Media Systems News
Media Systems News Schlagzeilen
23/08/2010
Riedel Tetra-Lösung bei der Frauen U20 WM
19/08/2010
Lawo präsentiert neues Routingsystem
19/08/2010
Fußballübertragungen für Sehbehinderte
11/08/2010
Pole Position
03/08/2010
Digimic jetzt mit Sprachsteuerung
14/07/2010
Fußballfieber mit der coolux Pandoras Box
12/07/2010
Ashly Weltneuheit Pema jetzt lieferbar
21/06/2010
Neues High Speed HDMI Kabel mit Ethernet
09/06/2010
Neues Multimedia-Headset von Sennheiser
03/06/2010
„Big Weekend" für Aurus und Nexus
02/06/2010
WDR setzt bei der Modernisierung auf Lawo
28/05/2010
Radio zum Anfassen
09/04/2010
Neu zur Messe: KNX/DMX-Gateway
Studio Hamburg MCI stattet Funkhaus Stuttgart aus

Studio Hamburg MCI erhielt Anfang Juli 2010 als Generalunternehmer vom SWR (Südwestrundfunk) den Auftrag zur Lieferung und Implementierung der broadcasttechnischen Ausstattung (Schaltraum, Kreuzschienensteuerung & Studioregien) des Neubaus des Funkhauses Stuttgart.
Das umfangreiche Vergabepaket umfasst den Neubau der drei Fernsehregien, der Sprecherräume und den gemeinsamen Schaltraum für Fernsehen und Hörfunk. Des Weiteren werden zwei getrennte KVM-Systeme für die Service- und Studioanwendungen, ein bereichsübergreifendes Steuerungssystem und die komplette Kommandoanlage von MCI implementiert.
Die drei Regien können aus dem Hauptschaltraum den vier Studios zugeordnet werden. Hierzu ist ein komplexes, teils IP-basiertes Studioumschaltkonzept zu realisieren. Für die Zuordnung einer Regie zu einem Studio werden die Kreuzschienenbedienteile, Kamera RCPs, Kamerarobotiken, Sprecherräume, Video- und Audiomischer Ein- und Ausgänge, Multiviewer, KDO-Sprechstellen, Teleprompter, Tally, Uhren TC, Lichtpulte und die Studio-KVM über die Studiosteuerung neu delegiert. Da viele der aktuellen Broadcastsysteme per TCP/IP-Protokoll mit ihren Zentraleinheiten kommunizieren, entwickelt MCI hierfür eine sogenannte IP-Umschaltung. Die VLANs/ACLs und Ports der Switche werden sich so wie Quellen und Senken einer Kreuzschiene verhalten.
Sämtliche senderelevanten Studiokomponenten werden von MCI netzwerkbasiert an die beigestellte Studioautomation angebunden. Die Einbindung der Ingest- und Playoutserver an das Steuerungssystem gehören ebenso zum Auftrag, wie die Integration des Virtuellen Studios in das beigestellte vernetzte Grafik- und Redaktionssystem.
Der Neubau des Funkhauses beinhaltet auch für die MCI Werkstätten ein umfangreiches Arbeitspaket. So werden für die Regien, Sprecher- und Schalträume maßgefertigte und qualitativ sehr hochwertige Möbel gefertigt. Die Planung der Möbel geschieht in enger Zusammenarbeit und Absprache mit dem SWR.
Riedel Tetra-Lösung bei der Frauen U20 WM

Die FIFA Fußball Weltmeisterschaft der U20 Frauen sorgte zwischen dem 13. Juli und 1. August in Deutschland für spannende Spiele in der sonst fußballfreien Zeit. Um im Umfeld der WM und in den Stadien eine sichere Kommunikationsinfrastruktur zu ermöglichen, setzte das Organisationskomitee der WM auf eine digitale Bündelfunk-Lösung von Riedel Communications. Riedel lieferte ein Kommunikationspaket mit über 160 digitalen Funkgeräten.
In allen vier Stadien in Augsburg, Bielefeld, Bochum und Dresden kamen jeweils 40 Motorola MTH800 digitale Funkgeräte zum Einsatz. Eine dedizierte Tetra Funkzelle pro Stadion war für die Bereitstellung des Funknetzes verantwortlich. Tetra bietet gegenüber herkömmlichen Funklösungen einige Vorteile. Dies beinhaltet unter anderem flexible, umfangreiche Gruppenrufmöglichkeiten und -strukturen, zuverlässiger Zellwechsel ohne Kommunikationsunterbrechung sowie ausgezeichnete Sprachqualität. Die gleichzeitige Übertragung von Daten und Sprache oder eine Verschlüsselung der Kommunikation ergänzen den Funktionsumfang von Tetra.
„Bei großen Events wie der U20 Weltmeisterschaft ist eine detaillierte Koordination zwischen verschiedenen Gewerken und der Veranstaltungsleitung von entscheidender Wichtigkeit. Ohne eine zuverlässige Infrastruktur ist ein reibungsloser Ablauf nicht möglich. Dank der Möglichkeiten der Tetra-Technologie wie etwa gezielte Einzelrufe zu ausgewählten Endgeräten war diese Veranstaltung organisatorisch ein Erfolg. Die technische Unterstützung und Beratung von Riedel ermöglichte uns schon im Vorfeld eine umfassende Planung", so Keith Egloff, Koordinator Stadien, beim Organisationskomitee für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Deutschland 2011TM.
Lawo präsentiert neues Routingsystem

Lawo präsentiert erstmals auf einer internationalen Fachmesse die Nova29, einen kompakten MADI-Router mit 16 Ports, eine Audiokreuzschiene mittlerer Größe, die Lawos bestehendes Produktportfolio ergänzt. Dieses neue, leistungsstarke Werkzeug für die Vernetzung von kleinen bis mittleren Installationen bietet transparentes Signalrouting von 1024 x 1024 Signalen, eine integrierte Kommando-Funktionalität und viele Service-Features.
Nova29 kann als Standalone-Einheit eingesetzt oder in Lawos Broadcast-Systeme integriert werden, was ein homogenes Studionetzwerk ermöglicht. Der Router kann von Fremdgeräten gesteuert oder mit der mitgelieferten Steuersoftware bedient werden. Optional ist es möglich, die Bedienung durch den Einsatz der VisTool Touchscreen Software bei erweiterter Funktionalität noch bedienfreundlicher zu gestalten. Die integrierte Interkom-Funktionalität trägt außerdem dazu bei, die Kosten budgetfreundlich niedrig zu halten. Durch die Vernetzung mit den On-Air-Radiosystemen von Lawo profitieren die Kunden davon, dass die Nova29 viele der großartigen Funktionen der crystal- und zirkon-Pulte unterstützt.
Fußballübertragungen für Sehbehinderte

In speziellen Schulungen werden die Kommentatoren auf ihre Aufgabe vorbereitet: für Sehbehinderte ein Fußballspiel in all seinen Facetten abzubilden. Bei diesen Schulungen werden in direkter Zusammenarbeit mit den sehbehinderten Fußballfans die Anforderungen an eine detailgetreue Beschreibung des Spielgeschehens schnell klar und die Kommentare dann Schritt für Schritt verfeinert. Später im Stadion sorgt unter anderem Technik von Lawo dafür, dass die Übertragung einwandfrei funktioniert.
Die Datamatix Datensysteme GmbH übergibt das sendefertige Sendesignal dem ORF für den Stereo-Zweikanalton. Zusätzlich wird die sogenannte Audiodeskription im Stadion auf einer UKW-Radiofrequenz und über einem Internet-Live-Stream gesendet. So können Blinde und Sehbehinderte die Stadion-Atmosphäre vor Ort erleben und dabei über ein Empfangsgerät mit Ohrhörer dem Spielgeschehen folgen oder das Spiel aus der ganzen Welt via Internet genießen.
Die Idee wurde während den Vorbereitungen auf die EM 2008 geboren und zunächst lokal im Stadion mit UKW-Radiosendern umgesetzt. Nach der EM hat die FIFA die Sender der österreichischen Fußball-Bundesliga überlassen. Es folgten Länderspiele aus den Stadien in Wien, Innsbruck und Graz. „Der Ausbau des Service als Live-Audio-Stream wurde auf meinen Vorschlag hin vom ÖFB und der österreichischen Bundesliga aufgegriffen und wir durften es realisieren", so Michael Kastelic, Geschäftsführer der Datamatix Datensysteme GmbH. „Den Service für die WM 2010 anzubieten wurde nach unserem Angebot vom ORF beauftragt. Ebenso werden ab der Saison 2010/2011 alle österreichischen Bundesligaspiele im ORF im Zweikanalton übertragen."
Mehr als bei einer Übertragung im Radio ist es für Sehbehinderte wichtig zu wissen, wo der Ball ist – die sogenannte Geografie des Spielfelds. Dadurch kann sich der Sehbehinderte ein besseres Bild über den Spielverlauf machen. „Wir haben Feedback von Sehenden, viele finden die Informationen gut, viele freuen sich auch darüber, dass die Regeln nun transparent erklärt werden und dadurch das Spiel interessanter wird. Jedoch ist wichtig, dass unser Service speziell für Sehbehinderte ausgelegt ist; dieser Service kann nicht mit der normalen Moderation verglichen werden. Wenn unser Kommentator nicht spricht, dann „sieht" der Blinde nichts mehr", erläutert Kastelic weiter.
Die Audiodeskription für Sehbehinderte wird von den kleinsten und von den größten Mischpulten von Lawo begleitet. „Vom mc²90 im ORF-Zentrum bis hin zum mc²56 in den Ü-Wagen und unseren crystal-Pulten in den Stadien bieten die Lawo-Produkte gute Technik und guten Sound", erklärt Kastelic. Auch verarbeitet das crystal-Pult die teilweise extremen Schallpegel durch die Kommentatoren bei einem Tor verzerrungsfrei und die Qualität des Signals bleibt immer konstant hoch. Das crystal-Pult wird wegen seiner kompakten Größe und modularen Fader Unit im Stadion eingesetzt: „Nach einer umfangreichen Marktanalyse kristallisierte sich das Lawo crystal als flexibelste und leistungsfähigste Lösung heraus. Auch das gebotene Preis/Leistungsverhältnis konnte von keinem Mitbewerber erreicht werden."
Beyerdynamic berät Firmen beim Einbau maßgeschneiderter Audio-Systeme

Beyerdynamic präsentiert sich vom 26. bis 30. Oktober 2010 auf der Fachmesse Orgatec. Der Heilbronner Hersteller mit mehr als 80-jähriger Historie in Kopfhörer- und Mikrofontechnik zeigt an seinem Stand (Halle 10.1, G 068), wie Unternehmen mit maßgeschneiderten und zukunftsweisenden Audio-Systemen in Videokonferenzen stets eine gute Sprachverständlichkeit erreichen können.
Immer mehr Unternehmen ersetzen die Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter durch moderne Kommunikationsmittel. Video- und Telefonkonferenzen gewinnen zunehmend an Bedeutung, da viele Firmen Zeit und Reisekosten sparen oder ihren CO2-Ausstoß verringern wollen. Damit wirklich jedes Wort in einer wichtigen und mitunter mehrstündigen Videokonferenz vom Gegenüber verstanden wird, müssen sich die Teilnehmer auf eine optimale Sprachübertragung verlassen können.
Auf der Orgatec in Köln zeigt beyerdynamic mit dem neuen kabellosen Tisch-Grenzflächenmikrofon Stegos, wie beispielsweise eine plug and play-Einzel- oder Mehrplatz-Lösung aussieht, die sich mit allen gängigen Videokonferenzsystemen verbinden lässt. Andere Möglichkeiten bietet die neuartige Revoluto-Mikrofontechnologie: Die rechteckigen, Sprechstellen haben keine Ähnlichkeit mit klassischen Schwanenhals-Mikrofonen. Vielmehr wird der Schall, den der Sprecher erzeugt, über 17 Mikrofonkapseln aufgenommen. Durch die entstehende so genannte "Korridor-Charakteristik" muss der Redner deshalb nicht punktgenau in das Mikrofon sprechen, sondern kann sich in der Konferenzsituation sogar entspannt zurücklehnen oder aufstehen. Das Mikrofon wird zur Nebensache und die Teilnehmer gewinnen Bewegungsfreiheit. So ist schnell vergessen, dass man nicht am gemeinsamen Konferenztisch, sondern hunderte oder gar tausende Kilometer voneinander entfernt sitzt.
Damit sich die Investition in eine neue Videokonferenzanlage oder die Aufrüstung eines bestehenden Systems auszahlt, ist es ratsam, sie gemeinsam mit Fachleuten zu planen. Im Vorfeld sollte beispielsweise die Raumakustik und das vorhandene technische Equipment genau unter die Lupe genommen werden. Darüber hinaus spielen Größe und Nutzungsart der Räume eine große Rolle - ein kleiner Besprechungsraum in einem Konzern muss anders ausgestattet werden als beispielsweise ein großer Videokonferenzsaal einer Bank. Nur so ist die Übertragung einer Videokonferenz in hoher Sprachverständlichkeit gewährleistet. Experten von Beyerdynamic unterstützen Unternehmen bei der Installation eines neuen Audio-Systems für Videokonferenzen.
Audi-Besucher nutzen iPod touch als Race Guide

Audi stattete kürzlich 700 hochrangige Gäste mit dem Audi Race Guide aus – einem vielseitigen Informations- und Entertainmentmedium auf Basis des Apple iPod touch. Die Idee für diesen besonderen Kundenservice, die Software-Entwicklung sowie die Aufbereitung sämtlicher Inhalte stammt von der Agentur "Die Favoriten". Gahrens + Battermann unterstützte das Projekt als technischer Dienstleister und Vermieter der iPod touch-Geräte.
Mehr als 25 W-LAN Access Points, die über die Audi-VIP-Bereiche verteilt waren, machten die permanente und flächendeckende Nutzung des Systems möglich. Hintergrundinfos zu Fahrern, Teams, VIP-Locations, Videos, Rennstatus u.v.m. waren über den interaktiven Begleiter jederzeit abrufbar. Jedes Gerät konnte in drei Sprachen genutzt werden. „Die Vorbereitung für diesen Einsatz war besonders intensiv", berichtet Maximilian Leitner, Projektverantwortlicher von Gahrens + Battermann. „Alle Oberflächen wurden von der Agentur im Audi-Design gestaltet und von uns eingespielt. Inhalte wie z.B. Videos sowie das App von Audi Sport haben wir auf jedem iPod touch offline abgelegt. Jedes der 700 Geräte wurde darüber hinaus einem registrierten Gast zugeordnet, um die direkte Kommunikation zu den Teilnehmern per E-Mail Push Dienst zu ermöglichen", so Leitner weiter.
Dass Gahrens + Battermann eine derart große Anzahl an iPod touch-Geräten im Mietpark hat, liegt an der jüngsten Eigenentwicklung G+B i-nteraktiv, die das Medienhaus Anfang des Jahres auf den Markt brachte. G+B i-nteraktiv basiert auf einer speziell entwickelten Software, die gemeinsam mit den Funktionen des iPod touch für völlig neue und effektive Kommunikationsmöglichkeiten sorgt. Das System wurde konzipiert für Einsätze aller Art, bei denen Besucher und Teilnehmer aktiv in das Veranstaltungsgeschehen mit einbezogen werden sollen, z.B. bei Entscheidungs- und Diskussionsprozessen.
Pole Position

Die diesjährigen Pressekonferenzen bei der Formel 1 in Hockenheim vom 22. bis 25. Juli 2010 wurden wieder mit modernster Konferenztechnik von beyerdynamic durchgeführt.
Das Pressezentrum am Hockenheimring wurde für die Formel 1 Pressekonferenz mit den neuen beyerdynamic Sprechstellen mit Klapp-Schwanenhalsmikrofon ausgestattet. Die akustische Herausforderung bestand darin, dass die Pressekonferenzen in einer großen Leichtbaukonstruktion mit Blechdach abgehalten wurden. Diese lag zudem direkt an der Boxengasse in unmittelbarer Nähe zur Rennstrecke. Entsprechend laut war die Geräuschkulisse im Pressezentrum. Akustisch erschwert wurde die Situation durch eine große Anzahl an Bildschirmen die den Schall reflektieren und eine gebogene Rückwand hinter dem Podium, die wie ein Parabolspiegel wirkt. Daher war es wichtig, in dieser Umgebung gerichtete Mikrofone einzusetzen, die nur einen kleinen Aufnahmebereich haben.
So wurden die neuen Sprechstellen des kabelgebundenen Konferenzsystems MCS-Digital eingesetzt. Die Sprechstellen verfügen über Klapp-Schwanenhalsmikrofone. Der Leuchtring am Schwanenhalsmikrofon signalisiert den Sprechern und dem Publikum, dass das Mikrofon eingeschaltet ist. Wird das Mikrofon gerade nicht gebraucht, kann es durch den Klapp-Schwanenhals nach unten geklappt werden. Durch die strapazierfähigen Schnellsteckverbindungen sind die Sprechstellen für den flexiblen Einsatz schnell auf- und wieder abgebaut. Für die Moderation der Pressekonferenz und die Fragen der Journalisten waren vier drahtlose Handmikrofone von beyerdynamic im Einsatz.
Der Hockenheimring wird ganzjährig für Veranstaltungen genutzt. Für Gäste werden Führungen angeboten, die mit einem beyerdynamic Führungssystem durchgeführt werden. Im Bild (v.l.): Fernando Alonso, Sebastian Vettel, Felipe Massa.
nobeo überträgt "TV total Autoball Weltmeisterschaft" live

ProSieben im WM-Fieber: Eine Woche vor Start des globalen Großereignisses am Kap stimmte der Münchner Sender die Nation mit mehreren Programm-Specials auf die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika ein. Los ging es am 4. Juni mit Stefan Raabs WM vor der WM, der "TV total Autoball Weltmeisterschaft 2010", die ProSieben ab 20.15 Uhr live zeigte. Dabei fuhren acht Nationen in zwei Gruppen aus je vier Mannschaften in der Lanxess Arena in Köln gegen den Ball.
Neben dem amtierenden Autoballeuropameister Stefan Raab (Deutschland) gingen unter anderem "Kugelblitz" Ailton (Brasilien), Harry Wijnvoord (Niederlande), Giovianni Zarrella (Italien), Joey Kelly (Irland) und Daniel Aminati (Ghana) vor den 15.000 Fans in der ausverkauften Kölner Arena an den Start. Die Live-Musik bei dem Event lieferten Eurovision-Song-Contest-Siegerin Lena ("Satellite"), Stefanie Heinzmann feat. Gentleman ("Roots to Grow") und Muse ("Undisclosed Desires"). Matthias Opdenhövel moderierte, Frank Buschmann kommentierte, Elton war als Fieldreporter und Sonya Kraus als Backstage-Reporterin im Einsatz. Am Ende ging die Autoballkrone nach Italien, weil Stefan Raab Giovianni Zarrella im Finale im Elfmeterschießen unterlag.
25,1 Prozent der werberelevanten Zuschauer sahen die "TV total Autoball Weltmeisterschaft 2010". Die WM vor der WM war damit das mit Abstand stärkste Programm am Freitagabend. Insgesamt sahen 2,71 Millionen Zuschauer das Elfmeterdrama von Köln-Deutz. Die Autoball WM wurde von nobeo im Auftrag von Brainpool live übertragen. nobeo war mit dem Ü-Wagen "nobeo 1" vor Ort an der LANXESS arena. Ingesamt 21 Kameras waren bei der Produktion im Einsatz, darunter zwei Superslomo-Kameras, zwei Drahtloskameras, drei Kameras an Kränen, eine Spidercam und acht Onboard-Kameras. Zur eingesetzten Technik gehörten auch vier EVS-Systeme. Die Signale wurden ins LANXESS arena-Hausnetz und den großen Videowürfel der Arena übertragen sowie via Satellit an ProSieben gesendet.
Fotos: Michael Koch, Willi Weber
Digimic jetzt mit Sprachsteuerung

Brähler ICS Konferenztechnik, bekannt als Hersteller von Diskussions- und Simultandolmetscheranlagen, zeigte zur InfoComm (Las Vegas, USA) die neue variabel einstellbare Sprachsteuerung (Vox) für das Digimic System. Der Vox-Modus stellt ein automatisches Ein- und Ausschalten der Mikrofone zur Verfügung, gesteuert durch die Stimme des Delegierten. Der Delegierte wird dadurch während der Konferenz entlastet und kann sich auf seinen Vortrag konzentrieren.
Der neue Modus fügt sich nahtlos in die bisherige Digimic Philosophie ein – einfach in der Handhabung und vielseitig im Nutzen! Da der Vox-Modus sowohl im drahtgebundenen als auch im drahtlosen Betrieb, selbst im Mischbetrieb betrieben werden kann, erlaubt es dem Nutzer die optimale Funktionalität für die jeweilige Anwendung zu wählen.
Zwei Betriebsarten werden bereitgestellt. Einerseits ist eine Limitierung der parallel offenen Mikrofone während einer Konferenz, genannt VAL, möglich. Anderseits steht dem Nutzer auch eine unlimitierte Anzahl von offenen Mikrofonen (VAU) zur Verfügung. In beiden Modi entfällt die Funktion des Mikrofontasters, der jetzt als „Stummschalter" fungiert. Das ist vorteilhaft, um bidirektionale Kommunikation mit dem Nachbarn, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist, zu ermöglichen. In beiden Modi kann ein Vorsitzender zugeschaltet werden. Außerdem lassen sich die Parameter für die Empfindlichkeit und die Abklingzeit einstellen. Die Empfindlichkeitsschwelle beeinflusst die Ansprechgeschwindigkeit des Mikrofons und betrifft den Redner. Die Abklingzeit bestimmt, wie lange das Mikrofon aktiv bleibt, nachdem der Teilnehmer seinen Beitrag beendet hat. Die standardisierten Voreinstellungen sind bereits für die meisten Anwendungen ausreichend. Für die Anwendung in Gerichtssälen ist eine spezielle Variante des Vox-Modus vorgesehen.
Grundlegend sind die Eigenschaften gleich wie oben beschrieben, hier kommt noch eine nützliche Funktion hinzu. Es ist das Aufschalten von Rauschen auf einen vorselektierten oder auf alle Ausgänge an der Zentrale (DCen). Über die Präsidenteneinheit, die automatisch vom System erkannt wird, kann durch die „Mikrofontaste" des Vorsitzenden das Rauschen durchgeschaltet werden. Für ein vertrauliches Gespräch, das nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist, ein großer Vorteil.
Die Vox-Betriebsart kann sowohl im eigenständigen drahtlosen Einsatz mit der DSpark als auch in Verbindung mit der Zentrale (DCen) erfolgen. Durchgeführte Modifikationen an den Einstellungen sind sofort gültig. Die Betriebsarten gelten auch für die neue Digimic Classic- Reihe. Alle genannten Funktionen gehören zu den Basisausstattungsmerkmalen des Digimic Systems.
Nobeo überträgt Finale von "Germany's next Topmodel" live

Am Donnerstag, 10. Juni 2010, kürte Heidi Klum vor über 15.000 begeisterten Zuschauern in der ausverkauften Kölner Lanxess Arena "Germany’s next Topmodel" 2010. Heidi Klum führte zusammen mit ihren Jurykollegen Kristian Schuller und Q durch das große Finale. Für die musikalischen Highlights der Live-Show (ab 20.15 Uhr auf ProSieben) sorgten die Stargäste Kylie Minogue, Katy Perry, Silversun Pickups und Monrose. Um 23.05 Uhr war die Entscheidung gefallen: Alisar (21) aus Mattighofen (Österreich) ist "Germany's next Topmodel" 2010. Die 21-Jährige konnte sich gegen 23.245 Mitbewerberinnen durchsetzen.
"Germany's next Topmodel - by Heidi Klum" erzielte einen Marktanteil von 23,4 Prozent bei den 14- bis 49-jährigen Zuschauern. Damit sicherte sich Heidi Klums Erfolgs-Show souverän den Tagessieg. Bis zu 4,53 Millionen Zuschauer ab drei Jahren fieberten vor den Bildschirmen dem spannenden Siegeszug von Alisar entgegen.
"Germany's next Topmodel" ist eine Produktion von Tresor TV. Das Finale wurde von nobeo im Auftrag und in Kooperation mit MMC mit Hilfe des Ü-Wagens "nobeo 1" live bei ProSieben übertragen. Bei der Produktion wurden 14 Kameras eingesetzt, darunter eine Kamera an einem Supertechno 50-Kran, eine an einem Supertechno 30-Kran, eine CruiseCam am Laufsteg, eine SportsCam, eine Drahtlos-Kamera und eine Superslomo.
Zuspielungen und Aufzeichnungen erfolgten über eine EVS (für Superslomo und HighLights), einen Profile (für Loops und Beiträge) und vier DigiBeta-MAZen. Im "Green Room" des nobeo-Rüstwagens stand ein Avid mit Nachvertonungsmöglichkeit bereit, der auch für das Magazin "red!" genutzt wurde. Ein Zusatzpanel des Sony MVS8000G-Videomischers des Ü-Wagens wurde am FOH für Medienzuspielungen zu Verfügung gestellt. Die Bespielung der Videowände wurde in der Subregie im "nobeo 1" über ein weiteres zusätzliches Keyboard des Videomischers realisiert.
Im Tonbereich kamen 24 Drahtlosmikrofone und 60 Funkgeräte mit Headsets zum Einsatz. Das Programmsignal wurde – ebenso wie die Signale für "red!" - live via SNG und Satellit zu ProSieben nach München übertragen. Darüber hinaus wurde es ProSieben vor Ort in Köln für die Web-Show von ProSieben zur Verfügung gestellt.
Foto: Oliver S. (Pro Sieben)
Opernhaus Zürich setzt auf Riedel Technologie

Das Opernhaus Zürich hat sich bei der Vergabe seiner neuen Intercom-Anlage für ein System von Riedel Communications entschieden. Riedel hat eine flexible Anlage aus Artist Digital Matrix Intercom und Performer Digital Partyline installiert. Herzstück der Intercom-Installation des Opernhauses ist ein Artist 64 Digital Matrix Intercom System. Dank redundanter Netzteile und CPU-Karten bietet das System ein Maximum an Laufsicherheit. Insgesamt elf Sprechstellen aus der Riedel Artist 1000er Serie kommen im Opernhaus Zürich zum Einsatz.
Ein C44 Performer digital Partyline System-Interface bietet die nahtlose Einbindung von zehn Performer Beltpacks in das Kommunikationsnetzwerk. Performer verbindet die Flexibilität klassischer Partyline-Technologie mit digitaler Audioqualität und sorgt so für höchste Sprachverständlichkeit. „Für unsere Intercom-Anlage benötigten wir ein System, auf das wir uns sowohl in Sachen Laufsicherheit als auch Flexibilität verlassen können. Die Lösung aus Riedel Artist und Performer bietet uns eine vielseitige Kommunikationsinfrastruktur, die wir problemlos an die jeweiligen Produktionsanforderungen anpassen können. Darüber hinaus können wir so ohne weiteres bei Bedarf unser System ergänzen und erweitern," sagt Elfried Roller, verantwortlicher Beleuchtungsmeister am Opernhaus Zürich.
Ein Riedel Riface erlaubt die nahtlose Einbindung von Funkgeräten in das drahtgebundene Intercom-System. Ein eigens installierter Konfigurationsrechner für die Artist Director Software erlaubt die schnelle und komfortable Programmierung der Kommunikationsinfrastruktur per Drag&Drop. Das Intercom-System ist bereits installiert und sehr erfolgreich im Einsatz.
Reibungslose Kommunikation beim Still-Leben auf der A40

Um eine zuverlässige und belastbare Kommunikationslösung für das Event Still-Leben A40 im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 zu realisieren, setzte der Veranstalter auf eine umfangreiche digitale Tetra Bündelfunk-Lösung. Riedel Communications lieferte mehr als 2.300 Tetra-Funkgeräte sowie eine Artist Intercom Installation.
Mehr als drei Millionen Menschen wohnten dem Riesen-Event Still-Leben auf der A40 im Rahmen von Ruhr.2010 bei. Auf einer Länge von über 60 Kilometer wurde die A40, welche die einzelnen Städte des Ruhrgebiets miteinander verbindet, zwischen Duisburg und Dortmund gesperrt. Zur Koordination der Veranstaltung musste ein Funknetz etabliert werden, um die Veranstaltungsleitung, das Sicherheitspersonal, die freiwilligen Helfer, die Feuerwehr und Polizei in ein gemeinsames Kommunikationssystem zu integrieren.
Um eine unterbrechungsfreie Kommunikationsinfrastruktur auf den 60 Kilometern der A40 zu garantierten, kamen bei dem Event mehr als 2.300 digitale Motorola Bündelfunkgeräte zum Einsatz. Gegenüber anderen Funklösungen bietet der digitale Bündelfunk (Tetra) entscheidende Vorteile wie etwa sehr gute Sprachqualität, flexible Rufgruppen, zuverlässiger Zellenwechsel ohne Rufunterbrechung oder Abhörsicherheit der Kommunikation. „Großveranstaltungen wie etwa das Still-Leben sind immer sehr kritische Veranstaltungen. Probleme oder Fehler lassen sich hier im laufenden Betrieb nur schwer oder kaum beheben. Riedels Lösung hat mit dazu beigetragen, dass dieses Event ein voller Erfolg mit einer reibungslosen Koordination werden konnte," sagt Ralph Kindel, Veranstaltungsmanager Ruhr.2010.
Eine Riedel Artist 64 Installation in der Zentrale der Eventleitung sorgte für eine zuverlässige Koordination der gesamten Veranstaltung. Hier wurden insgesamt 15 Sprechstellen aus der Artist 1000 Serie genutzt. Die Ausstattung mit redundanten Netzteilen und CPU-Karten sorgte für eine besonders hohe Laufsicherheit. Die Funkinstallation wurde über Riedel RiFace Interfaces in das kabelgebundene Artist-System integriert. 15 Riedel Techniker und Systemspezialisten vor Ort lieferten das technische Know-how und die Unterstützung, um das Großprojekt zu realisieren.
Übertragung von Video- und Audioquellen über Cat-5 und Ethernet

Ein neuer Extender für die Verteilung von Video- und Audiosignalen von einer Quelle auf acht und mehr Senken über CAT-5 und Ethernet ist von Signalmanagementspezialist Gefen erhältlich. Der Gefen TV 1:8 Multiformat Video Distribution Amplifier verteilt VGA, Komponenten-, Composite- und S-Video inklusive Audio auf bis zu acht Receiver. Über bestehende 100Mbit 100BaseT Ethernet Netzwerkstrukturen mit einem entsprechenden Ethernet Switch ist eine Verteilung auch auf 20 und mehr Receiver möglicht. Er ist somit eine ideale Lösung für professionelle A/V Installationen in denen eine Videoquelle auf mehrere Monitore parallel dargestellt werden muss.
Die Video und Audio Daten werden gleichzeitig vom Sender zu den Receivern übertragen. Die Receiver verfügen über ein 2-Port Switch/Hub, so dass mehrere Receiver in Reihe (Daisy-Chain) geschaltet werden können. Der Extender hat eine maximale Ausgangsauflösung von 720p@60Hz oder 1280x1024@60Hz, eine Reichweite bei direkter CAT-5-Verkabelung von 100 Metern (200 Meter mit Ethernet-Switches) und unterstützt Analog Audio L/R.
Die Übertragung der Audio- und Videodaten kann sowohl über eine direkte CAT-5-Verkabelung als auch über ein bereits vorhandenes lokales Netzwerk erfolgen. Im ersten Fall werden einfach die acht Receiver über acht CAT-5 Kabel mit dem Sender verbunden. Im zweiten Fall werden sowohl der Sender als auch die Receiver über Patchkabel mit bestehender Netzwerkverkabelung verbunden. Das Gerät kann über die CAT5- oder Ethernet-Verbindung per Fernbedienung gesteuert werden. Es arbeitet mit CAT5/6/7-Verkabelung.
Der Extender richtet sich an Anwender, die eine Videoquelle auf mehrere Monitore parallel darstellen möchten. Einsatz findet das Gerät beispielsweise bei Digital-Signage-Anwendungen, im Schulungs- und Präsentationsbereich, bei Informationssystemen oder in der Konferenztechnik.
CTV setzt bei Broadcast-Anwendungen auf digitale Neumann-Mikrofone

Die CTV-Mediengruppe ist das beliebteste TV-Netzwerk in Kanada, und bei der Audioproduktion – von Dokumentarfilmen über Voiceovers bis hin zu Musikaufnahmen – setzen die Verantwortlichen auf digitale Neumann-Mikrofontechnik. Den zunehmenden Einsatz dieser neuen Technologie führt der innovativen Ideen offen gegenüberstehende CTV Post Sound Supervisor Michael Nunan auf Eigenschaften zurück, die für Sendeanstalten einen deutlichen Mehrwert bieten, und die es so im analogen Bereich nicht gibt: uneingeschränkte Zuverlässigkeit in Bezug auf die Klangtreue und ein stets unkompliziertes Setup. Eine herausragende CTV-Produktion war die Neuaufnahme von "The Hockey Theme", das auch als Kanadas zweite Nationalhymne bezeichnet wird. Bei diesem Projekt kamen beachtliche dreißig Neumann-Digitalmikrofone zum Einsatz – eine der bislang umfangreichsten Produktionen ihrer Art.
"Bei dieser Recording-Session standen wir alle sehr unter Druck", erinnert sich Nunan. "Das Ergebnis unserer Arbeit musste dem Urteil einer ganzen Nation von Hockey-Fans, die die Originalversion seit vierzig Jahren kennen, standhalten! Das durfte einfach nicht schiefgehen." Trotz der Bedeutung dieser Produktion waren die Bedingungen für Nunan und seine Mitarbeiter alles andere als ideal. Das Studio war einfach nicht groß genug, so dass das 52-köpfige Orchester in einer Konzerthalle in der Nähe einquartiert wurde und das CTV-Team hinter der Halle einen Ü-Wagen platzierte – immer mit dem Wissen um die unerwarteten technischen Schwierigkeiten, die bei einer Außenübertragung auftreten können. Und es standen nur drei Stunden zur Verfügung, um ein gutes Dutzend Cues aufzuzeichnen.
"Obwohl unser Ü-Wagen mit einer hochwertigen SSL C200-Konsole mit fernsteuerbaren Mikrofon-Preamps ausgestattet ist, entschieden wir, diese nicht zu nutzen, sondern die Session ausschließlich mit Neumann Solution-D-Digitalmikrofonen durchzuführen", erklärt Nunan. Darüber hinaus setzt CTV Neumann Solution-D-Mikrofone auch als Publikumsmikros bei Studioproduktionen ein, und bei der Übertragung von Preisverleihungen.
Bei der Neuaufnahme des "Hockey Theme" entschieden sich Nunan und seine Crew für das Neumann KM 183 D (mit Kugelcharakteristik) in einer klassischen Decca-Tree-Aufstellung, in Kombination mit KM 183 D-Auslegern. Es kamen zwei Surround-Paare zum Einsatz: KM 183 Ds für die konventionelle Surround-Aufnahme sowie KM 185 Ds mit Hypernierencharakteristik, die in die Gegenrichtung zeigten. Obwohl für die Endabmischungen eigentlich kaum Spot-Mikros benötigt wurden, setzte das Team zusätzlich noch einige weitere Mikrofone aus ihrem Neumann-Fundus ein: Ein Großmembran D-01er für den Kontrabass, TLM 103 D für die Frenchhorns und einige KM 183, 184 und 185 Ds mit Kugel-, Nieren- und Hypernierencharakteristik.
Fußballfieber mit der coolux Pandoras Box

Die Firma ICT AG hat in Zusammenarbeit mit Burmester Event- und Medientechnik im Auftrag des SWR ein Tool für die Moderation von Sportsendungen entwickelt, das seinen ersten Einsatz im Rahmen der diesjährigen WM-Berichterstattung fand. Der Aufbau des Tools umfasste den Einsatz eines touchsensitiven Plasma-Bildschirms, auf dem der Moderator mit Hilfe von kleinen Vorschaufenstern verschiedene Full-HD Bildquellen anwählen und bewegen konnte. Live-Schaltungen konnten so z.B. frei gewählt und die Bildreihenfolge dem Inhalt der Studiogespräche angepasst werden.
Die in einer komplexen Datenbank hinterlegten Bildquellen konnten frei in vorher definierte Platzhalterfenster eingespeist werden. Die Art der Bildquelle spielte dabei keine Rolle. Auf diese Weise konnten problemlos live übertragene Bilder mit Filmen oder mit aus dem Internet stammenden Quellen integriert werden. Die Darstellung der jeweils aktuell angewählten Quelle erfolgte im Großformat, die restlichen zur Verfügung stehenden Quellen waren jedoch weiterhin kleinformatig präsent. Innerhalb der angewählten Clips konnte problemlos ohne Qualitätsverlust hin- und hergespult werden.
Der Fußballthematik entsprechend konnten die Moderatoren auch die Platzierung der Spieler verändern, um so z.B. mögliche Taktikalternativen aufzuzeigen. In Punkto Hardware baute das Tool auf der coolux Pandoras Box Servertechnologie auf. Die beeindruckende Fähigkeit, in diesem Fall mehrere Full-HD Streams mit sendetauglich geringem Delay verarbeiten zu können, macht die coolux Produktreihe zur perfekten Komponente dieses zukunftsweisenden Moderatorentools.
Es konnten neben Live-Quellen auch Clips aus aktuellem Material oder Archivmaterial direkt vom System angewählt und ausgegeben werden. So konnten z.B. hinter jedem Spieler Zuspieler vollautomatisch auf Klick aufgerufen werden.
Ein weiteres Feature, das jeden Tag genutzt wurde, ist die Presseschau. All diese Funktionen haben eins gemeinsam. Sie sind binnen weniger Sekunden modifizierbar und so an aktuelle Sendeabläufe anpassbar. Allein für die Anzeige eines neuen Spielstandes braucht man bei so manchem herkömmlichen Setup auf Grund der Renderzeiten mehrere Minuten. Im Falle des hier besprochenen Systems verkürzte sich die Zeit auf wenige Sekunden. Spontanität im Umgang mit den verfügbaren Quellen ist somit bis zum Schlusspfiff garantiert.
Mit minimalen Änderungen kann das Tool auch für eine Vielzahl anderer Einsätze im Bereich der Sportberichterstattung eingesetzt werden. Die Möglichkeit, mit Hilfe des Tools das Drehbuch der Sendung während der Aufzeichnung quasi selbst umschreiben zu können, bieten den entsprechenden Moderatoren bisher ungekannte Freiheiten. Konkret kamen im Hauptstudio des IBC (International Broadcast Centre) in Johannesburg folgende coolux Produkte zum Einsatz: Fünf Sets, bestehend aus je einer Pandoras Box mit dual DVI und SD/SDI, sowie dem coolux Manager PRO zusammen mit dem coolux Serial Link in Verbindung mit einem Frame-Grabbersystem und einem Datenbanksystem der Firma Burmester Event-und Medientechnik. Über den Serial Link wurde sowohl die SDI Kreuzschiene (zur Wahl der im Vollbild gezeigten Quelle), als auch die EVS (Timecode/Start/Stop/Shuttle) gesteuert.
Mit diesen Systemen wurden die Screens in den Moderatorenpulten und die 103" Plasma-Bildschirme an der Studiowand bespielt. Drei dieser Systeme wurden für den mobilen Einsatz genutzt, also für Ü-Wagen und die entsprechenden Studios in den Stadien.
Ashly Weltneuheit Pema jetzt lieferbar

Zur Prolight + Sound in Frankfurt angekündigt als der Welt erster Prozessor/Matrixmixer mit integrierten Verstärkern – bis 8 Kanäle – niederohmig oder 100 V, ist der Ashly Pema ab sofort lieferbar. Ideal ist diese Komplettlösung z.B. für Kirchenbeschallung, Gastronomie, Gerichtssäle, Mehrzweckhallen und ähnliche Anwendungen. Der Systeminstallateur spart unendlich viel Platz und benötigt noch nicht einmal ein 19" Rack für diese Beschallungskomplettlösung. Integriert wurde vom Hersteller:
- Max. 8 Beschallungszonen mit bis 250 W/Kanal niederohmig oder 100 V
- Bei Brückenbetrieb bis 500 W.
- 8:8 Matrixmischer
- Automatikmixer-Funktion
- Automatische Pegelanpassung an Umgebungsgeräusche;
- Rückkopplungsunterdrückung;
- Eventplaner-Funktion;
- DC-Pegelfernbedienung;
- Mic-/Line-/Telefonpagefunktion auf Kanal 1
- Duckingfunktionen
- Option CobraNet/Ethersound
Gedämpfter „Hornissenschwarm" dank Technik von Lawo

Seit den ersten Spielen der Fußball-WM war eine Diskussion um den Dauerton der Vuvuzelas entbrannt, der an einen Hornissenschwarm erinnerte. Nach einiger Zeit wurde der Fernsehton gefiltert: „Bei der Erstellung des Vuvuzela-armen Signals war es hilfreich, dass wir mit den EQs in den Lawo-Pulten steile Notch-Filter bilden konnten", erläutert Carsten Higler, Technischer Leiter ARD.
Die ARD war in Südafrika für die Venueplanung, die SNG-Planung und das DFB-Quartier zuständig, das ZDF für das International Broadcast Centre (IBC) und das Leitungskonzept. Der SWR war dabei der Federführer für die ARD – die Schweizer Firma Host Broadcast Services war verantwortlich für die gesamte Infrastruktur zur Produktion und Übertragung der World Feeds von Ton und Bild (Weltbild, Weltton oder internationales Bild, internationaler Ton).
Die Planung und Vorbereitung dieses Mega-Events hatte etwa zwei Jahre gedauert, mit dem Aufbau war etwa vier Wochen vor der ersten Sendung (der Sportschau am 5.6.) begonnen worden. Die größte Herausforderung war dabei die Logistik, da einiges aus Vancouver geliefert wurde und durch den Streik der Hafenarbeiter in Durban eine Woche verspätet ankam. „Wir mussten daher Personal früher anreisen lassen, um den Aufbau in der verkürzten Zeit stemmen zu können", so Higler.
Im IBC kam ein mc²90 von Lawo zum Einsatz. Alle Ü-Wagen-Regien waren mit mc²66-Pulten ausgestattet, im DFB- Quartier kam zusätzlich ein mc²56 zum Einsatz. Da überall Technik von Lawo verwendet wurde, waren die Toningenieure flexibel einsetzbar und die Crews an den Stadien konnten problemlos zwischen den Ü-Wagen wechseln.
Neues High Speed HDMI Kabel mit Ethernet

Das SC-Transit High Speed HDMI Kabel mit Ethernet von Sommer Cable mit dem derzeit aktuellsten HDMI Standard sorgt dabei für beste Bild- und Tonübertragung, sowohl in der professionellen Medientechnik als auch im Home Entertainment. Es eignet sich besonders gut für die Verlegung in Kabelkanälen. Als besonderes Feature ist ein Ethernet High Speed Kanal integriert, der die Netzwerkdatenrate mit bis zu 100 Mbit/s gewährleistet. Ausgestattet mit einem Rückkanal (Audio Return Channel) können Tonsignale des DVB-Tuners direkt vom TV-Gerät an den Heimkino-A/V-Receiver und somit auf Ihre Lautsprecherboxen übertragen werden.
Das Kabel besteht aus 5 x 2 x 0,22 mm² + 4 x 0,22 mm² Adern (AWG 24) im robusten PVC-Mantel mit einem Gesamt-Durchmesser von 9,8 mm und ist mit einer hochwertigen, dreifachen Schirmung aus Kreuzgeflecht + AL/PT-Folie und Beilauflitze ausgestattet. Es ist abwärtskompatibel zu allen bisherigen HDMI-Standards. Im Vergleich zur Vorgängerversion HDMI 1.3b mit einer maximalen Auflösung von 2560 x 1600 Pixel überträgt das SC-Transit HDMI in Verbindung mit dem HICON-HDMI-Stecker HI-HDMI-M (eine professionelle Verarbeitung vorausgesetzt) eine Auflösung von bis zu 3840 x 2160 Pixel bei 30 Hz – bzw. 4096 x 2160 Pixel bei 24 Hz.
Der konforme HICON HDMI Löt-Stecker HI-HDMI-M aus Metall besitzt neben Kabelzugentlastung und Knickschutz eine große Kontakt-Auflagefläche zur Erreichung optimaler Dämpfungswerte und niedriger Übergangswiderstände. Mit dieser aktuellen HDMI-Verlege-Lösung sind Sie bestens gerüstet für künftige Generationen von Blu-ray Playern, HD-Projektoren, HD-Plasma oder HD-(O)-LED-TV Geräten inklusive 3D, sowie alle Monitore unabhängig von der Bildwiederholfrequenz (100, 200, 600 Hz usw.).
Neues Multimedia-Headset von Sennheiser

Ob Chatten, Spielen oder Musikhören – das neue Headset PC 230 ist ein Alleskönner. Die Sennheiser Qualitätswandler und das integrierte Noise Cancelling Mikrofon liefern optimalen Stereo-Sound und eine klare Sprachübertragung. Das Design mit praktischen Bedienelementen sorgt zudem für hohen Tragekomfort – wie auch der kürzlich erhaltene red dot product design award bestätigt.
Das Multimedia Stereo Headset PC 230 von Sennheiser verwöhnt Computernutzer mit guter Soundqualität und Sprachübertragung. Gleichzeitig bietet das preisgekrönte Design einen hohen Bedien- und Tragekomfort. Die Bedienelemente sind direkt in die Hörmuschel integriert. Auf diese Weise kann der Anwender die Lautstärke schnell und einfach anpassen, ohne die Sitzposition verändern oder einen Regler am Kabel suchen zu müssen. Dabei kann der Nutzer selbst entscheiden, ob er das Bedienelement lieber rechts oder links trägt – dank des rundum schwenkbaren Mikrofonarms ist beides möglich.
Ein weiteres praktisches Feature dürfte besonders Fans der Internettelefonie erfreuen: Sobald der Anwender den ergonomisch geformten Mikrofonarm nach oben klappt, schaltet die Sprachübertragung auf stumm. So kann der Anwender zwar seinen Gesprächspartner noch hören, aber nicht umgekehrt. Auch Umgebungsgeräusche bereiten der Sprachübertragung keine Probleme: Das Noise Cancelling Mikrofon des PC 230 filtert diese heraus und ermöglicht dadurch auch in lauten Umgebungen eine glasklare Sprachübertragung.
Ob beim Telefonieren oder Spielen – am Computer verfliegt die Zeit oft schneller als man denkt. Da ist es wichtig, dass das Headset nicht nur durch seine Technologie, sondern auch durch hohen Tragekomfort überzeugt. Dank seiner leichten Bauweise und der weichen Ohrpolster lässt sich das PC 230 auch über viele Stunden hinweg komfortabel tragen.
„Big Weekend" für Aurus und Nexus

Englands Popszene traf sich im Mai zu Europas größtem Umsonst-und-Draußen-Festival „Big Weekend", das jedes Jahr von BBC Radio 1 veranstaltet wird. Übertragen wurde das Festival, das dieses Jahr am 22. und 23. Mai in Wales stattfand, mit der 2009 in Dienst gestellten Ü-Wagen-Flotte der BBC. Drei ihrer insgesamt fünf mit Stagetec Aurus und Nexus ausgerüsteten Fahrzeuge setzte die BBC am „Big Weekend" ein.
Für die Audio-Infrastruktur nutzte die BBC die Stärken ihres Nexus-Systems: Alle vier Bühnen auf dem weitläufigen Festival-Gelände und die drei Übertragungswagen vor Ort waren via Nexus an eine zentrale Tonregie angebunden, die für die Schlussmischung des Sendetons verantwortlich zeichnete. Zwei der neuen Aurus-Übertragungswagen der BBC lieferten den Live-Sound von der „Dance-Stage" und der „Live-Lounge-Stage" an diese Tonregie, während auf der Hauptbühne und der „New-Music-Stage" wiederum Nexus als Stagebox für alle Quellen zum Einsatz kam. Eine zweite, kleinere Aurus-Regie im dritten Ü-Wagen komplettierte die Audio-Infrastruktur. Diese Regie übernahm kleinere Mischaufgaben für O-Töne und Atmos.
Rund 30.000 Besucher sahen beim diesjährigen „Big Weekend" Auftritte von Top-Acts wie Cheryl Cole, Faithless oder Plan B und Vampire Weekend. Übertragen wurde das Event von den beiden Radiokanälen BBC 1 und BBC 1Xtra sowie im TV auf BBC 3 und als Live-stream im Internet.
WDR setzt bei der Modernisierung auf Lawo
Der Hörspielkrimi "ARD Radio Tatort" – nur eines der vielen Projekte aus dem Bereich „Gesprochene / Gespielte Inhalte", die beim WDR in Köln umgesetzt werden. In den Produktionskomplexen 6 und 7 (PK 6/PK 7) werden Hörspiele und andere Produktionen aufgenommen und gemischt. Jetzt sollen die Räumlichkeiten, die Mitte der 1980er-Jahre entstanden und Mitte der 1990er schon einmal modernisiert wurden, komplett umgebaut und renoviert werden.
Jeder PK setzt sich momentan aus Regie, Tonbearbeitungsraum (TBR), Studio und einem schalltoten Raum zusammen. Künftig wird die Regie zur Hauptregie und der TBR zur Nebenregie, die eigenständig arbeiten oder als Edit Suite für die Hauptregie dienen können. Im Zuge dieses Umbaus werden ein zentraler Router und zwei digitale mc²66-Mischpulte von Lawo installiert.
„Bei Hörspielen dauern die Aufnahmen etwa eine Woche, wohingegen der Mix etwa drei Wochen in Anspruch nehmen kann. Da vor dem Umbau eine Regie immer fest einem Studio zugeordnet war, konnten die Einzelstudios während des Mischens nicht genutzt werden. Künftig ist mit der neuen Technologie eine bessere Studioauslastung möglich" beschreibt Hermann Stöters, Projektleiter beim WDR, die Gründe für die Renovierung. Nach dem räumlichen Umbau sollen alle Studios und Regien einen eigenen Zugang besitzen. Mit der Installation der mc²66-Pulte von Lawo sei es dann möglich, von den Hauptregien aus die Studios über ein Panel frei anzuwählen. „Dieses Projekt ist Vorreiter für ein Gesamtkonzept, das als Blaupause für alle Produktions- und Sendekomplexe des WDR dienen könnte", so Stöters weiter. Somit könne von jeder Regie aus in jedem Studio gearbeitet werden, was eine effiziente Nutzung der PKs bedeute.
Die mc²66-Pulte sind an einen zentralen Router angebunden (Nova73 HD, ebenfalls von Lawo), von dem aus auf die in jedem Studio platzierten DALLIS-I/O-Systeme zugegriffen werden kann. „Die Vernetzungsmöglichkeiten sind Teil des Lawo-Produktkonzepts. Erfahrung bei der Projektierung von vernetzten Systemen und eine Technologie, die absolut auf dem neuesten Stand ist, sind weitere Pluspunkte, die für Lawo sprechen," so Stöters abschließend.
Als zentraler Router kommt eine Nova73 HD zum Einsatz, in den Produktionskomplexen 6 und 7 jeweils ein mc²66 als Hauptmischpult. Die Nebenregien sind jeweils mit einem Lawo crystal mit 8 Fadern ausgestattet. Die mc²66-Pulte in der Ü-Wagen-Variante verfügen jeweils über 32 Fader (16+8+8) und 144 vollwertige DSP-Kanäle. Ein- und Ausgänge werden von jeweils fünf DALLIS-Trägern bereitgestellt mit einer Routingkapazität von je 8.000 x 8.000 Koppelpunkten (HD Core).
Radio zum Anfassen

Das Grundprinzip des mobilen Sendestudios des WDR ist es, Radio ohne störende Trennwand zum Publikum an einer belebten Location erfahrbar zu machen. Bei der Großveranstaltung „1Live – Eine Nacht in Essen" waren zahlreiche Gäste, unter anderem auch Xavier Naidoo, im mobilen Sendestudio zu Gast und die Hörer von 1Live, dem Jugendsender des WDR, konnten direkt im „Café Solo" beobachten, wie Radio gemacht wird.
Hier bestand das neue mobile Sendestudio seine Feuertaufe, es sendete die kompletten zehn Stunden des 1Live-Events. Neben dem „normalen" Einslive-Programm wurden im Laufe der Nacht außerdem über die zugeschalteten Ü-Wagen Live-Auftritte von weiteren bekannten Künstlern und Bands, angesagten Newcomern, Comedians und Autoren über zwei crystal-Pulte von Lawo zusammengemischt.
Das erste der beiden Lawo-Mischpulte fungiert bei solchen Einsätzen als Sendepult mit 16 Fadern. Es verfügt über separates Pre-Fader Listening (PFL), Faderstarts, Möglichkeiten für Live-Schalten sowie mehrere Summenbusse für Sendung, Beschallung, Konferenzen, Aufnahme und Abhören. Als Sendeablaufsteuerung dient das Programm M’Air-List mit vier Ausspielkanälen für Musik, Jingles, vorproduzierte Beiträgen und O-Tönen. Das zweite Pult mit zwölf Fadern übernimmt die gesamte Leitungsabwicklung (Ü-Wagen, SAT-Wagen, Korrepondenten) und ist für Vormischungen zuständig. Es bietet ein separates PFL, das unabhängig vom Sendepult funktioniert, umfangreiche KDO-Funktionen, Möglichkeiten zur Signalbearbeitung und eine Abhöranwahl aller Leitungen mit Vorgesprächsmöglichkeit. Mit diesem Pult ist auch eine DAW für die Aufnahme von Wort- und Gesamtsumme verbunden. Die Verteilung der Audiosignale zwischen den beiden Pulten erfolgt jeweils über eine MADI-Erweiterung.
Weiterhin sind Arbeitsplätze für den Senderedakteur sowie für Moderatoren und Reporter vorgesehen. Alle Arbeitsplätze und Rechner sind über einen gemeinsamen Server vernetzt, Dateien können direkt ins Sendesystem eingestellt werden. Für die Gäste vor Ort wird eine separate Beschallung installiert. Für die Berichterstattung vor Ort ist noch ein Satellitenwagen im Einsatz sowie fünf Produktionswagen für die Übertragung der Radiokonzerte, Lesungen, Partys und Comedy-Auftritte.
1Live sendet in seinen Hauptstrecken ein extrem kleinteiliges, durchformatiertes Programm. Redakteure, Techniker und Moderatoren sollen vor Ort eine möglichst ähnliche Infrastruktur vorfinden wie im Sendezentrum in Köln, all das muss innerhalb kürzester Zeit in Form eines „fliegenden" Aufbaus zur Verfügung stehen. Die Komponenten des Sendestudios werden bereits vorverkabelt in Cases mit einem Transporter zur Location gebracht, dort dauert der Aufbau dann etwa vier Stunden. Das mobile Sendestudio wird auch von den Radiosendern WDR 2, WDR 4 und Funkhaus Europa bei ähnlichen Veranstaltungen genutzt.
Im Zuge einer wellenübergreifenden Vereinheitlichung von Produktionsumgebungen ist die Entscheidung auf Mischpulttechnik von Lawo gefallen und auch bei der Zusammenstellung der Komponenten des mobilen Sendestudios sollten die TechnikerInnen der verschiedenen Wellen bekannte Pulte vor Ort vorfinden. Für Lawo sprachen weiterhin flexible Konfigurationsmöglichkeiten und die persönliche Betreuung bei der Programmierung für dieses etwas ungewöhnliche Setup. Die Umsetzung der vielen Extras wäre mit anderen Pulten wesentlich aufwendiger gewesen.
Kabellose Freiheit: Neues Bluetooth®-Headset EZX 60

Vielbefahrene Straßen oder Plätze mit hohem Geräuschpegel: Oft ist es schwierig, beim Telefonieren sein eigenes Wort zu verstehen. Das Bluetooth®-Headset EZX 60 von Sennheiser schafft jetzt Abhilfe und ermöglicht es, auch unterwegs Telefongespräche mit exzellentem Klang zu führen.
Die digitale Rausch- und Echounterdrückung des kleinen Headsets reduziert Nebengeräusche, beseitigt störende Echos und sorgt für gute Klangqualität während des Telefonats. Dabei kommt das Headset ganz ohne Kabel aus. Die so neu gewonnene Bewegungsfreiheit ermöglicht jederzeit entspanntes Telefonieren – ob auf dem Weg in die Mittagspause oder zum Treffen mit den Geschäftspartnern. Bluetooth® 2.1 gewährleistet die Kompatibilität mit allen Bluetooth® 1.1, 1.2, 2.0 und 2.1 Geräten.
Das EZX 60 ist ideal für Menschen, die viel unterwegs sind, alle Hände voll zu tun haben und am liebsten mehrere Sachen gleichzeitig machen. Denn: Während des Gesprächs hat man die Hände frei. Anrufe können jederzeit mit nur einer Hand angenommen oder beendet werden und auch die Lautstärke lässt sich leicht regeln. Die Suche nach dem Mobiltelefon hat damit ein Ende. Das EZX 60 ermöglicht bis zu 7,5 Stunden schnurlose Redefreiheit, ehe das Headset wieder aufgeladen werden muss. Die Standby-Zeit beträgt bis zu 300 Stunden, die maximale Reichweite zum Mobiltelefon zehn Meter.
Das EZX 60 wiegt nur zwölf Gramm und lässt sich somit selbst bei längeren Telefongesprächen bequem tragen – sowohl auf dem linken als auch auf dem rechten Ohr. Dafür kann der Ohrbügel mit einem einfachen Handgriff verstellt werden.
Infracom-Empfänger IRX4 für Standard Dolmetscheranlagen

Brähler führte zur Prolight & Sound Frankfurt den neuen Infracom Empfänger IRX4 auf den Markt ein, der im Frequenzband II und IV arbeitet. Er unterscheidet sich von den bisherigen Empfängern durch die Anzahl der aktiven Kanäle. Der Empfänger verfügt ansonsten über sämtliche Eigenschaften, über die auch die beiden bekannten 12-Kanal IRX12 und 32-Kanal Empfänger IRX32, verfügen. Mit vier Kanälen werden viele Konferenzsituationen zu einem günstigeren Preis abgedeckt.
Die Einführung des Frequenzbandes IV wurde erforderlich, da teilweise in den Konferenzräumen das Band II durch die elektronische Lichtsteuerungen im unteren Kanalbereich beeinträchtigt ist und ein Ausweichen auf die höheren Kanäle oder Band IV eine Alternative darstellt.
Mit dem neuen IRX4 wurde auch der Shift-Modus im Band II erweitert. Der Shift-Modus ist eine nützliche Funktion, die es zulässt, dass die vier Empfangskanäle innerhalb des Bandes II, in einem festzulegenden Versatz – meist 6-8 Kanäle - nach oben verschoben werden können. Das Verschieben (shiften) kann im gesamten Band II frei, also innerhalb eines Bereiches von 32 Kanälen, erfolgen. Damit entgeht der Nutzer den erwähnten Störungen durch Lichtsteuerung. Beim „Shiften" bleiben die 4 (IRX4) beziehungsweise 12 (IRX12) Kanäle solange erhalten bis das Ende des 32 Kanalbereiches noch nicht überschritten ist.
Für die Umstellung mehrerer Empfänger gleichzeitig steht ein Interface (LKC50) und eine Steuersoftware zur Verfügung, die es erlauben, die Infracom Empfänger kollektiv innerhalb der Ladekassette TK50 auf einen einheitlichen Stand zu bringen. Am einzelnen Empfänger kann diese Umschaltung ebenso manuell durchgeführt werden. Im Band IV mit seinem Frequenzbereich von 2 – 6 MHz entfällt der Shift-Modus, da dort die Störungen durch die Lichtsteuerung nicht mehr wahrnehmbar sind. Empfänger und Strahler arbeiten in Band II und IV, benötigen für den Betrieb in Band IV lediglich einen Sender für die höheren Frequenzen.
Neu zur Messe: KNX/DMX-Gateway

Die Anforderungen an die moderne Gebäudeautomation wachsen stetig und ändern sich hinsichtlich Komfort, Steuerung, intelligenter Verknüpfungen von Systemen und deren Kommunikationsmöglichkeiten permanent. Hierbei wird im Bereich der Gebäudeinstallation zunehmend auf das EIB/KNX System gesetzt. In der professionellen Beleuchtungstechnik hingegen dominieren DMX512-basierte Kommunikationssysteme. "Unsere neuen leistungsstarken KNX/DMX I/O-Module vom Typ 'IM DMX 2' schließen die Lücke zwischen diesen beiden Systemen. Damit ist es möglich sowohl DMX-Werte auf den KNX-Bus zu übertragen, als auch Endgeräte wie z.B. Dimmer-Systeme mit DMX-Schnittstelle über den KNX-Bus zu steuern", erläutert Gerhard Feiner. "Somit ergeben sich vielfältige Anwendungsmöglichkeiten, beginnend von günstigen Dimmer-Lösungen für große KNX-Installationen bis hin zu vereinfachten Ansteuerungen für Putz- und Probenlichtbetrieb in multifunktionalen Gebäuden."
Lumenradio: Wireless DMX mit CRMX-Technologie CRMX ist eine zum Patent angemeldete Technik für automatische kognitive Koexistenz drahtloser Übertragungssysteme. Die Geräte der CRMX NOVA Serie dienen der störungsfreien und absolut betriebssicheren Übertragung von DMX-Daten. Als Besonderheit erlauben sie RDM-Rückmeldung zur Lichtsteuerung, außerdem verfügen die Sender über einen Ethernet-Eingang für Artnet und ACN. LumenRadio erhielt den „PLASA's Award for Innovation 2009" für die Einführung der CRMX-Technologie. Es ist das erste vollautomatische und lernfähige System, das speziell für die Anforderungen der Veranstaltungs- und Theaterbranche entwickelt wurde. Alle LumenRadio Produkte werden in Punkto Zuverlässigkeit und Stabilität den hohen Anforderungen des Entertainment- und Architainment-Marktes voll gerecht.
Erstmals wurde auf der Prolight + Sound die neue Vector Violet Serie von Compulite vorgestellt. Sie kombinieren die Leistungsfähigkeit der Vector Lichtstellpulte mit der kompakten Größe und Bedienungsfreundlichkeit der bekannten Spark Vorgängerserie. Beide Violet Pulte bieten höchste Funktionalität, basierend auf modernster Rechner- und Netzwerktechnik. Integrierte Steuerung von konventioneller Beleuchtung, LED-Technik, Moving-Lights und Video für alle Bereiche von Theater, Studio und Entertainment.

