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Brit Awards 2007 - Love & Hate dank EV

Brit Awards 2007 - Love & Hate dank EV

Die „Brits“ sind immer für Überraschungen gut, das galt diesmal besonders für die mehr als ungewöhnliche Bühnenkonstruktion. Denn erstmals wurde die komplette Breite des ehrwürdigen Londoner Earls Courts für eine Doppelbühne – eine sogenannte „Love”- sowie eine „Hate“-Bühne – genutzt, die über ein Präsentationspodium miteinander verbunden waren. Ein so einzigartiges Konzept forderte von der Rental Company Britannia Row und dem Team von Sounddesigner Derrick Zieba auch eine entsprechend ungewöhnliche Lösung. Da die Live-Acts abwechselnd auf beiden Bühnen auftraten, musste das komplette Equipment zunächst doppelt vorhanden sein. Was bedeutete: Zwei FOH-Pulte, zwei Monitorpulte, zweifaches Stagemonitoring, doppelte Mikrofonie und doppeltes In-Ear-Monitoring. Dennoch baute Zieba auf ein großes Beschallungssystem. Links und rechts neben der 70 Meter breiten Bühne wurden Fullrange-Boxen der Electro-Voice X-Line und Subwoofer in einer Höhe von 17 Metern geflogen. Die Fullrange-Arrays brachte man dabei an den Außenseiten der Bass-Hangs an. „Indem wir die kürzeren Bass-Hangs auf der Innenseite befestigten, passten die Speakerarrays besser ins Bühnendesign“, so Zieba über diese Lösung.

Jedes Hang der Main-PA bestand aus zwölf EV-XVLS-Speakern und drei XVLT-Boxen. Angrenzend und näher an der Bühnenmitte wurden die Bass-Hangs mit jeweils zehn EV-Xsubs platziert. Abgerundet wurde das Bühnensystem mit einem zentralen Hang, bestehend aus sechs kleinen Speakern, die genau zwischen die Verfolgerscheinwerfer passten. Mit einem ausgewogenen Verhältnis von Pegeln und Delays sorgte Zieba für eine Stereoabbildung in der Mitte der Arena. „Denn auf diese Weise“, so der Sounddesigner, „hattest du nie das Gefühl, dass etwas fehlen würde – selbst wenn du in den Randbezirken der Halle warst.“

Angesichts von Live-Auftritten großer Namen wie Oasis, den Scissor Sisters, Snow Patrol, Take That, Amy Winehouse, The Killers, Corinne Bailey Rae und der Red Hot Chili Peppers, wollte – und musste – Zieba natürlich beim Sound-System auf Qualität achten. „Genau wie bei den Brits würde mein System auch für eine High-End Rock-Show aussehen”, beschreibt er seinen eigenen Anspruch und konkretisiert: „In einem großen Auditorium sind geflogene Bässe für eine Top-Performance verbindlich – und die EV X-Line-Subs sind hier die einzige Alternative.“ Neben der Publikum- und Veranstalter-Resonanz bei den vorangegangenen „Brits“ war dies für Zieba ein weiterer Grund, auf die EV X-Line zu setzen. Angetrieben wurde das Boxen-System von Verstärkern aus der EV-Precision-Serie.

Vertrieb: EVI Audio

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