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Gefeiertes Verve-Comeback

The Verve, eine der einflussreichsten britischen Bands der 90er Jahre, feierte Ende 2007 ein triumphales Live-Comeback. Neben diversen Hallen- und Club-Konzerten gastierte die legendäre Formation am 13. Dezember in der ausverkauften O2-Arena in London. Um dem Musik-Ereignis auch klangtechnisch gerecht zu werden, entschied sich die Band für die renommierte Rental Company Britannia Row. Im Mittelpunkt des Beschallungskonzeptes stand erneut ein X-Line-System von Electro-Voice. FoH-Techniker Ian Laughton sagt warum: „Um ehrlich zu sein, war ich bisher nicht besonders glücklich mit Line Array Systemen, als ich aber die X-Line im Wembley-Stadion hörte, war ich überzeugt: Es füllte die gesamte Arena aus – und die Subs klingen einfach phänomenal.“
Laughton, der bereits seit 1993 mit The Verve arbeitet, macht klar, was eine PA alles im Verlauf eines Verve-Konzertes zu leisten hat: „Das Programm startet mit hartem Punk-Sound, dann folgen orchestrale Stücke wie ‘Bittersweet Symphony’ und gegen Ende wird das Konzert eher von akustischer Instrumentierung bestimmt.“ Die X-Line sei in der Lage, den höchst unterschiedlichen Sound-Anforderungen stets gerecht zu werden. Beim Konzert in der 20.000 Besucher fassenden O2 Arena, konnte Laughton auf die Unterstützung von Richard Trow, System Designer bei Britannia Row, zählen. „Die O2 Arena klingt hervorragend, ist allerdings ein wenig hoch. Also mussten wir uns bezüglich der Coverage ein paar Gedanken machen“, erklärt Trow. Ein zusätzlicher Hang sorgte dafür dass auch die obersten Sitzreihen neben der Bühne entsprechend abgedeckt wurden. Je 13 X-Line-Kabinette übernahmen die Frontbeschallung, unterstützt von Side Hangs mit je zehn X-Line Lautsprechern. Zwölf X-Subs auf jeder Seite sorgten für den nötigen Tiefbass. Trow, der bereits die Foo Fighters bei ihrem letzten Auftritt in der O2 Arena betreute, hat Erfahrung mit der Spielstätte, ebenso wie mit der X-Line. „Der Raum ist relativ tot, also kann man nicht an der PA sparen und man ist auf starke Subwoofer angewiesen. Die X-Line ist also genau das richtige Array für die O2 Arena.“ Laughton kann dies nur bestätigen: „The Verve ist ein Trio – da zählt jede Ferquenz. Ich gebe zu, dass ich dabei sehr gerne viel Bass einsetze: Wir haben allein drei Kanäle für die Bass-Drum verwendet.“ Es hat sich ausgezahlt, wie er sagt: „Ja, es klang erschreckend gut!“
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