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Land unter im Büsumer Sturmfluterlebnis "Blanker Hans"

Das Sturmfluterlebnis "Blanker Hans" macht die Nordseeinsel Büsum seit April um eine Attraktion reicher. Am Kutterhafen wird die Flutkatastrophe vom 16. Februar 1962 als Zeitreise inszeniert. Die abenteuerliche Fahrt durch Wind und Wellen ist mit Effekten gespickt, so dass der Besucher hautnah die Gewalt der Sturmflut erfährt. Das passende Lichtdesign, realisiert u.a. mit Moving Lights, Linsenscheinwerfern, Blindern und Stroboskopen von Spotlight, Pulsar, Major und DTS, tut das Übrige. Mit der medientechnischen Umsetzung der Ausstellung war die MRC Simulatorentechnologie, Berlin, in Zusammenarbeit mit den Firmen Lightpower, Paderborn, project syntropy, Magdeburg, und Vision 24 (Projektoren), Biebesheim, betraut. Die Geschichte vom Blanken Hans (norddt. für tosende und raue Nordsee) nimmt in einer Gaststätte ihren Lauf. Von dort flüchtet der Besucher mit einer Rettungskapsel durch eine atemberaubende 3-D-Welt. In dieser Erlebnisbahn und dem gesamten Ausstellungsbereich wurde das Lichtequipment installiert. Den größten Posten bilden zur Ausleuchtung 54 Spotlight Mini-Fresnel Stufenlinsenscheinwerfer, die extrem kompakt und äußerst lichtstark sind. Ihr Gehäuse ist aus stabilen Aluminiumprofilen (schwarz) gefertigt. Für spezielle Effekte, die auch bei einem Dauereinsatz zuverlässig funktionieren, stehen vier Major 4-Lite-Blinder und vier Pulsar Demon-Strobes zur Verfügung. Die Blinder sind in einem stabilen Gehäuse, das Aufhängebügel mit beidseitigen Feststellern sowie optimierte Lüftungsschlitze hat, untergebracht. Als "Safe- and Easy"- Version charakterisieren sie die automatische Abschaltung der Stromversorgung beim Öffnen der Lampenzeilen und der Direktzugang zu einer ganzen Lampenzeile durch Betätigung einer Bajonettschraube. Zwei Segmente à zwei Lampen sind schwenkbar. Die Demon-Strobes mit 1.500 W Leistungsaufnahme und Zwangskühlung erlauben 0,5 bis 16 Blitze pro Sekunden für eine düstere Stimmung. Die Geräte lassen sich lokal über Potentiometer, per Fernsteuerung über DMX 512, PMX, anlog 0-10 V oder ein separates Triggersignal ansteuern. Ergänzt wird das Material durch vier DTS Spotlights. Der DTS XR7 Spot ist ein kompakter und leichter Effektprojektor, der schnelle und präzise Bewegungen mit hoher Lichtausbeute erzeugt. Der Allrounder hat über acht dichroitische Farbfilter, ein Goborad mit sieben rotierbaren und indexierbaren Gobos plus Leerplatz sowie Prisma (3fach), Frost und Fokus. Abgesehen von der 575 W Leistung verfügen die installierten DTS XR250 Spot über die gleichen Eigenschaften wie der XR7, sie sind aber mit MSD 250 W Leuchtmitteln versehen. Ferner kommen noch diverse Pulsar Datapak 12 x 10 A, die sich besonders für Festinstallationen eignen, zum Einsatz. Für Planung und Lichtdesign zeichnete Kontrapunkt, Hamburg, verantwortlich. Interaktive Angebote nehmen in der Büsumer Sturmflut-Erlebniswelt, die ein Areal von 6.000 qm umfasst, einen großen Raum ein. In der Offshore Forschungsstation gibt es z. B. Informationen über die Gezeiten oder den Küstenschutz. Außerdem sind Exponate ausgestellt und Zeitzeugenberichte sowie Filme vermitteln unbeschreibliche Einblicke. Das 7,5 Millionen Euro teure wellenförmige Themen-Zentrum konnte mit Hilfe des Deutschen Pavillons der Weltausstellung 2005 realisiert werden. Bevor er nach Büsum verschifft wurde, war der so genannte ‚Experience Ride' das Kernstück der deutschen Präsentation in Japan.
Auszug aus der Materialliste:
54 x Spotlight Mini-Fresnel, für 230 V/300 W
4 x Major 4-Lite-Blinder
4 x Pulsar Demon-Strobe 100-240 V DMX/PMX
2 x DTS XR7 Spot, MSR575
2 x DTS XR250 Spot, MSD250
sowie mehrere Pulsar Datapak 12 x 10 A Dimmerpacks
Deutschland-Vertrieb: Lightpower
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