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Charlotte Church - auf Tour mit Cohedra

Charlotte Church - auf Tour mit Cohedra

Von den Anfängen als "Engelsstimme" bis zu ihrer aktuellen Rolle als "verrücktes Huhn" hat die walisische Sängerin Charlotte Church für ihr Alter bereits eine unglaubliche Karriere gemacht. Und mit einer Reihe von erfolgreichen Singles und dem ebenso erfolgreichen Album "Tissues and issues", die in den Hitparaden ganz oben stehen, war es vorhersehbar, dass Charlottes aktuelle UK Tour mit einem Auftritt in der St. Davids Hall in ihrer Heimatstadt Cardiff innerhalb kürzester Zeit ausverkauft war. Für die entsprechenden Anforderungen an ein PA System - klare und detailgetreue Wiedergabe - haben sich Freelance Toningenieur Chris Madden und die Pro Audio Verleihspezialisten Concert Sound aus Luton das Cohedra Line Array von HK Audio als PA für die Termine der England-Tour gewünscht. Front of House Ingenieur Madden konnte mit Cohedra bereits Erfahrungen sammeln, als er es Anfang des Jahres bei der Waterboys Tour einsetzte, wo Dynamik und Detail im Klang der hauptsächlich akustischen Instrumente ebenfalls entscheidend waren. Und nachdem Madden und Concert Sound während der Waterboys Tour von der Performance des Systems überzeugt waren, entschieden sie sich dieses Mal erneut für Cohedra. Die FOH-PA für Charlottes Tour bestand aus je zwölf geflogenen CDR 208 T und CDR 208 S Topteilen sowie 16 CDR 210 und vier CDR 210 F Subwoofern. Die PA wurde von vier HK PR 16 Amp Racks (mit je vier VX 2400 Endstufen und zwei DFC Controllern) und zwei PR 8 Amp Racks (zwei VX 2400 Endstufen, 1 DFC Controller) angetrieben. Sechs HK Audio ConTour Series CT 112 12"/1.4" und vier ConTour Series CT 108 8"/1" Boxen wurden ebenfalls auf der Tour falls nötig als In Fills und Out Fills eingesetzt.

Einfallsreich

Während die Performance von Cohedra in den größeren Hallen der Tour wie dem Glasgow Clyde Auditorium in den Vordergrund trat, stellte sich die Akustik und die Bauweise der St. Davids Hall in Cardiff als problematischer heraus. Außerdem war an den Flugpunkten ein Beleuchterkorb im Weg, sodass Chris Madden seine gewünschte Rig-Höhe für die optimale Beschallung des Raumes nicht erreichen konnte. Madden richtete kurzerhand die geflogenen Bassboxen in Richtung decke aus, um so eine "C" Form anstelle der für Line Arrays typischen "J" Form zu erreichen und die darunter hängenden Mid/High Units entsprechend der verschiedenen Ränge auszurichten.

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