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Schouwburg Arnheim schätzt das Leistungspaket dimMA

Schouwburg Arnheim schätzt das Leistungspaket dimMA

Als das Management und die Beleuchtungsleitung der berühmten Schouwburg in Arnheim über die Teil-Renovierung ihrer Bühnentechnik entscheiden mussten, stand auch die Erneuerung der fast 20 Jahre alten Dimmeranlage auf dem Programm. Die Wahl fiel auf das Festinstallations-Dimmersystem dimMA von MA Lighting. Damit konnte die erste Installation dieser Art in den Niederlanden in Betrieb genommen werden. Da in der Schouwburg auch Tournee-Theatergruppen aus der ganzen Welt gastieren, die ihre eigenen Lichtsteuerungen mitbringen, musste das neue Dimmersystem über eine vielseitige Schnittstelle verfügen. Die eingebaute Feedback-Funktionalität, die den laufenden Status jedes einzelnen Dimmerkreislaufs zurück zum Steuerungssystem oder externen PC meldet, war einer der Punkte, der die Entscheidung für dimMA beeinflusste. Insgesamt wurden vier neue Dimmerschränke installiert, die mit ihrer höheren Packungsdichte die bisherigen sechs Schränke nicht nur ersetzen, sondern noch zusätzlich die Hälfte der bisherigen Standfläche im Dimmerraum einsparen konnten. Mit seinen zwei parallelen Eingangsslots, die in verschiedenen Modi wie HTP oder LTP laufen, können bis zu zwei Pulte beliebiger Fabrikate und Hersteller die Dimmer gleichzeitig steuern. Die in Arnheim ebenfalls installierte grandMA onPC Software wird zusammen mit einem MA Lighting Netzwerk-Signal-Prozessor (NSP) als Probenlichtsteuerung und Havariesystem eingesetzt. Herzstück des dimMA ist der Netzwerk-Dimmer-Prozessor (NDP), der eine Netzwerk-Integration sowie konventionelle DMX-Anbindung in bestehende Systeme erlaubt. In Arnheim steuert jeweils ein NDP zwei Dimmerschränke, dies entspricht 144 Dimmerkreisen pro Prozessor. Unterstützt wird auch das externe Netzwerkprotokoll ArtNet, womit sich Pulte auch unter Umgehung von DMX direkt per Netzwerk mit den Dimmern verbinden lassen. Insgesamt sind die Dimmerschränke mit 53 Modulen à 4 x 3 kVA und 19 Modulen à 2 x 5,7 kVA bestückt, jeder Schrank ist zusätzlich noch mit einem fernschaltbaren Hauptschütz ausgestattet. "Die Integration der neuen Dimmeranlage lief absolut stressfrei, denn sie erfüllt alle anwendbaren europäischen Normen problemlos. Der Erfolg lässt sich auch hören, denn die bisherigen Geräusche auf der Bühne der Schouwburg, verursacht durch das Lampensingen der Filamente, wurde durch die hochwertige Entstörung der dimMA Module auf ein unhörbares Minimum reduziert", erläutert Dipl.-Ing. Ulrich Kunkel, E3, Altenbeken. Zusammen mit dem niederländischen Distributor Rolight Theatretechniek aus Enschede wurde das komplette Dimmersystem innerhalb von weniger als drei Wochen installiert und betriebsbereit eingerichtet, inklusive Demontage der kompletten Altanlage. Deutschlandvertrieb: Lightpower.

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