiteres Publikum zu erreichen, und Fans Zugang zu mehr offiziellen Paketen als zuvor bieten. Die Übernahme erfolgt in einer Phase starken Wachstums im Markt für Premium-Live-Events, angetrieben durch eine steigende Nachfrage innerhalb der Experience Economy.
Die Konsumausgaben für Luxus-Erlebnisse nehmen weiterhin zu, wobei die Preise im Ultra-Luxussegment seit 2019 weltweit um 90 Prozent gestiegen sind - ein deutlicher Hinweis auf eine Verschiebung hin zu erlebnisorientierten Ausgaben. Dieser Trend zeigt sich auch im Konsumentenverhalten: 78 Prozent der Millennials priorisieren Erlebnisse gegenüber materiellen Gütern, und 61 Prozent der Fans geben an, Premium-Hospitality gegenüber Standard-Sitzplätzen zu bevorzugen.
Infolgedessen stehen Clubs, Veranstaltungsorte und Promoter zunehmend unter Druck, ihr Premium-Angebot zu diversifizieren, den sich wandelnden Erwartungen der Konsumenten gerecht zu werden und ihre Reichweite auf wachsende globale Zielgruppen auszudehnen.
Vor diesem Hintergrund werden Seat Unique und P1 Travel weiterhin als eigenständige Marken operieren und ihre jeweiligen Stärken bündeln, um einen globalen Marktführer im Bereich Premium-Live-Erlebnisse aufzubauen. Seat Unique bringt seine Technologie und Direct-to-Consumer-Plattform ein, die es Fans erleichtern soll, offizielle Premium-Pakete zu entdecken und zu buchen, unterstützt durch eine starke Kundenbasis im Vereinigten Königreich in den Bereichen Sport und Musik.
P1 Travel bringt seine eigene Technologie ein, die sich bei der Bereitstellung nahtloser, hochkonvertierender Buchungserlebnisse für Fans, die zu den größten Sportveranstaltungen Europas reisen, etabliert hat, sowie Expertise im Spitzenfußball und in der Formel 1 und ein internationales Vertriebsnetzwerk, das Rechteinhaber mit internationalen Käufern verbindet.
Gemeinsam arbeitet die Gruppe direkt mit mehr als 140 offiziellen Partnern aus Sport und Musik zusammen, wobei Erlebnisse an Kunden in über 150 Ländern verkauft werden. Fans haben nun Zugang zu mehr als einer halben Million offizieller Hospitality-Pakete für Events, darunter Arsenal FC, AC Milan, Real Madrid, das Wembley-Stadion und die meisten Grand-Prix-Rennen. Mit einem gemeinsamen Fokus auf 24/7-Online-Buchung und Zugang über direkte sowie Partnerkanäle will die Gruppe die zugänglichste und umfassendste globale Plattform für Premium-Live-Erlebnisse aufbauen.
Die Übernahme folgt auf den Erwerb des in Großbritannien ansässigen Unternehmens Circuit Hospitality durch Seat Unique im Oktober 2025.
EVVC sieht Nachbesserungsbedarf bei Rahmenbedingungen für die Eventbranche in Rheinland-Pfalz
Der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC) weist vor den Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz auf die Bedürfnisse der Veranstaltungswirtschaft im Bundesland hin. Rheinland-Pfalz sei ein bedeutender Standort für Tourismus, Kultur und Business-Events - insbesondere bei den Rahmenbedingungen für seine Veranstaltungsbranche, die bundesweit zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen zähle, bestehe jedoch unter einer neuen Landesregierung Nachbesserungsbedarf.
Rheinland-Pfalz besitze bereits eine ausgeprägte Kulturförderung, was lobenswert sei. Aus Sicht des EVVC ist es notwendig, eine einheitliche Vorgehensweise der Bundesländer für einen spezifischen Veranstaltungs- und Kongressfonds zu vereinbaren, um die Ausrichtung von Messen, Kongressen und anderen Business-Events gezielt zu fördern. Ziel sei es, insbesondere die regionale Wertschöpfung zu steigern: Veranstaltungen stärkten nicht nur den Tourismus, sondern auch Hotellerie, Gastronomie und zahlreiche Dienstleistungsbereiche im Land. „Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Veranstaltungen sind Motoren für den Tourismus und die lokale Wirtschaft“, sagt Ilona Jarabek, Präsidentin des EVVC.
Auch weist der Verband auf die angespannte Lage zahlreicher Veranstaltungsstätten in kommunaler Trägerschaft hin: „Viele kommunale Veranstaltungs-Centren in Rheinland-Pfalz stehen unter erheblichem Kostendruck, der weiter zunimmt“, sagt René Tumler, Geschäftsführer des EVVC. „Ursache sind insbesondere steigende Infrastrukturkosten für Instandhaltung, energetische Sanierung und Modernisierung der Gebäude. Dabei sind Stadthallen, Kulturzentren sowie Messe- und Kongressstandorte zentrale Orte der Begegnung und des gesellschaftlichen Austauschs - gerade im ländlich geprägten Rheinland-Pfalz mit seiner dezentralen Struktur.“
Neben finanziellen Aspekten sei auch ein verlässlicher rechtlicher Rahmen entscheidend für den erfolgreichen Betrieb von Veranstaltungsstätten. Hierbei spiele die Muster-Versammlungsstättenverordnung (MVStättVO), deren konkrete Ausgestaltung Ländersache ist, eine zentrale Rolle. Der EVVC empfiehlt eine enge Orientierung an der kommenden Novelle der MVStättVO und eine praxisnahe Umsetzung im Sinne der Betreiber von Veranstaltungsstätten in Rheinland-Pfalz.
Ziel müsse es sein, rechtssichere, zugleich aber praktikable Rahmenbedingungen zu schaffen. Nur so könnten auch künftig erfolgreiche Veranstaltungen gewährleistet werden, die Menschen zusammenbringen und einen echten Mehrwert schaffen - ökonomisch wie sozial.
Fotos: Ilona Jarabek, René Tumler. (Fotocredit: Christof Mattes)
























