Media Systems News
Media Systems News Schlagzeilen
20/01/2012
ICT zeigt Zukunft des Präsentierens
13/01/2012
Digimic erhält Mini-Zentrale
16/12/2011
Neue Überwachungskameras von Sony
13/12/2011
Brähler ICS: Digimic-Erweiterungen
01/12/2011
Neuer Verkaufserfolg für Stagetec Malaysia
10/11/2011
Koreas Broadcaster ordern zehn Lawo-Pulte
08/11/2011
Yamaha-Technik für Luxushotel auf Zypern
19/09/2011
Neuer digitaler Sensor von Osram: SFH 7773
Riedel MediorNet und Artist beim Skiweltcup in Adelboden

Für die Übertragung der Video- und Audiosignale sowie zur Sicherung der Kommunikation setzte die Rivella AG, Technikpartner des alpinen Ski-Klassiker am „Chuenisbärgli“ im schweizerischen Adelboden, auf eine Kombination aus MediorNet, Artist und RockNet von Riedel Communications.
Zum ersten Mal brachte Rivella ein MediorNet-System zum Einsatz, um die Videosignale auf dem Event zu verteilen und die Videowand im Zieleinlauf mit Live-Video-Signalen zu versorgen. „Bislang haben wir die Video-Wall und den zentralen PA-Tower immer über Kupferleitungen angebunden. Aufgrund der großen Leitungslängen wurde die Verkabelung immer aufwendiger und auch störanfälliger. Dank MediorNet konnten wir dieses Jahr alle Video- und Audiosignale störungsfrei übertragen“, sagt Mark Sturzenegger, Projektverantwortlicher Sports/Events der Rivella AG.
Um eine Kommunikations-Infrastruktur für das Event zu etablieren, kamen am „Chuenisbärgli“ und am Markplatz im Ort, auf dem die Siegerehrung stattfand, insgesamt zwei Artist 64-Mainframes zum Einsatz. Zudem nutzte Rivella Artist CCP-1116-Kommentatoren-Sprechstellen für den Platz-Speaker auf dem Zielgelände. Die Riedel Artist CCP-1116-Sprechstellen kombinieren Artist Intercom-Funktionalität mit zwei Kommentatoren-Plätzen und bieten so gleichzeitig Kommentator-Audio in digitaler Sendequalität sowie die direkte Integration in die Intercom-Infrastruktur. Zwei RiFace sorgten für die Anbindung der Funkkanäle an das Intercom-System.
Für die Verteilung der Audiosignale des Live-Sounds setzte Rivella auf eine RockNet-Installation. Das digitale Audionetzwerk wurde zur Audioverteilung im Zielgebiet und auf dem Marktplatz genutzt. Zusätzlich zur CAT-5-Infrastruktur setzte der Veranstalter zudem auf Fiber-Verbindungen, um die Distanzen zwischen den einzelnen RockNet-Modulen zu überbrücken.
Südwestrundfunk beauftragt Wellen+Nöthen für die HD-Erweiterung des SWR Playout Centers in Baden-Baden
Mit der Erweiterung der Infrastruktur seines Playout Centers um HD-fähige Sendetechnik stellt der Südwestrundfunk (SWR) die Weichen für den Start seiner Simulcast-Ausstrahlung: Ab dem 1. Mai 2012 wird das Programm für Baden-Württemberg sowie Rheinland-Pfalz neben SDTV auch im hochauflösenden HDTV-Format per Satellit gesendet. Die Erweiterung und der Umbau der Infrastruktur sowie die Lieferung, technische Integration und Inbetriebnahme neuer HD-Komponenten übernimmt für den SWR das Systemhaus Wellen+Nöthen.
Der Systemintegrator wird dazu drei der insgesamt vier SD-basierten Sendestraßen für eine durchgängig HD-basierte Sendeabwicklung aufrüsten. Darunter fällt neben der Erweiterung der Ingest- und Playout-Technik für das Dachprogramm und die Regionalfenster von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz auch der HD-Ausbau der Havarie-Sendeabwicklung. Die Sendestraße des Saarländischen Rundfunks bereitet Wellen+Nöthen für eine spätere HD-Umstellung bereits jetzt vor.
Da die Integration während des laufenden Sendebetriebs erfolgt, wird die Umstellung in mehreren Stufen vollzogen. So werden zunächst sämtliche Aufgaben für die Einspielung - wie Live-Ingest, File-Ingest, medienbasierter Ingest und Qualitätskontrolle - für HD-fähige Prozesse und Arbeitsabläufe erweitert. Im Anschluss daran folgt die Auf- und Umrüstung der Sendestraßen, der Eingangsverteilung und Kreuzschienen sowie der Programmverteilung und Havarie-Kapazitäten für ein mehrkanaliges HD/SD-Playout. Darüber hinaus wird Wellen+Nöthen ebenfalls die Sendeautomation und die technischen Installationen für Messen und Monitoring auf multiformatfähige Technik umstellen. Zusätzlich zur HD-Erweiterung wird die Sendeabwicklung auch für die Verarbeitung von zweistreifigen Untertiteln erweitert.
Nach Abschluss der Integrationsphase und Inbetriebnahme der neuen HD-Komponenten ist das Unternehmen außerdem mit dem nachgeschalteten technischen Service und der laufenden Software-Pflege während der Betriebsphase beauftragt.
Lawo mischt bei CMTs "CMA Red Carpet Special" mit

Die Verleihung der 45. CMA Awards lockte auch 2011 wieder eine große Zahl hochkarätiger Gäste nach Nashville, Tennessee. Noch vor der Hauptveranstaltung wurde auf CMT (Country Music Channel) das „CMA Red Carpet Special“ übertragen, in dem u.a. die Stars in Interviews ihre Prognosen über die Gewinnchancen der nominierten Künstler abgeben.
Das „CMA Red Carpet Special“ wurde erstmals mit einem mc²66 MKII im neuesten Ü-Wagen von MTV, dem Nereus, produziert. Keith Durham, Toningenieur von CMT, saß während der diesjährigen Pre-Show am mc²66 MKII. Bei seiner Arbeit assistierten ihm die beiden Toningenieure Browning McCollum und Marc Repp.
„Nereus wurde für Projekte konzipiert, bei denen der Einsatz eines separaten Audio-Trucks für die Tonmischung nicht sinnvoll wäre“, erklärt Repp. „Beim Ersteinsatz des neuen Ü-Wagens mussten wir uns also um das Einspielen der Jingles und um die Interviews während der Pre-Show kümmern. Unsere größte Herausforderung war die Produktion der Interviews an vielen verschiedenen Locations, wo mit jeweils 5 drahtlosen und 5 verkabelten Mikrofonen gearbeitet wurde. So mussten wir neben der großen Anzahl an Mikrofonen auch mehrere Mikrofon-Gruppen verwalten. Am engsten wurde es dann beim schnellen Umschalten zwischen verschiedenen Mic-Gruppen sowie dem nahtlosen Übergang von drahtlosen zu verkabelten Mikrofonen im Falle eines Ausfalls des drahtlosen Systems.“
Das neue mc²66 MKII im Nereus ist mit 40+8+8 Fadern, 5 DSP-Karten, Lawo mc²-Bay-Server-Technologie, einem MKII-Router mit neuem Kontrollsystem, DSP-Datentransfer im HD-Core in Echtzeit und erweiterter Modularität konfiguriert.
Foto: Keith Durham von CMT am Lawo mc²66 MKII
ICT zeigt Zukunft des Präsentierens
Mit SmartPerform stellt die ICT Innovative Communication Technologies AG (Kohlberg) auf der Integrated Systems Europe (ISE) in Amsterdam (31. Januar bis 02. Februar 2012 in Halle 1, Stand 1F75) eine neue Art des Präsentierens vor: In kurzen, moderierten Shows zeigt ICT, wie künftig State-of-the-Art Präsentationen aussehen bzw. abgehalten werden können.
Als Weltneuheit und neues Highlight der SmartPerform-Produktfamilie wird die ICT AG den Samsung SUR40 in Kombination mit der speziell hierfür entwickelten, multitouchfähigen SmartPerform EasyMT-Präsentationssoftware vorstellen. Mit SmartPerform EasyMT bietet ICT eine Software-Ergänzung für den Samsung SUR40, den Nachfolger des Microsoft Surface, der generell nur mit Windows 7 und einer traditionellen grafischen Benutzeroberfläche ausgeliefert wird.
SmartPerform EasyMT macht aus dem Samsung SUR40 ein interaktives, multimediales und sofort einsatzfähiges Präsentations- und Informationssystem. Ohne Programmierkenntnisse können mit SmartPerform Inhalte - egal welchen Formats - in einer dynamischen Präsentationsoberfläche zusammengestellt und präsentiert werden. Blue Chip-Unternehmen und KMUs setzen SmartPerform bereits temporär für Messeauftritte sowie auch permanent installiert in Showrooms ein.
Als Spezialist für LED-Installationen stellt ICT auf der ISE auch seine InspireLED-Produkte vor. Die InspireLED-Produktpalette deckt Pixel-Pitches von 4 mm bis 25 mm ab und kam in Projekten wie der IAA 2011 auf dem BMW-Messestand mit über 1200 qm zum Einsatz. ICT zeigt als Distributor für Steglos-Flatscreens auch Installationen mit diesen Displays.
Die ICT AG ist als Distributor oder Partner zudem auf weiteren ISE-Messeständen vertreten:
Orion: Halle 4, Stand 4R60 (Distributor)
Prysm Inc.: Halle 9, Stand 9C129 (Distributor)
Lang AG: Halle 1, 1H74 (Partner im Bereich Multitouch)
Eyevis: Halle 1, 1N6 (Partner im Bereich Multitouch)
Digimic erhält Mini-Zentrale


Brähler führt zum Start der Integrated Systems Europe (ISE) in Amsterdam (Halle 12, Stand A92) im Februar 2012 eine neue Digimic-Zentrale ein, die DCen Mini. Sie wird im Bereich für kleine Diskussionsanlagen angesiedelt z.B. für die Vorstandsetage, Ratssäle, Diskussionsrunden mit Aufzeichnungsmöglichkeit. Im Normalfall sind 25 Mikrofonpulte anschließbar, allerdings lässt sich das System auch mit einem Erweiterungnetzteil (DExt) ausbauen.
Die Zentrale ist konfigurationsfrei einsetzbar, sie ist somit ohne PC sofort betriebsbereit. Durch passive Kühlung ist ein geräuschloser Betrieb gewährleistet. Die drei wichtigsten Betriebsarten (AUT3, Float, VOX) sind integriert, wobei die Möglichkeit der Aktivierung der Mikrofone durch Sprache hervorzuheben ist.
Im einfachsten Fall steuert der Vorsitzende das System durch seine Mikrofoneinheit. Er hat die Möglichkeit, die Diskussion kurzzeitig über die Stummtaste zu unterbrechen. Zudem kann das System via LAN fernbedient oder vom PC aus direkt gesteuert werden, z.B. auch drahtlos über einen Tablet-PC.
Mit diesem und der neuen Digivote Basic Interactive-Abstimmungssoftware als PowerPoint-Add-In können auch interaktive Meinungsumfragen direkt aus der PowerPoint-Präsentation heraus erfolgen. Drahtlose Digivote-Einheiten (VD30) lassen sich damit ebenso einbinden. Diesen Vorteil werden alle Nutzer der bisherigen Digivote zu schätzen wissen, da jetzt eine kleine, einfache Diskussionsanlage eingebunden ist.
Die Software DMicControl ermöglicht es, über einen Touchscreen mit geographischer Anordnung der einzelnen Teilnehmermikrofone jedes Mikrofon individuell zu steuern. Als Schnittstellen stehen je ein Line-in und Line-out mit Cinch-Buchse, ein LAN-Anschluss und ein symmetrischer, schaltbarer, Line/MIC Ausgang mit XLR-Anschluss zur Verfügung. Alle Teilnehmereinheiten aus der Digimic-Familie sind anschließbar.
Neue Überwachungskameras von Sony

Die beiden Box-Kameras SSC-FB531 und SSC-FB561 sowie die Dome-Kameras SSC-FM531 und SSCFM561 gehören zu Sony Professionals neuen Geräten mit dem Effio-P Signalprozessor (DSP). Im Zusammenspiel mit dem integrierten 960H CCD Bildsensor bieten sie eine Auflösung von 650 TV-Linien für ein besonders scharfes Bild. Zu den Neuerungen zählt auch die neueste Generation der Dynamikbereicherweiterung DynaViewSX. Sie liefert zahlreiche Bildverbesserungstechniken für anspruchsvolle Szenarien.
Zu den größten Herausforderungen für Überwachungskameras gehören Situationen mit Gegenlicht. Technologien zur Dynamikbereicherweiterung (WDR) ermöglichen die präzise Erfassung und Darstellung von hellen und dunklen Bereichen im gleichen Sichtfeld.
In den neuen Sony Box-Kameras SSC-FB531 und SSC-FB561 sowie den ebenfalls neuen Dome-Kameras SSC-FM531 und SSC-FM561 kommt die Dynamikbereicherweiterung DynaViewSX zum Einsatz. Darin integriert sind drei weitere Technologien: Der High Speed Double Shutter ermöglicht einen Dynamikumfang von 75 Dezibel (dB) sowie ein Verschlusszeitverhältnis von 1:2.000, intelligenter Gegenlichtausgleich (iBLC) erkennt betroffene Bildbereiche automatisch und der Advanced Natural Synthesizer reduziert Bildrauschen.
Zusammen sorgen diese Features in der Praxis für bessere Kontraste, womit Sicherheitspersonal Gesichter von Personen bei ungleichmäßiger Beleuchtung oder Gegenlicht besser erkennen kann. Die neuen Geräte sind allesamt mit dem Effio-P Signalprozessor ausgestattet. Mit dem integrierten 960H CCD Bildsensor erzielen die Kameras eine Auflösung von 650 TV-Linien und damit besonders scharfe und detailreiche Aufnahmen. Der Bildsensor nutzt die Sony Super HAD CCD II-Technologie und ist sehr lichtempfindlich.
www.facebook.com/SonyProfessionalEurope
Stagetec-Technologie bei TV-Produktion der NFL Games of the Week

Stagetec-Technologie unterstützt seit neuestem die TV-Übertragung der beiden wöchentlichen Topspiele in der amerikanischen National Football League NFL. Bei den Spielen am Montagabend übernimmt eine Aurus-Konsole die Tonsubmischung aller Mikrofone vom Spielfeld, den Zuschauerränge und den Kameras. Das Mischpult wurde mit einem Nexus-Audionetzwerk kombiniert, das alle Audiosignale und andere relevante Daten einschließlich der Steuerdaten und Vierdrahtsignale der Intercom-Anlage vom Submix-Ü-Wagen an den Ansager und zum Spielfeld verteilt. Nexus verbindet außerdem sämtliche Ü-Wagen untereinander, so dass dem für die Hauptmischung eingesetzten Ü-Wagen alle erforderlichen Audiowege inklusive der Kommentatorensignale via Glasfaser zur Verfügung gestellt werden. Diese teilweise langen Signalwege werden mit einer robust ummantelten Single-Mode-Glasfaser realisiert.
Bereits das erste Spiel der Saison, das am 10. November 2011 in San Diego ausgetragen wurde, übertrug der amerikanische Sportsender NFL Network mit Stagetec-Technik, die nun regelmäßig für die Donnerstagsspiele verwendet wird. Zu diesem Setup gehört ein Nexus-Basisgerät am Spielfeld und ein Crescendo als Audiomischpult, das mit dem Nexus-Router des Audio-Ü-Wagens vernetzt ist. Ein weiteres Nexus-Basisgerät, das im Drahtlos-Rack Platz gefunden hat, stellt die Audioverbindung zwischen dem Haupt-Ü-Wagen, den Submix-Ü-Wagen und dem Stadion her. So können sämtliche Audiosignale von Atmo-Mikrofonsignalen und Richtmikrofonen bis hin zu den Kommunikationssignalen an alle Beteiligten verteilt werden.
Den Audio-Submix am Crescendo nimmt Robert Qua vor: „Das war meine erste Mixsession an einem Stagetec-System überhaupt, und darüber hinaus auch mein allererster NFL-Submix. Ich bin quasi ins kalte Wasser gesprungen und war beeindruckt, wie schnell ich mich auf dem Crescendo heimisch fühlte und alles umsetzen konnte, was ich wollte.“
www.stagetec.com
Christie LCD Projektoren LHD700 und LX1200 ab sofort lieferbar

Christie kündigt an, dass seine Projektoren Christie LX1200 mit 12.000 Lumen und Christie LHD700 mit Full-HD 1080p ab sofort lieferbar sind. Damit will man der Nachfrage nach 3LCD-Optionen für die Vermietung, der Bühnenausstattung, Verwendung in Sitzungssälen oder Hochschuleinrichtungen nachkommen.
Das Unternehmen freut sich, mit seinen 3LCD-, 1-Chip- und 3-Chip-DLP-Projektoren konsequent neue Produkte auf den Markt zu bringen, um seinen Kunden das breiteste Spektrum an Lichtleistungen und Auflösungen zu bieten. „Ein Vorteile unseres Hauses ist die große Auswahl an 3LCD-Modellen im Bereich von 4000 Lumen und höher”, so Frank Anzures, Senior Product Manager, Business Products. „Kunden, die Optionen mit mittlerer bis hoher Helligkeit suchen, wissen, dass sie bei uns eine Lösung finden, die den Anwendungs- und Budgetforderungen entspricht. Und mit Innovationen wie der 4DColor-Technologie können sie ihre Displays mit lebhaften, dynamischen Farben gestalten, die Standard-3LCD-Projektoren übertreffen.”
www.christiedigital.eu
Brähler ICS: Digimic-Erweiterungen
frei_autorelay-300dpi.jpg)

Das digitale, drahtgebundene Digimic-Diskussionssystem „Classic“ von Brähler ICS erhielt neue Systemkomponenten, um es zu einer Simultan-Dolmetscheranlage und/oder zu einem Abstimmungssystem auszubauen. Für den Standardeinsatz sind es die Originalsprache und sieben gedolmetschte Sprachkanäle.
Das System wird im Februar 2012 auf der ISE in Amsterdam (Halle 12, Stand A92) vorgestellt. Einige Erweiterungen und neue Systemkomponenten wurden durchgeführt. Der Speicher in der Zentrale wurde aufgerüstet, das Menu zur Unterstützung der Einstellungen erhielt Erweiterungen in Bezug auf das Simultandolmetschen und der Sprachenwähler.
Die Delegierteneinheiten CMic-CSV besitzen ein hochauflösendes OLED-Display und fünf Multifunktionstasten, die bei Abstimmung und für die Einstellung des Sprachenwählers (Sprachkanal und Lautstärke) zum Einsatz kommen. Das Display wird über das vorhandene Umgebungslicht gesteuert. Der Teilnehmer kann sich entweder für das Mithören am eingebauten Lautsprecher (Original) oder des gewünschten Sprachkanals am Kopfhörer entscheiden.
Die zu übersetzenden Sprachen werden im Display in der Landessprache oder in Englisch angezeigt. Hierzu steht eine Vorauswahl von neun Sprachen aus 193 zur Verfügung, die für die meisten europäischen Konferenzen ausreichend ist. Es ist zudem möglich, die Favoritensprachen individuell auf die notwendige Sprachkombinationen einzustellen. Als Auswahl stehen die UN-Sprachen (Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Spanisch und Russisch), erweitert um Deutsch, Italienisch und Portugiesisch, zur Verfügung.
Das neue Dolmetscherpult DDol ist eine Ableitung des High-End-Gerätes DOLV, das bei den UN, der EU sowie unterschiedlichen politischen Gipfeln im Einsatz war. Das System benötigt keinen PC und wird über einfache Menüeinstellungen konfiguriert. Ein Zusatzmodul für Abstimmungen in Power-Point ist verfügbar. Damit werden alle graphischen Möglichkeiten unterstützt. Die Kombination der Sprechstellen mit mobilen drahtlosen Digivote VD30-Einheiten ist möglich.
Fußball-Bundesliga samstags in 3D und mit Aurus


Nach einem vierzehntägigen Umbau stellte TopVision die Leistungsfähigkeit seines modernisierten Ü2 unter Beweis. Das Haupteinsatzgebiet des Ü2 ist der Sport: Seit 2011 ist der Wagen für das Topspiel der deutschen Fußball-Bundesliga gebucht, das für Sky und für die IPTV-Plattform Liga Total in 3D produziert wird. Um den Wagen 3D-fähig zu machen, erhielt er neue Kamera- und Videotechnik. Dazu gehören unter anderem der neue 3D-fähige Bildmischer Sony MVS 7000X, acht HDC1500R- und vier P1-Kameras von Sony, sieben 3D-Rigs von Element Technica, sechs LMP1200HD-Minikameras samt dazu passenden Minirigs.
Auch die Tonregie wurde erneuert und um ein digitales Aurus-Mischpult mit 40 Fadern ergänzt. Schon vor dem Umbau war der Wagen mit einem Nexus-Audionetzwerk ausgestattet, das nun auf 10 Basisgeräte inklusive abgesetzter Stage-Boxen für die Sportkommentatoren erweitert wurde. Das Aurus setzt auf der neuesten Technik aus dem Hause Stagetec auf. Dazu gehört das im Nexus integrierte Loudness-Metering gemäß EBU-R 128, die neue Spektralanalyse und das True-Peak-Metering.
Als erster Kunde setzt TopVision auch die im September 2011 auf der IBC vorgestellte, in Aurus eingebettete Version des RTW-Audio-Monitors TM9 ein. Das Messgerät wurde dazu unsichtbar im Korpus des Mischpults installiert. Als visuelle Darstellung der Messergebnisse wird ein TFT-Monitor des Aurus verwendet, den man per Tastendruck zwischen der RTW-Meteringanzeige und den Aurus-Meterings umschalten kann. Ein weiterer Aurus-TFT-Monitor ist umschaltbar realisiert worden und lässt sich als HD-Monitor nutzen.
TopVision ist ein langjähriger Nutzer von Stagetec-Technologie: Bereits seit dem Jahr 2000 fährt der TopVision Ü4 mit einem Cantus-Mischpult, 2006 erhielt der Ü5 ein Aurus, ein Jahr später wurde der Ü2 um ein Nexus-System als Audio-Router und Netzwerk erweitert. Seit dem Umbau des Ü2 im Oktober 2011 verfügt TopVision über seinen ersten 3D-fähigen Übertragungswagen.
Neuer Verkaufserfolg für Stagetec Malaysia

Measat Broadcast Network Systems aus Malaysia zählt zu Asiens führenden Spezialisten für Satellitenübertragung mit einer Flotte von fünf Satelliten über Südostasien und Afrika. Für die tontechnische Ausrüstung von zwei Regieräumen in Bukit Jalil und Cyberjaya nutzt Measat Stagetecs kompaktes Einbaupult On Air 24. Der Auftrag umfasst neben der Lieferung von vier Pulten auch ein vollständig redundant aufgebautes Nexus-Audionetz mit 3G SDI/HDI-Karten sowie den Dolby E-Enkoder- und Dekoderkarten XDEE bzw. XDED.
Die Regieräume werden zur Bearbeitung eingehender Satellitensignale genutzt; überwiegend werden Kommentare in verschiedenen Sprachen hinzugefügt und die Audiolevel angepasst. Verarbeitet werden Signale in 5.1 Surround, die optional auch für Stereo abgemischt werden. Jedes der mit je acht Fadern ausgerüsteten Pulte ist für seinen Einsatzzweck vorkonfiguriert.
Aufgrund der Platzverhältnisse - je zwei Pulte mussten in einem kleinen Raum installiert werden - wurde auf eine Monitor-Einheit verzichtet. Stattdessen setzt Measat den Stagetec Audio Monitor (SAM) ein: eine Abhörsteuerung im 19"-Format mit einer Höheneinheit, die über die XGUI-Software konfiguriert wird und mit 16 Drucktasten über vier Layer den Zugriff auf bis zu 64 Quellen erlaubt. Von den acht Nexus-Basisgeräten sind vier direkt an den Pulten installiert und stellen die Verbindung zu Zuspielern oder Kommentatorkabine her. Vier weitere Nexus dienen im Maschinenraum als Backup und übernehmen die Verarbeitung der ein- und ausgehenden SDI-Signale.
Riesige LED-Wand von Mitsubishi Electric in Hamburger Top-Lage installiert

Die PosterNetwork AG hat am 1. November 2011 in Hamburg ein über 33 Quadratmeter großes digitales Riesenposter von Mitsubishi Electric in Betrieb genommen. Die 8 Meter breite und 4,16 Meter hohe Werbefläche ist direkt am neu gestalteten ECE-Einkaufszentrum „Hamburger Meile“ installiert.
Für das digitale Riesenposter wurden insgesamt 18 LED-Module vom Typ AVL-ODT10 von Mitsubishi Electric verbaut. Mit einer Auflösung von 800 x 416 Pixeln und einem Pixelpitch von 10 mm macht Mitsubishi Electric High-Definition auch im Außenbereich verfügbar. Die Zuspielung der Bilddaten erfolgt mittels PC via DVI. Der Screen hat ein Gewicht von 2555 Kilogramm und ist, der vorhandenen Konstruktion der „Hamburger Meile“ entsprechend, konkav gebogen.
Radio Television Malaysia startet 5.1-Ära mit Aurus und Nexus

Mit einem Jubiläumskonzert anlässlich des 50-jährigen Bestehens seines Rundfunkorchesters ist der staatliche Rundfunk Malaysia (RTM) ins Zeitalter der Surround-Produktion gestartet. Unter der Leitung von Datuk Mokhzani Ismail konzertierte das mit 50 Musikern besetzte Symphonieorchester am 3. Oktober 2011 im historischen Sendesaal „Auditorium Perdana“ in Kuala Lumpur. Das Konzert wurde von einem Team um den Dolby-Spezialisten Geoffrey Low aus Singapur in 5.1 aufgezeichnet und ist damit die erste Surround-Produktion in der Geschichte des Senders.
Das 700 Personen fassende Auditorium Perdana verfügt seit 2008 über eine Tonregie mit Aurus und Nexus. 2010 wurde das 48-Fader-Pult auf die volle DSP-Kanalzahl erweitert und das Nexus-System um Dolby-E Embedder und De-Embedder sowie HD-SDI-Karten ergänzt, um für HDTV und Surround gerüstet zu sein. Spätestens 2015, so das Ziel, will RTM den Umstieg auf die neuen Bild- und Tonformate geschafft haben. Technische Unterstützung erhält der Sender dabei von Stagetec und den Dolby Laboratories Asia/Pacific.
Foto-Copyright: Salzbrenner Stagetec Mediagroup
Ferngesteuert: das Messeradio der Neuen Welle - live von der Offerta in Karlsruhe

Der Radiosender „Die neue Welle“ hat in diesem Jahr direkt von der Verbrauchermesse Offerta gesendet und den Begriff live dabei wörtlich genommen. „Wir haben die Sendung ohne doppelten Boden und ohne Techniker im heimischen Studio gefahren“, erläutert Andrea-Alexa Kuszák, Geschäftsführerin des Lokalsenders. Möglich gemacht wurde das unter anderem durch ein Zirkon-Mischpult der Firma Lawo aus Rastatt.
Durch das direkte Senden von der Messe hatten die Moderatoren während der neun Messetage viele Vorteile: „Unser Programm wurde spontaner und wir konnten regionalisieren – also auf die Bedürfnisse der Hörer unserer drei Frequenzen in Karlsruhe, Pforzheim oder Baden-Baden eingehen,“ erläutert Vanja Borko, Programmkoordinatorin bei der Neuen Welle, die Vorteile der neuen Technik. „Koordinationsaufwand fiel weg, so haben wir Zeit gespart und waren zum Beispiel in der Lage, direkt auf das komplette Musikarchiv der Neuen Welle von der Messe aus zuzugreifen.“ Und Borko weiter: „Mit unserer neuen Technik konnten wir vor Ort direkter auf Messebesucher zugehen und deren spontane Reaktionen einfangen und hatten bei der Jagd nach außergewöhnlichen Ständen mehr Möglichkeiten, um unseren Hörern interessante Beiträge zu liefern.“
Koreas Broadcaster ordern zehn Lawo-Pulte


In den vergangenen sechs Monaten haben koreanische Broadcaster mit unterschiedlichen Programmschwerpunkten insgesamt zehn Lawo-Pulte installiert. mc²56- und mc²66-Mischpulte eignen sich für den koreanischen Markt, da dort immer häufiger Studio-Upgrades auf HDTV vorgenommen werden. Ebenfalls werden in Korea zur Zeit viele neue Studiokomplexe sowie mobile Regien und Ü-Wagen gebaut.
Gemeinsam prüften drei neue Kunden High-Definition-Systeme für neue Nachrichten- und Produktionsstudios: Die drei privaten Lokalsender JIBS (Jeju Island), TBC (DaeGu), und KBC (Kwang-ju) entschieden sich danach jeweils für den Einsatz von mc²56-Pulten. Diese sind mit 32 Fadern sowie Dallis I/O-Systemen und Routern mit 8192x8192 Koppelpunkten ausgestattet und kommen in den Nachrichten- und Unterhaltungsprogrammen der Sender zum Einsatz. Das mc²56 bei KBC ist mit zwei Studios verbunden, die jeweils mit einem Dallis I/O-Träger und Anbindung an den HD-Core ausgestattet sind. Die beiden mehr als 100 m vom Schaltraum entfernten Studios sind mit einem Glasfaserkabel verbunden, das als MADI-Verbindung von den Stageboxen zur HD-SDI-Karte im Dallis-Träger dient.
Soundfox International installierte in den Nachrichtenstudios des Senders Edaily TV in Seoul zwei weitere mc²56-Pulte. Dieser Sender überträgt im koreanischen Kabelfernsehen aktuelle Börsennachrichten. Edaily bestellte zwei identische Pulte - 32 Fader, redundante 8k Router und redundante Steuersysteme - im Rahmen eines HD-Upgrades.
Auch GS Home Shopping, Koreas größter Versandhändler und eines der weltweit erfolgreichsten Unternehmen seiner Art, erweiterte sein Kontingent an Lawo-Pulten: Der ebenfalls in Seoul ansässige Broadcaster, der schon seit mehreren Jahren ein mc²66 und ein mc²66 MKII nutzt, installiert in seinem Anfang 2011 neu eröffneten, dritten TV Produktionsstudio nun auch sein drittes Lawo-Pult. Das neue mc²66 mit 40 Fadern besitzt 128 vollwertige DSP-Kanäle sowie einen HD-Core mit 8192 x 8192 Koppelpunkten und soll in einer vernetzten Konfiguration eingesetzt werden.
Das mc²66 wurde zudem auch in zwei neuen Ü-Wagen installiert. MBC C&I ersetzte ein analoges Mischpult im firmeneigenen Ü-Wagen durch ein mc²66; die Konsole bietet 32 Fader, 218 DSP-Kanäle sowie DSP-Redundanz. Der Ü-Wagen wird bei unterschiedlichen Projekten zum Einsatz kommen, darunter Produktionen von Theateraufführungen, Sport-Events und Konzerten. Dafür gibt es in dem 12 m langen Wagen eine separate Tonregie für das mit redundanten Komponenten - Kreuzschiene, Steuersystem, Dallis-Masterkarte und DSP-Karte - ausgestattete Pult. Durch seine zwei Stageboxen wartet das System mit insgesamt 72 Mic/Line-in-Kanälen (24-kanaliges Line-In und 48-kanaliges Line-Out) und 32 x AES In/Out auf.
Ebenfalls in der Hauptstadt Seoul ist für den jungen Kabel-TV-Broadcaster jTBC ein neuer Ü-Wagen unterwegs. Das Medienunternehmen JoongAng Media Networks hat dafür vor kurzem eine allgemeine Sendelizenz erhalten, jTBC soll noch dieses Jahr auf Sendung gehen. Im Moment werden insgesamt drei Lawo mc²66-Mischpulte installiert: zwei mit MADI vernetzte 32-Fader-Modelle für die Produktionsstudios, und eine 24-Fader-Ausführung im neuen Ü-Wagen. Das ebenfalls in Zusammenarbeit mit Soundfox International erstellte Setup ähnelt dabei dem des MBC C&I-Ü-Wagens.
Turner Studios installiert weiteres Lawo mc²90-Mischpult

Lawo lieferte ein weiteres mc²90-Produktionsmischpult an seinen Kunden Turner Studios, Broadcast Production Division der Turner Entertainment Group. Turner Entertainment Group ist ein Anbieter von Gesamtlösungen für Film-, Video-, und Audio-Produktionen für alle Firmen unter dem Dach von Turner Entertainment Networks. Das neue Pult wird in die bereits bestehende Struktur mit einer erweiterten Nova73 HD - für die Rechteverwaltung gemeinsam genutzter I/O-Quellen - und dem ersten im „Audio Control Room 22“ (ACR22) installierten mc²90 integriert.
Das neue, zweite mc²90 Produktionspult wurde im ACR21 installiert. Es ist mit 48 Fadern, 16 zentralen Fadern, 256 AES-I/O-Kanälen, 48 analogen Eingängen und 64 analogen Ausgängen konfiguriert. Zusätzlich bieten sieben DSP-Karten 448 voll ausgestattete Kanäle. Das Pult ist mit einer Nova73 HD MADI-Kreuzschiene verbunden, die ihrerseits mit 192 MADI I/O und redundanter Anbindung ausgestattet ist. Die Nova73 HD wurde für dieses Projekt auf 40 MADI-I/O-Ports erweitert, wodurch Zugriff besteht auf acht Bühnen oder Studios und andere gemeinsame Ressourcen, z.B. einem 64-Kanal I/O Pro Tools|ΗD-System sowie den anderen vier Schalträumen mit je einem Mischpult, u.a. dem neuen mc²90. Der 8000 x 8000 Nova73 HD-Router ist momentan für 1399 Eingangs- und 1000 Ausgangs-Signale konfiguriert.
Laut Rick Perry, Studio Audio Manager bei Turner Studios, wird das neue Pult vor allem bei Live-Übertragungen aus dem Sportstudio rund um NBA, MLB, NCAA, NASCAR, PGA, aber auch bei anderen Formaten zum Einsatz kommen. „Unter den Shows, die wir hier produzieren, wird das neue Pult unter anderem für die Produktion von NBA TVs wichtigster Show, der NBA Gametime Live, genutzt werden. Zusätzlich wird es bei Konzertsendungen, Talkshows aber auch für die Live- und Nachbearbeitung zum Einsatz kommen“, so Perry. Installation und Verkabelung des neuen mc²90 waren am 1. August 2011 abgeschlossen. So konnten die ersten Shows in der Woche vom 15. August aufgenommen werden.
Foto: Erinn Thorpe (Senior Production Engineer bei Turner Studios, links) und Rick Perry (Studio Audio Manager)
Yamaha-Technik für Luxushotel auf Zypern


Beim Fünf-Sterne-Premiumhotel Cratos, gelegen am Hafen der Stadt Girne im türkischen Norden der Insel Zypern, handelt es sich um einen jüngst fertig gestellten Komplex mit Casino und Außenbereich für Liveveranstaltungen, genannt Port-Bühne. Das ganze Hotel wurde mit einem großen, vernetzten Digital-Audiosystem ausgestattet, das vor allem auf Yamaha-Technik (Mischpulte, Prozessoren, Lautsprecher) basiert. Nicht nur an der Port-Bühne, wo internationale Künstler und Stars aus der Türkei auftreten, sondern im ganzen Hotel wurde eine Audioanlage installiert, die unter anderem das Casino, den Wellness-Bereich, fünf Restaurants, fünf Bars, eine Bankett-Galerie und elf Säle für Events und Meetings beschallen kann.
Designt und installiert wurde die Audioanlage von der Major-Gruppe Nikosia und Ipoint Event aus Istanbul. „Wir haben uns für ein Dante-Netzwerk und Yamaha-Equipment entschieden“, erklärt Projekt-Ingenieur Yilmaz Yeniyol von Ipoint-Event. „Am Ende war es möglich, das gesamte System quasi mit nur zwei DME64N-Mixing-Engines zu verwalten." Zusätzlich zu den DMEs wurden eine DME4io-ES Satellite und zahlreiche Interface-Karten verbaut, darunter acht MY16-AUD (Dante), vier MY16-AE (AES/EBU), vier MY8-ADDA96, vier MY16-MD64 (MADI) und eine MY16-ES64 (EtherSound).
Bei der Live-Unterhaltung in den Bars und Restaurants sowie auf der Port-Bühne werden fünf Digitalmischpulte von Yamaha verwendet: ein PM5D, zwei M7CL-48ES, ein LS9-32 und ein 01V96. Die Pulte werden über insgesamt neun SB168-ES-Stageboxen verlinkt. Darüber hinaus wurden zahlreiche Yamaha-Aktivlautsprecher installiert, darunter 20 DSR112 (12“, zwei Wege), 20 MSR 250 (10“, zwei Wege), 12 x DSR118W (18“, Subwoofer) und 12 x MSR 100 (8“, 2 Wege, Bassreflex).
Gesteuert wird die Anlage über Laptops, auf denen Yamahas Software Studio Manager läuft. Es wurden auch einige Presets vorprogrammiert, bei denen die verschiedenen Tageszeiten und damit verbundene Anforderungen an das System berücksichtigt werden.
Popstyle von DV-Signage Europe in Deutschland erhältlich

Die neu gegründete DV Signage Europe GmbH zeigte ihre schlüsselfertigen Digital Signage-Lösungen, von Media-Player-Produkten und -Software bis hin zu Hochleistungs-Media-Displays, erstmals in Deutschland auf der diesjährigen Viscom in Düsseldorf. Mit Popstyle ist nun die erste dieser Lösungen in Deutschland erhältlich. Das 15 Zoll große, gehäuselose Video-Display mit integriertem Media-Player ist ohne spezielle Vorkenntnisse einsetzbar und eignet sich beispielsweise für digitale Werbung in Shops und Einkaufszentren, in Museen, Bars, Hotels oder an öffentlichen Plätzen.
Popstyle ist eine All-in-One, auf LCD basierende digitale Display-Lösung (Gewicht: 1 kg, Maße: 41x3,8x25 cm). Der integrierte ViewStream Media-Player garantiert eine Ausstrahlung über mehr als 100.000 Stunden. Das System ist vorkonfiguriert. Es verzichtet auf zusätzliche Bedienungsknöpfe, die Video-Inhalte werden sofort abgespielt, nachdem der Netzstecker angeschlossen ist. Neue Inhalte werden per USB-Stick aufgespielt. Die Steuerung der Inhalte erfolgt dabei über die integrierte Playlist-Software DV-StudioLite von DV Signage.
Für komplexere Installationen ist Popstyle optional mit weiteren Funktionen erhältlich. Hierzu gehören beispielsweise eine Touchscreen-Variante, Motion-Sensoren oder Barcode-Leser. Alle interaktiven Aktionen werden dabei automatisch vom Media-Player erfasst und können für die Marktforschung ausgewertet werden.
Sennheiser-Technik im Hessischen Staatstheater Wiesbaden

Neu angeschaffte Drahtlostechnik von Sennheiser sorgte dafür, dass 1000 Vorstellungen des Hessischen Staatstheaters in zehn Monaten störungsfrei über die Bühne gingen. Der Austausch des Equipments fand 2011 während der sommerlichen Spielpause statt. Der Umbau musste innerhalb von drei Wochen bewerkstelligt werden, da unmittelbar im Anschluss die von RTL produzierte TV-Show „Das Supertalent“ im Großen Haus aufgezeichnet wurde.
Die Kommunikation zwischen den Sennheiser-Empfängern und dem in Wiesbaden installierten Cantus/Nexus-Systemverbund ist vollständig digital realisiert; alle digitalen Audiogeräte werden von einer Masterclock zentral getaktet. Bis zu 64 Drahtlosstrecken werden im Hessischen Staatstheater parallel genutzt; insgesamt sind 115 Betriebsfrequenzen genehmigt, sodass ausreichend Ausweichmöglichkeiten zur Verfügung stehen, wenn beispielsweise öffentlich-rechtliche Sender im Haus zu Gast sind. Die 64 Strecken verteilen sich auf mehrere Spielstätten, wobei jedem Bereich ein eigenes „Paket“ interferenzfreier Frequenzen samt Pufferzonen zugeordnet ist.
Dank einer Schaltbandbreite von bis zu 184 MHz kommt in den regulären Spielstätten nur eine Systemvariante zum Einsatz, sodass ein Wechsel von Produktionen zwischen den Häusern durch ein Umschalten der Frequenzbänke zu bewerkstelligen ist. Die WSM-Software unterstützt eine Fernüberwachung und Parameteränderungen an beliebigen Positionen.
Riedel Intercom- und Tetra-Technik bei der Breitling Sion Air-Show

Für die Kommunikationsinfrastruktur bei der Breitling Sion Air-Show setzte der Veranstalter auf eine integrierte Kommunikationslösung von Riedel Communications. Riedel, führender Hersteller von Echtzeitnetzwerken für Video, Audio und Kommunikation, installierte ein System aus Riedel Artist Digital Matrix Intercom und digitalem Bündelfunk (Tetra). Das Projekt wurde im Auftrag der Swisscom Broadcast AG realisiert.
Herzstück der Installation waren drei Artist 64 Mainframes. Sie bildeten den Backbone für insgesamt 16 Artist Sprechstellen, die an verschiedenen Positionen wie bei der Polizei oder der Einsatzzentrale vor Ort zum Einsatz kamen. Ein Riedel IPx8 Interface band die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Wallis mit in die Infrastruktur ein. Das Interface erlaubte die direkte Integration zweier Riedel Intercom-Sprechstellen in der Einsatzzentrale vor Ort über die Polizei-eigenen Local-Area-Netzwerke.
Um das Veranstaltungsgebiet der Air-Show mit einem digitalen Funknetz abzudecken, setzte der Veranstalter auf zwei CTS Tetra-Zellen, die über Richtfunk miteinander verlinkt waren. 22 Funkkanäle des analogen, digitalen Bündel- und Flugfunks waren über RiFace Funk-Interfaces an die Intercom-Infrastruktur angebunden und ermöglichten so eine direkte Kommunikation zwischen den einzelnen Teilnehmern. Insgesamt waren 150 Tetra-Handfunkgeräte während des Events im Einsatz.
Ukrainischer Fernsehsender STB mit Lawo-Technik unterwegs

Bei der Ausstattung seines neuen Ü-Wagens hat sich der ukrainische Broadcaster STB Worldwide Television für ein mc²56 entschieden. Der Fernsehsender mit Sitz in Kiew installierte in seinem neuen Fahrzeug ein 16+16C+16 Pult, das 240 DSP-Kanäle bereitstellt. Der Truck wurde in Zusammenarbeit mit dem litauischen Systemhaus TVC Lietuva entwickelt.
Mit der Anschaffung des Ü-Wagens produziert STB erstmals mit eigener mobiler Technik. Der Broadcaster, bekannt durch Talentshows wie „Everybody Dances“ und „Ukraine’s Got Talent“, hatte sich bei früheren Projekten die Ü-Wagen gemietet, der anhaltende Erfolg seiner Produktionen machte jedoch die neue Anschaffung notwendig.
Ausgestattet ist das mc²56 mit fünf DSP-Karten - eine davon als Redundanzkarte - sowie zwei Router-Karten. Weiterhin besitzt STB fünf Dallis-Stageboxen mit verschiedenen I/O-Konfigurationen. „Wir können zeitgleich vier Broadcast-Positionen abdecken, indem Signale zwischen den Bühnen gemeinsam genutzt werden. Das wird dank der Lawo-Technologie durch das Routing komplett über Glasfaser-Verbindungen ermöglicht,“ erklärt Anton Fedorow, stellvertretender Leitender Toningenieur bei STB.
IBC 2011: Riedel präsentierte modulare Multiplexing-Lösungen

Riedel Communications präsentierte auf der diesjährigen IBC seine neue Produktreihe modularer Multiplexing- und De-Multiplexing-Interfaces. Zusätzlich zur glasfaserbasierten Echtzeitnetzwerk-Lösung MediorNet bietet Riedel ab sofort eine Zubehörreihe für Glasfaser-Installationen an. Die Reihe der neuen Multiplexing-Tools besteht aus dem kleinen MC-WDM Dual WDM Multiplexer/De-Multiplexer sowie dem größeren MC-CWDM CWDM Multiplexer/De-Multiplexer.
Das Riedel MC-WDM Interface ist in einem 4,75-Zoll-Gehäuse untergebracht und bietet zwei Multiplexer/De-Multiplexer für das Multiplexing/De-Multiplexing von bis zu drei LC Duplex Glasfaserverbindungen auf jeweils einen LC Anschluss (MC-WDM-L) oder auf die zwei Fiberpaare eines Neutrik opticalCon Quad-Anschlusses (MC-WDM-Q). Die Interfaces unterstützen Wellenlängen von 1310nm, 1490nm und 1550nm und sind mit Anschlüssen auf der Vorder- oder Rückseite erhältlich.
Das Riedel MC-CWDM Interface ist 9,5 Zoll breit und bietet Multiplexing/De-Multiplexing für eine CWDM Duplex-Fiber-Verbindung auf bis zu 18 LC Duplex Single-Mode Verbindungen verschiedenster Standards, Datenraten oder Protokolle wie etwa MediorNet High-Speed Links. Das Multiplex-Signal liegt entweder auf einem LC Anschluss (MC-CWDM-L) oder einem Neutrik opticalCon Quad-Anschluss an (MC-CWDM-Q). Das MC-CWDM bietet zudem einen weiteren LC Duplex Anschluss. In der LC-Version dient er als Koppler für zwei LC-Fasern. In der opticalCon Version erlaubt dieser Anschluss den Zugriff auf das zweite Glasfaserpaar des opticalCon Quad-Kabels. Die Interfaces sind mit Anschlüssen auf der Vorder- oder Rückseite erhältlich.
Das 19"/1HE große Gehäuse bietet Platz für vier 4,75 Zoll Module, zwei 9,5 Zoll Module oder eine Kombination aus beiden Varianten. Die Module werden ohne Schrauben fixiert und lassen sich bei Bedarf umdrehen, um die Anschlüsse jeweils auf der Vorder- oder Rückseite zu haben. Neben den MC-WDM und MC-CWDM Modulen lässt sich auch das auf der IBC vorgestellte Connect AVBx8 Intercom Panel Interface im MC1 Module Carrier System montieren. Die Produktreihe wird in naher Zukunft um weitere Module erweitert.
MediorNet Compact: 50G-Echtzeit-Mediennetzwerk von Riedel

Riedel Communications, führender Hersteller von Echtzeitnetzwerken für Video, Audio und Kommunikation, präsentierte auf der IBC 2011 MediorNet Compact. MediorNet Compact ist der kostengünstigere Einstieg in die Welt von MediorNet. Es ist die erste glasfaserbasierte Multimedia-Stagebox-Lösung mit integrierter Signalbearbeitung in Sendequalität und bietet eine vollständige Netzwerklösung zum Preis einfacher Point-to-Point-Fiber-Produkte mit Multiplexing.
Mit einer Netzwerk-Kapazität von 50 Gbit/s verfügt es über die Bandbreite für den bi-direktionalen Transport von bis zu 12 HD-SDI Signalen, Dutzenden von MADI-Verbindungen oder Ethernet-Signalen sowie Hunderten von Audio-Kanälen oder Intercom-Ports. Damit ist MediorNet Compact geeignet, um die Infrastruktur für Installations-, Studio-, Ü-Wagen- und Live-Event-Anwendungen zu optimieren.
MediorNet Compact bietet Anschlüsse für bis zu zwölf 3G/HD/SD-SDI Signale, vier AES Ports, zwei MADI-Interfaces, ein RockNet-Interface sowie vier analoge Audio-I/Os mit Preamps, 48V Phantomspeisung und einem Dynamikumfang von 117 dB. Darüber hinaus verfügt es über zwei DisplayPort-Ausgänge, drei AVB-kompatible Gbit-Ethernet-Ports sowie Anschlüsse für serielle Daten und GPIs. Ein Sync-Eingang und drei Sync-Ausgänge komplettieren die Anschlussmöglichkeiten des Geräts.
MediorNet Compact ist vollständig kompatibel zu den modularen MediorNet-Systemen und unterstützt alle Netzwerk-Topologien inklusive Ring-, Daisy Chain- oder Stern. Die Geräte sind mit unterschiedlichen Fiber-Optionen erhältlich, etwa LC-Duplex Steckern oder Neutrik OpticalCon Quad-Steckern mit integriertem WDM-Multiplexing. MediorNet Compact ist in einem 19“/3 HE Gehäuse untergebracht und verfügt über integrierte Signal Processing-Tools in Sendequalität, darunter Frame Store Synchronizer, Embedder/De-Embedder, Test Pattern Generator, On-Screen Displays und Time-Code Insertion.
Intercom Goes Real-Time IP mit Riedel AVB Lösungen

Riedel Communications, einer der führenden Hersteller von Echtzeitnetzwerken für Video, Audio und Kommunikation, stellt auf der IBC seine AVB-Produktreihe für die Artist Digital Matrix Intercom Plattform vor. AVB erlaubt den Echtzeittransport von digitalem AES3/EBU Audio mit garantierter Bandbreite und Dienstgüte (QoS) in IP-basierten Local Area Netzwerken (LAN).
Intercom-Sprechstellen in eine IP-basierte LAN-Umgebung einzubinden, ist ein lang gehegter Traum von Systemplanern. Dem standen bislang jedoch IP-immanente Probleme wie Latenz, mangelnde Zuverlässigkeit oder fehlende Synchronisation entgegen. Riedels AVB-Produktlinie behebt diese Probleme und bietet eine Echtzeit-Kommunikationslösung, die den Ansprüchen professioneller Intercom-Anwender genügt. Basierend auf den offiziellen IEEE Ethernet-Standards der kommenden Netzwerk-Generation wie etwa 802.1Qav, P802.1Qat und P802.1AS, erlaubt AVB die risikolose Nutzung AVB-kompatibler LAN-Infrastrukturen in Firmen oder Studios für Intercom-Anwendungen. Dies ermöglicht neue, kostengünstigere Ansätze bei der Planung und Installation von Systemen.
Anwendungen für Riedels AVB-Produkte sind die Anbindung von Intercom-Sprechstellen an die Matrix oder die Verteilung von Audio über LAN-Netzwerke. Weitere Anwendungen sind das Trunking von Matrizen via LAN sowie die Verteilung von digitalen Partylines.
Audio Video Bridging (AVB), auch bekannt als Ethernet AVB, ist der allgemeine Begriff für eine fest definierte Gruppe von Netzwerkstandards, die von der IEEE 802.1 Audio Video Bridging Task Group entwickelt wurden. Ethernet AVB bietet eine feste Laufzeiten- und Bandbreiten-Garantie für Mediastreams innerhalb von existierender Ethernet-Protokolle. Ethernet AVB benötigt zwar AVB-kompatible Ethernet-Hardware (Switches, Netzwerkkarten) ist aber rückwärtskompatibel zu bereits bestehenden Ethernet-Standards. Dies bedeutet, dass in bereits bestehenden Netzwerken, nur die Teile erneuert werden müssen, die einen AVB-Stream senden oder empfangen sollen. Im Gegensatz zu anderen IP-basierten Lösungen enthält AVB das sogenannte Stream Reservation Protocol, das es erlaubt, die gleiche Infrastruktur für Kommunikation als auch für andere IP-Dienste (z.B. File Server Zugang, Unternehmens-Netzwerk) ohne Delays oder Verluste in der Audioqualität zu nutzen.
Neuer digitaler Sensor von Osram: SFH 7773

Ein neuer Hybrid-Sensor von Osram Opto Semiconductors vereinfacht den Einbau von Näherungs- und Umgebungslichtsensorik in Smartphones und ähnliche Geräte. Der Sensor vereint Sender und Empfänger und ist so ausgelegt, dass für viele Einsatzbereiche kein Übersprechen auftritt. Dieser Effekt muss normalerweise aufwändig abgefangen werden. Erstmalig können Designer auch die Empfindlichkeit des Umgebungslichtsensors an unterschiedliche Lichtdurchlässigkeiten verschiedener Smartphone-Cover anpassen.
Der digitale Sensor SFH 7773 erfasst bis zu 15 cm weit entfernte Objekte und misst gleichzeitig die Helligkeit des Umgebungslichts. Sein schwarzes, 5.3 x 2.5 x 1.2 mm großes Gehäuse fällt auch hinter durchsichtigen Abdeckungen von Smartphones kaum auf. Zudem verbraucht er nur wenig Strom - im Stand-By-Modus fließen maximal 5 μA, im Betrieb 300 μA - und eignet sich damit besonders für den Einsatz in mobilen Geräten.

