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Teddy Award im E-Werk Berlin - Eine Veranstaltung, drei Events, dreißig Minuten Umbau

Ganz im Sinne des neuen Multi-Veranstaltungs-Konzeptes von Ralf Regitz wurde im Rahmen der Berlinale das 2005 wiederbelebte E-Werk in Berlin Mitte als Location für das 20. Jubiläum der Teddy Awards auserkoren. Die Veranstaltung vom 17. Februar wurde im Auftrag von arte und RBB aufgezeichnet, über Nacht durch Cineplus geschnitten und auf beiden Sendern am Folgetag ausgestrahlt. Die über 1.200 Quadratmeter des legendären Clubs und die neue Panoramaterrasse im Dachgeschoss wurden entsprechend stilvoll in Szene gesetzt und technisch aufgerüstet, denn es galt den reibungslosen Ablauf von drei in sich geschlossenen Events in drei Bauteilen für mehr als 2.000 Gäste zu garantieren und den insgesamt sechzehn nationalen und neun internationalen TV-Teams eine gute Show zu bieten. Der Abend war unterteilt in einen VIP-Empfang, die Award-Verleihung und eine Party. Der Empfang fand in Halle C statt; die anschließende Award-Verleihung wurde in der Haupthalle F durchgeführt und gleichzeitig per Video- und Tontechnik in Halle C übertragen. Im Anschluss an das offizielle Stell-dich-ein galt es, die Location innerhalb von 30 Minuten von einem Preisverleihungssaal in einen Partytempel zu verwandelt. Dazu mussten eiligst 600 Stühle verschwinden und zahlreiche Cocktailbars, Bier- und Promotion-Stände funktionstüchtig gemacht werden, bevor die erwartungsvollen Besucher aus dem Empfangszelt und dem dritten Bauteil durch die 17 Pagodenzelte, die den obligatorischen "Roten Teppich" überspannten, in das E-Werk strömten. Kein Gast erahnte das geschäftige Treiben, das noch Sekunden zuvor geherrscht hatte, und eine ausgelassene Stimmung machte sich auf den mittlerweile effektvoll ausgeleuchteten Dancefloors der von DJ´s beschallten Hallen breit. Mit der technische Eventplanung und Durchführung war die Berliner Production Company Crossworks Projects beauftragt, die mit umfangreichen Installationen für ein beeindruckendes Eventspektakel sorgte. Es waren vierzig Kleinbilddiaprojektoren, sechzig Moving Lights, sechzig kW Weißlicht mit Ansteuerung über GrandMA, zwei Beschallungssysteme mit Audience Delight Line Array, Crest X-Eight HS 32 und acht Sennheiser-Sendestrecken sowie vier Panasonic-Videoprojektoren P-TD 7700 im Einsatz. Die Zuspielung der Projektionen erfolgte über den RBB Ü-Wagen. An der Außenfassade des denkmalgeschützten Ziegelbaus zwischen Mauer- und Wilhelmstraße zogen stilvolle Großbilddiaprojektionen und eine 8x City Color Beleuchtung die bewundernden Blicke der Passanten auf sich.
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