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Martin MAC 2000 in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen

In der Gläsernen Manufaktur, Fertigungsstätte des "Phaeton" von Volkswagen, waren seit etwa vier Jahren zwölf MAC 2000 verschiedener Baureihen im Gebrauch. Die Geräte wurden sowohl zur kontinuierlichen Ausleuchtung der hochwertigen Ausstellungsfahrzeuge genutzt als auch bei zahlreichen Special Events eingesetzt. Um eine bestmögliche Verfügbarkeit der gesamten Technik zu gewährleisten, wurde die Siemens Building Technologies, Bereich Mitte, mit dem Projekt Service und Wartung der medientechnischen Einrichtungen beauftragt. In Zusammenarbeit mit Vitoli aus Berlin, dem Projektpartner von Siemens, und dem Projektleiter seitens der Gläsernen Manufaktur, Carsten Glass, wurde ein entsprechendes Wartungskonzept für die Beleuchtungsanlage erarbeitet, das auch ein maßgeschneidertes Ersatzteilpaket für die Geräte einschließt. "Wer mit einem Phaeton in drei Jahren 300.000 km fahren möchte, bekommt von uns auch ein entsprechendes Servicepaket angeboten; wer nur Benzin nachfüllt, bleibt irgendwann mit Motorschaden und defekten Bremsen liegen", so Glass. Nicht zuletzt dank der hohen Gerätequalität, gepaart mit exzellentem Service und Support, haben die Geräte bis dato eine Laufzeit von durchschnittlich 16.000 Betriebsstunden hinter sich gebracht, was einer täglichen Betriebsdauer von ~ 12 Stunden entspricht.

„Alle Geräte der Manufaktur wurden vierteljährlich geprüft und gewartet, um ihre größtmögliche Verfügbarkeit für den Besucher zu gewährleisten. Es hat sich zudem bewährt, bei auftretenden Defekten ganze Module schnell und unkompliziert zu tauschen, um dann das defekte Modul unter Laborbedingungen reparieren zu können. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: das Gerät kommt unmittelbar wieder zum Einsatz, und bei der Reparatur der Module kann man entsprechend sauber arbeiten“ so Patrick Schneider von Vitoli. „Ausfälle konnten vor allem auf die hohen Betriebsstunden zurückgeführt werden: kleinere Defekte traten in den Bereichen Kühlung/Lüfter und Temperatursensorik sowie an einigen Bauteilen auf, die aufgrund der hohen UV Belastung irgendwann spröde wurden (CMY Farbmischung). Das ist aber bei den hohen Betriebsstunden nicht weiter verwunderlich. Die MAC 2000 sind täglich ca. zwölf Stunden im Einsatz und werden zusätzlich bei allerlei Events in der Manufaktur eingesetzt.“

Patrick Schneider über die ebenfalls installierten Martin Fibersource QFX150: „Die Fibersource QFX150 (217 Stück) waren in den ersten Jahren 24 Stunden täglich im Einsatz. Hierbei gab es gerade am Anfang unserer Tätigkeit in Dresden Störungen aufgrund unsauberer DMX-Signale. Wir haben diesen Mangel auf Wunsch des Kunden hin beseitigt und die DMX Linien grundlegend neu strukturiert. Sehr gute Leitungen und Terminierung haben hierbei zum Erfolg geführt. Nach kleineren Reparaturen an den Geräten liefen diese dann auch ohne nennenswerte Störungen. Zudem konnten durch die vierteljährlichen Wartungen Defekte an Lüftern oder Elektronik sehr schnell diagnostiziert und dann auch gleich vor einem möglichen Ausfall des Gerätes repariert werden. In Zusammenarbeit mit dem Kunden wurde ein Automatisierungskonzept entwickelt, welches die Geräte am Tage aus- und in der Dämmerung wieder einschaltet. So konnten die Leuchtmittelstandzeiten erhöht und der Verschleiß sowie der Energieverbrauch insgesamt um ein vielfaches gesenkt werden. Diese Maßnahmen wirken sich bei einer so hohen Anzahl an Geräten schnell positiv aus. Insgesamt sind die Geräte sehr gut zu warten.“

Dank der sehr guten Erfahrungen und Zusammenarbeit in den letzten Jahren sind zum Jahreswechsel die Martin MAC 2000 durch neue Geräte ersetzt worden: Seit Dezember leuchten nun 12 Mac TW1 / 80V und 6 Mac 700 in der Gläsernen Manufaktur.

Martin Professional GmbH

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