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Leichter Branchenoptimismus kurbelt Orderverhalten an
Mit doppeltem Erfolg haben die Musikmesse und die Prolight + Sound in Frankfurt am Main ihre Tore geschlossen. An vier Messetagen besuchten 92.720 Fachleute und Publikumsbesucher aus rund 100 Ländern (2004: 91.963) die beiden internationalen Leitmessen.
„Beide Messen erzielten damit nicht nur ein Besucherplus von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr, sondern rundeten damit auch die auf Ausstellerseite vermeldeten Rekordzahlen, mit insgesamt 2.250 Firmen aus 53 Ländern, ab. Das ist ein sehr gutes Messeergebnis. Es baut die weltweit führende Position beider Veranstaltungen aus und ist ein motivierendes Signal für die Branche," bewertet Detlef Braun, Geschäftsführer Messe Frankfurt GmbH das Resultat.
Der Besucherzuwachs kommt aus dem Ausland. Das Gros der Besucher reiste aus den europäischen Nachbarstaaten Niederlande, Belgien, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz an. Die USA, Süd-Korea, Japan und Israel führen die Besuchernationen aus Übersee an. Aber auch Osteuropa war stärker vertreten.
Die Musikmesse zeigte an den drei Fachtagen und dem für die breite Öffentlichkeit zugänglichen Publikums-Samstag neben bewährten Verkaufs-Schlagern eine Reihe innovativer Produkte - von zusammenrollbaren Klaviertastaturen und Drum-Sets im Kubus für den mobilen Einsatz, über technische und handwerkliche Verfeinerungen für mehr Klangqualität bei akustischen Instrumenten bis zu Produktneuheiten für die elektrische und digitale Musikerzeugung, Noten und Zubehör.
Zahlreiche Preisverleihungen, unter anderem der Frankfurter Musikpreis an György Ligeti, der Deutsche Musikinstrumentenpreis für Mandoline und F/B Doppelhorn, der Klavierspieler des Jahres, ein umfassendes Konzert- und Vortragsprogramm mit 250 Veranstaltungen, Sonderareale für Kinder und DJs boten den perfekten Rahmen, in dem sich die Branche mit all ihren Facetten widerspiegelte. Dazu trug nicht zuletzt auch das musikalische Staraufgebot bei: Wolfgang Niedecken, Mousse T, Toto-Sänger Bobby Kimball, Silbermond, Helmut Zerlett sowie Musiker aus international bekannten Bands von Emerson Lake & Palmer über die Toten Hosen bis zu Pink.
Eine ähnlich positive Resonanz findet sich auch bei der Prolight + Sound wieder: Auf Ausstellerseite war mit 717 Unternehmen aus 37 Nationen ein neuer Aussteller-Höchststand erzielt worden - die Fachmesse ist damit eine der wachstumsstärksten der Messe Frankfurt. Die Aussteller der Prolight + Sound zeigten in drei Messehallen „Creating emotions" - die Kunst, mit modernsten technischen Lösungen öffentliche Veranstaltungen und Räume in Erlebniswelten zu verwandeln. Inhaltlich boten der begleitende Fachkongress CAVIS (Congress-für Audiovisuelle Installationssysteme) und die Wissensforen mit Workshops und Demonstrationen Einblicke in das Know-how und die aktuellen Trends der Branche. Nach Branchenschätzungen beträgt das Umsatzvolumen der deutschen Hersteller und Dienstleister im Angebotsbereich der Prolight + Sound rund 3,2 Mrd. Euro.
Zwei Auszeichnungen würdigten besondere Leistungen der Branche: Der Opus - Deutscher Bühnenpreis für technisch-gestalterische Leistungen in Bühnengestaltung und -inszenierung und der Sinus - Systems Integration Award für Medientechnik und Systemintegration in den Kategorien „Entertainment", „Business", „Information".
Während die Musikmesse und die Prolight + Sound in Frankfurt wieder vom 29. März bis 1. April 2006 stattfinden, richten sich die Augen nun auf die Music China / Prolight + Sound Shanghai vom 19. bis 22. Oktober 2005. Die Messe gilt unter Branchenkennern als ideales Portal zu einer beispiellos wachsenden Marktwirtschaft.
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