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Mixing und Mastering Weekend
Alle Instrumente sind aufgenommen/programmiert und nun steht der Mixdown an. Doch wie geht man am besten vor? Erst alle Spuren per EQ bearbeiten, dann Kompressoren? Und wie funktioniert der 2ompressor denn genau? Welche Frequenzen bearbeitet man bei Gitarren? Wie setzt man seinen Mix zusammen? Mit welchen Instrumenten fängt man an? Was muss man beim Mastering beachten? Selbst wenn man sich über seine Soundvorstellungen im Klaren ist, heißt dies noch lange nicht, dass das Ergebnis auch dementsprechend klingt! Gerade die Einzelsignalbearbeitung birgt den wohl schwierigsten aber auch interessantesten Teil eines Mixdown. Schaltet man bei einem gut und ausgewogen klingenden Mix einmal z.B. die Gitarre auf solo, wird man sich wundern wie dünn und schlecht diese alleine klingt, im Mix jedoch genau passt. Woran liegt das? Hauptinhalt des Mixing & Mastering Weekends ist es, Mixstile an Hand verschiedener Musikrichtungen/-produktionen zu analysieren, Klangbilder zu erstellen und grobe Werte sowie Theorie bezüglich Einsatz von EQ, Dynamics und Effekten bei der Einzelsignalbearbeitung zu vermitteln. Das so erworbene Wissen soll anschließend im praktischen Teil bei einer Musikproduktion angewandt werden: alle Schritte vom Aufbau des Mixes bis hin zum Einsatz von Effekten und Automation.
Die behandelten Themen im Einzelnen:
- Technischer und musikalischer Einfluss von EQ/Dynamics/Effekten
- Unterscheidung Einschleifeffekte - Zumischeffekte
- Erklärung der verschiedenen Equalizern-Typen, Aufbau und Parameter
- Erklärung der verschiedenen Dynamics-Typen wie Kompressor, Gate, Deesser, Expander, Limiter etc., ihr Aufbau und ihre Parameter
- Erklärung der verschiedenen Effekt-Typen wie Hall, Flanger, Chorus, Delay, Phaser, Pitch Shifter etc., ihr Aufbau und ihre Parameter
- Wechselwirkung Equalizer und Dynamics: Reihenfolge im Signalfluss, Sidechain
- Einsatz von Dynamcis: welche Signale werden wie komprimiert
- Erstellung eines Effekt-Setups für eine Musikproduktion: welche Effekte verwendet man in der Regel wofür?
- Erläuterung grober Richtwerte zum Einsatz von EQ und Dynamics bei der Einzelsignalbearbeitung
- Analyse einiger Musikproduktionen; hierbei sind auch Produktionen der Teilnehmer erwünscht
- Darstellung von Klangvorstellungen in Klangbildern
- Erläuterung wichtiger Kriterien eines fertigen Mixdowns, auch in Abhängigkeit vom Musikstil
- Vorgehensweise beim Mixen, z.B. Reihenfolge der Instrumente bei der Einzelsignalbearbeitung etc.
- Einsatz von Effekten: welche FX für welches Instrument, wie stellt man z.B. einen Hall für eine "knallige" Snare ein, wie kann man die Vocals mittels FX Einsatz etwas breiter machen
- Tiefen- und Breitenstaffelung eines Mixes
- Bedingungen für optimales Mastering
- Raumakustik
- Subjektive Höreigenschaften
- Einfluss von Sample Rate/ Bit Rate und AD/DA-Wandlern
- Mastering-Hardware vs. Software
- Mastering-Filter und ihr Einsatz
- Psychoakustische Effekte
- Lautheit und Lautstärke
- Manual Gain Riding
- Dynamikverlauf eines Songs, einer CD
- Reihenfolge beim Mastering
- Exemplarischer Ablauf eines Masterings
Jeder Teilnehmer erhält drei Fachskripte zu den behandelten Themenbereichen (Effekte, Mixing und Mastering). Die Skripte zum Workshop sind auch in unserem Online-Shop erhältlich.
Details zu Mixing & Mastering Weekend
Datum: 26.-28.01.2007
Ort: audio-workshop Seminarzentrum Waldorf/Eifel
Dozent: Florian "frankye" Gypser
Zeit: 11:00 bis 17:00 Uhr
Gebühr: 249,00 €
Anmerkung: Dreitägiger Workshop (Beginn am Freitag um 16:00 Uhr)
Anmeldung: Online-Buchung oder Download Anmeldeformular unter www.audio-workshop.de
Kontakt: info@audio-workshop.de
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