Aktuelle News & Schlagzeilen
Der Bär steppt noch immer
Obwohl die Zuschauer ihre Aufmerksamkeit vor allem auf die sechs Hauptdarsteller der bis zu 32 Tänzer richten, treten bei jeder Inszenierung auch eine fünfköpfige Liveband, zwei Solo-Sänger, zwei afroamerikanische Stepptänzer und ein spanischer Flamenco-Gitarrist auf. Außerdem singen mehrere Mitglieder des Ensembles selbst und spielen die Bodhran, eine flache irische Trommel.
Aufgrund der zahlreichen benötigten Audioinputs ist die Soundmischung einer solchen Show höchst komplex. Allein für den FOH-Sound, der aus den Kanälen LCR sowie aus laufzeitangepassten Fills und Delaylines besteht, werden gleich zwei Yamaha PM5D-RHs benötigt. Beide Pulte werden jeweils um zusätzliche Inputs erweitert und verfügen so über bis zu 72 Kanäle. Das Monitoring für die Tänzer wird über Sidefills und Lautsprecher umgesetzt, die von der Traverse für die Beleuchtung aus geflogen werden. Die Livemusiker benutzen In-Ear-Monitoring.
Mick O'Gorman: "Die Show macht regen Gebrauch von Soundeffekten und Voiceovers. Solche Teile der Vorstellung arbeiten mit Timecode. Dieser wird zum Beispiel vom Soundeffekt-Playback ausgegeben, um Mix- und Effekt-Wechsel im PM5D zu triggern." Riverdance habe in Sachen Pultautomation in den Bereichen Muting und Routing sowie beim Scharfschalten der Kanäle schon immer Pioniergeist gezeigt, sagt Mick. "Wir nutzen schon deshalb seit Mitte der 90er-Jahre Digitalpulte von Yamaha. Das erste Pult war ein ProMix1, dann kam das Upgrade auf ein 01V und später das 01V96."
"Für weitere Bühnen-Inszenierungen verwenden wir gerne auch ein LS9-32", so Mick weiter. "Und wenn Analog-Konsolen benutzt werden, nehmen wir regelmäßig Yamahas Multieffekt-Geräte mit hinzu. Wir haben tatsächlich bereits seit langem eine starke Verbindung zu Yamaha - und das Equipment tut immer exakt genau das, was wir von ihm erwarten."
"Um Übersprechungen zu vermeiden, benutzen wir nur die besten Mikrofone, stellen sie sorgfältig auf, und auch die Inszenierung selbst ist sehr pragmatisch choreographiert. So werden zum Beispiel laute Tanz-Passagen typischerweise auch von lauter Musik begleitet, was zur Vermeidung potenzieller Probleme beiträgt." Dank der rationalen Denkweise Micks wird dem Publikum stets der bestmögliche Sound präsentiert. Und die Yamaha-Konsolen reisen weit, um den Toningenieur bei seiner Arbeit zu unterstützen.
"Uns ist es sehr wichtig, dass die Klangqualität bei allen Vorführungen auf allen Sitzen gleich gut ist. Bei einem gerammelt vollen Haus in einem Theater-Umfeld können wir den Sound nicht an jedem Platz abhören. Also sorgen wir für aufwändige Anlagen und nutzen die beste Technik, die der Markt hergibt, um alle Plätze so gleichmäßig wie möglich zu beschallen."
SCHLAGZEILEN
news archiv
suche
FOOTNOTE: Select the news type you require in the red band above; this will enable you to see the current news stories from that section
© 1999 - 2012 Entertainment Technology Press Limited News Stories

