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Stadtkirchenfest vor dem Berliner Rathaus

Stadtkirchenfest vor dem Berliner Rathaus
Stadtkirchenfest vor dem Berliner Rathaus

Über zehntausend Menschen haben in Berlin das Ökumenische Stadtkirchenfest in Berlin besucht. Unter dem Motto "Auf gute Nachbarschaft" informierten auf dem Platz zwischen Marienkirche und Rotem Rathaus rund 170 katholische, evangelische, freikirchliche und orthodoxe Gemeinden sowie Hilfswerke und Initiativen über ihre Arbeit. Die Vorbereitung des Stadtkirchenfestes lag in den Händen des Ökumenischen Rats Berlin-Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem Diözesenrat des Erzbistums Berlin. Für die Betreuung der technischen Seite des Stadtkirchenfestes hat sich der Diözesenrat einen beratenden Fachmann zur Seite geholt: Clemens Müller – seines Zeichens freier Produktionsleiter und Tontechniker.

   Als zentraler Veranstaltungsort wurde der südliche Alexander-Platz vor dem Roten Rathaus ausgewählt. Ein Platz, an dem unmittelbar Wohngebiete angrenzen. Aus diesem Grund hat das Ordnungsamt Berlin eine Schallschutzauflage von 63dB(A) in ca. 270m vor der Bühne und ca. 100m seitlich hinter der Bühne vorgegeben. Das umfangreiche Programm des Stadtkirchenfestes umfasste neben Musikbeiträgen und verschiedenen Ansprachen auch einen ökumenischen Gottesdienst und einen Abendsegen. Die Veranstalter des Festes wünschten daher eine Sprachbeschallung von hoher Verständlichkeit auf dem gesamten Veranstaltungsplatz. Die Distanz von der Bühne bis zur gegenüberliegenden Platzbegrenzung betrug ca. 110m. Für das Rahmen- und Abendprogramm wurde eine herkömmliche Konzertbeschallung vor der Bühne (ca. 50m) und eine separate Durchsagemöglichkeit während der musikalischen Darbietungen im hinteren Teil (ca.50-110m) benötigt. Die Konzeption für diese anspruchsvolle Beschallung ist durch die Firma PAM/events mit Unterstützung von Reinhard Steger (Camco) und dem freien Tontechniker Ralph Metzler erstellt worden. Für die Realisierung war die PAM/events verantwortlich. Als Hauptbeschallung kamen pro Seite je 9x Geo D Topteile und 3x Geo D Subs geflogen zum Einsatz, die eine Ausrichtung auf ca. 65m Entfernung hatten. Das Delay System bestand aus 2x 8 Geo S 805 pro Seite und war ca. 55m vor der Bühne an Tiptowern geflogen. Zusätzlich wurden 4x L-Acoustics MTD 112 als Nearfill und Center Cluster genutzt. Durch die starke Richtcharakteristik der Bässe gab es die Befürchtung, dass es zu „Löchern“ im Vorbühnenbereich bis ca. 10-15m kommen könnte. Daher wurden zusätzliche Sub-Bässe eingeplant, die aber nicht zum Einsatz kamen, da die Basswiedergabe des Geo D ab Bühnengraben voll funktionierte. Die Regie bestand im Wesentlichen aus einem Yamaha PM5D und einer Yamaha DME 24 zur Signalverteilung, Entzerrung und Laufzeitkorrektur. Sascha Richter betreute den Monitorplatz und hatte eine Midas XL340, 6x BSS FCS960 und 14x LE400 Monitore von Martin Audio zur Verfügung. Deutschland-Vertrieb: Camco

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