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Weltgrößte Ice-Bar

Weltgrößte Ice-Bar
Weltgrößte Ice-Bar

Das Index zählt zu den zehn größten Discos Deutschlands. Auf rund 4000 Quadratmetern finden sich hier jedes Wochenende rund 7000 Gäste in fünf großen Areas ein. Nach sieben Monaten harter Arbeit sorgte in dem legendären Tanztempel nun ein besonderer Event für Furore. Denn die völlig neue geschaffene Ice-Bar ging an den Start. Mit insgesamt 320 Tonnen Eis auf 850 Quadratmetern - sechs Mal mehr als beim bisherigen Rekordhalter in Stockholm - darf sich das neue Index-Highlight nun größte Ice-Bar der Welt nennen. Mehr noch: Mit der "Main", dem "Tender" und dem "Goldfisch" wurden auch drei weitere Bereiche erweitert und auf den technisch neuesten Stand gebracht. Nicht ohne Stolz und völlig zu Recht kann Index-Geschäftsführer Holger Bösch nun behaupten, dass man sich als Disco der Superlative sieht. Sein neues Konzept sieht es vor, das Index an Wochenenden als Disco-Tempel und unter der Woche für exklusive Firmen-Partys, Hochzeiten und ähnliche Events zu nutzen. Die Ton- und Lichttechnik lieferte das Mettmanner Spezial-Unternehmen VLM.

   In jeder Vertiefung der oval gezogenen Wand ist nun ein LED-Spot untergebracht. Über ein grandMA full-size lässt sich jeder Strahler separat kontrollieren und jede einzelne Farbe von Null auf Hundert Prozent Helligkeit steuern. Möglich wird das durch die fast 100 LED RGB Spezial-Spots von VLM. Dazu kommen 90 PAR16-Strahler, acht Einbaustrahler für LED-Spots, 19 16-Kanal-DMX-Steuerungen, 19 Schaltnetzteile sowie 285 350-mA-Strombegrenzer. Eindrucksvoll in Szene gesetzt werden die Lichteffekte durch eine harmonisch abgestimmte Programmierung. Jeder Farbwechsel lässt eine neue Stimmung in der Main-Area entstehen. Mal rockt das Licht zu wuchtigen Bässen, mal stimulieren langsame Übergänge bei romantisch-ruhigen Klängen. Die flippigsten Passagen finden mit Lauflichtern oder aufblitzenden Impulsen beeindruckende Unterstützung.

Beraten wurde Holger Bösch vor der Umsetzung des neuen Lichtkonzepts von der in Ochtrup ansässigen Firma ERO, die die VLM-Komponenten schließlich lieferte. "Die VLM-LEDs waren für den Einsatz im Index besonders empfehlenswert", so Timo Rolofs, Elektrotechnikmeister und Verkaufsleiter bei ERO, "da sie in der Abmessung den handelsüblichen Halogenstrahlern entsprechen. Sie lassen sich also in alle Leuchten für Halogen-Reflektorlampen einbauen." Von dem Ergebnis im Index zeigt sich Rolofs, der mit ERO auf Referenzen wie die Goethe Galerie in Jena, den Europa Park in Rust und die Spielbank in Dortmund-Hohensyburg verweisen kann, angetan: "Das neue System legt dem Index keinerlei Grenzen mehr auf. Der Light-Jockey kann jetzt zum Beispiel den ganzen Raum grün leuchten lassen und von einer Seite eine rote Wand mit Lauflicht arrangieren."

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