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Martin Manias beleuchten den australischen Pavillon auf der Weltausstellung 2005

Mania DC1 und DC2 Effekte veranschaulichen eine Reise in drei Etappen In Aichi, Japan, findet zurzeit die Weltausstellung 2005 statt. Das Motto der Expo 2005 greift die faszinierenden Mechanismen der Natur und die Kraft des Lebens auf. Gibt es eine bessere Umgebung für die Mania Wasser- und Feuereffekte? Der Pavillon wurde vom australischen Außen- und Handelsministerium konzipiert und betreut. Sie beauftragte die in Melbourne ansässige Firma Think!OTS mit der Gestaltung, Konstruktion und Wartung des Pavillons. Think!OTS vereinbarte eine Zusammenarbeit mit der größten japanischen Messebau-Firma, Delphys Inc, die seit der Weltausstellung 1970 in Osaka Pavillons gestaltet und baut. Die Designfirma Balarinji verstärkt das Team. Das Lichtdesign wurde Phil Lethlean übertragen. Lightmoves stellte den Großteil des Equipments. Der Pavillon nimmt den Besucher auf eine Reise in drei Etappen mit. Im Eingangsbereich projiziert ein Martin Mania das Wort "Ewigkeit" auf Japanisch. "Ich hielt das für eine interessante Idee" sagt Phil. "Die Manias sind für solche Aufgaben phantastische Geräte. Wir haben die Standardgobos ausgebaut, ein bisschen mit den Linsen gespielt und unsere eigenen Gobos eingesetzt. Außerdem wurden die elektronischen Dimmer geändert, damit wir die Geräte trotz der in Japan üblichen 100 V Netzspannung dimmen konnten. Das hat gut funktioniert." Überall im australischen Pavillon leuchten Martin Mania DC1 und DC2: Insgesamt wurden 32 Geräte verwendet, geliefert von Lightmove, die sie ihrerseits vom australischen Vertrieb von Martin Equipment, der Firma Show Technology, bezogen. Etappe 1 - Sechs Martin Manias DC2 mit eigens dafür angefertigten Gobos werden langsam heller und dunkler. Die Motive der neuen Mania Gobos wurden von Balarinji entworfen. Sie stellen Feuer, Regen und Schlangen dar. "Die Linsensysteme einiger Geräte wurden geändert. Wir haben nur eine Linse im Scheinwerfer gelassen und sie auf das Glas, mit dem die Displays geschützt wurden, gerichtet," erklärt Phil. "Weil wir andere Dimmer verwendet haben, konnten wir die Helligkeit verändern. Alle Motoren wurden separat versorgt." Die 2. Etappe illustriert das dynamische und positive Bild des heutigen Australien mit Hilfe eines modernen ‚Datenwaldes’. Rund 80 Plasma-Bildschirme bilden "Daten-Totems", die aus dem Boden des Pavillons wachsen. Die Bildschirme sind auf zwei Seiten der dreieckigen Totems angebracht. Die Oberflächen des Raums bestehen aus gewebten, weißen Acrylmatten, die mit 24 Cyclorama-Leuchten von oben beleuchtet werden. Die weiße Oberfläche reflektiert auch viel von den Farben, die von den Bildschirmen kommen. Etappe 3 führt die Besucher mit Hilfe des Maskottchens des Pavillons, dem Schnabeltier, in die Zukunft. In diesem Abschnitt befinden sich die meisten Martin Manias DC1. Sie simulieren einen Fluss, der auf den weißen Fußweg projiziert wird. "Er fließt mit der richtigen Geschwindigkeit. Wegen der Montageposition der Manias erzeugen die Besucher kaum Schatten”, sagt Phil. "Es sieht wirklich wie eine reißender Fluss aus." Sechzig PAR 16 Scheinwerfer beleuchten die Szene durch Aluminiumblätter, wodurch beim Betrachter der Eindruck entsteht, durch einen Wald zu spazieren. Hinter den Bäumen beleuchten 18 W Fluoreszenzröhren die Wand. Die Steuerung erfolgt über zweiphasige LSC Racks, die speziell für dieses Projekt gebaut wurden.
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