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Produzent Leo Pearson entscheidet sich für Edirol und Cakewalk

Leo Pearson, namhafter Remixer, Programmierer und Produzent hat schon für Künstler wie U2, Elvis Costello und Howie B. gearbeitet. Seit vielen Jahren ist er begeisterter Cakewalk-User und jetzt hat er auch Sonar und Dimension Pro für sich entdeckt. Um das alles anzusteuern, setzt er auf Keyboards von Edirol. Schon seit Anbeginn seiner Karriere arbeitete Leo mit Cakewalk. Bis vor kurzem benutzte er noch eine alte Version der ersten Generation. „Ihr werdet lachen, aber bis vor kurzem benutzte ich eine Cakewalk-Software aus dem Jahre 1992. Ich weiß noch nicht einmal mehr, wie sie hieß. Ich weiß nur noch, dass ein Schwarz/Weiß-Raster darin vorkam. Mittlerweile arbeite ich mit Sonar, das finde ich unglaublich klasse und arbeite sehr gerne damit.“ Auch für seine Sounds benutzt er Software von Cakewalk. Die enorme Vielfalt und die Qualität der Sounds vom Dimension Pro haben ihn überzeugt. „Dimension Pro ist genau das richtige für mich“, schwärmt Leo. „Ich benutze es als Modul. Es ist großartig. Die „echten“ Sounds sind überzeugend, vor allem die Streichinstrumente und die Pianos. Die sind richtig gut. Bis jetzt hatte ich einen Akai-Sampler und CD-ROMs, aber das Laden dauerte mir viel zu lang. Anschalten und mit dem Spielen beginnen, das ging da einfach nicht. Auch ein echtes Piano habe ich nicht mehr. Früher hatte ich mal eins und musste es monatlich stimmen lassen. Heute setzte ich dafür Dimension ein und habe sofort Piano-Sounds in bester Qualität zur Verfügung.“
Beide Cakewalk-Anwendungen steuert er mit dem brandneuen PCR-300 Keyboard von Edirol. „Ich benutze es in meinem Heimstudio als MIDI-Controller. Die gesamte Cakewalk- und Sonar-Software setzte ich auch gerne in meinem Heimstudio ein und dafür ist das Gerät wie gemacht. Es hat einfach jeden Controller, den man braucht. Natürlich mit den entsprechenden Fadern.“ Fragt man Pearson danach, wie seine Karriere begann, erzählt er: „U2 haben mich kontaktiert und ich habe mich mit Brian Eno und Daniel Lanois getroffen. Yeah, ich war gerade mal 22 oder 23 und glücklicherweise kannte ich keinen so richtig. Außerdem war ich kein U2-Fanatiker und wusste dementsprechend so gut wie gar nichts über Eno oder Lanois. Deswegen war ich auch nicht so nervös. Also landete ich für drei Monate in deren Studio. Sie haben dann die Demos aufgenommen, die ich re-arrangiert habe.“
Natürlich führt ein solcher Job mit einer Band wie U2 dazu, dass auch andere Leo als Produzent bei größeren Projekten zu Rate zogen: „Nach U2 hab ich Elvis Costellos Album „When I Was Cruel“ mitproduziert. Es war großartig, an einem so interessanten Album zu arbeiten. Das war so 2002, 2003. Dann habe ich beschlossen, mich auf jüngere Bands zu konzentrieren. Ich hab mir also ein Studio im The Factory in Dublin eingerichtet. Wenn Bands den extra Kick suchen, kommen sie zu mir. Ich habe drei Alben gemacht. Einmal mit der Band The Things. Die machen so Rockabilly Punk. Sind schon hier (in Dublin) gut bekannt und waren auch schon mal für ein paar Konzerte in Berlin. Ein anderes Album hab ich mit der lokalen Band My Pet Jeep gemacht. Außerdem habe ich angefangen, mit Jim Lauderdale (Nashville Produzent) eine Country Band aufzunehmen. Momentan arbeite ich aber auch mit der Band Kopek zusammen. Die haben letztes Jahr den weltweiten Bandwettbewerb Battle of the Bands gewonnen. Die sind wirklich brilliant und haben gerade eine EP mit Danny Saber (Top Produzent) in LA aufgenommen.“ Auch über seine Zukunftsplanung kann Pearson schon etwas verraten: „Ja, ich weiß. Ein jeder Produzent behauptet das, aber ich bin wirklich kurz davor mein eigenes Album zu vollenden.“ (lacht)
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